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Space-Doku: Someday Somewhere Beyond

Die Ringe des Saturns sehen, den Jupitermond Europa bereisen, einmal durch das Tannhäuser Tor fliegen! Wer möchte das nicht? ICH will das auf jeden Fall. Alles. 

Die kurze Space-Exploration-Doku Someday Somewhere Beyond zeigt zwar viele schöne Bilder, und auch den Gedanken, dass Leben zumindest in den von uns erreichbaren Arealen des Alls doch irgendwie weitergehen muss, finde ich ganz nice, aber auch etwas hochnäsig. Die Doku ist im Rahmen eines NASA-Projektes / Contests zum Thema Space Settlement entstanden und macht eigentlich ganz gute Laune: WENN wir überleben wollen, MÜSSEN wir da hoch. Das ich das NOCH für viel viel viel zu früh halte – auch im Sinne der Ressourcen-Verwaltung – wißt ihr ja. Trotzdem sehenswert.

Kurzfilm-Teaser: SIMILO

Einen Moment innehalten, denken, und dankbar sein: Für das Web, für YouTube, für Vimeo, für sevenload, für erschwingliche Aufnahmetechnologien, für einfaches Distribuieren übers (Social) Web, für das Talent so vieler Filmemacher! ….deren Werke wir ohne das oben genannte, ohne die in knapp 10 Jahren entstanden Technologien, möglicherweise nie zu Gesicht bekommen hätten. Und uns mit so ner Scheisse wie dem aktuellem Cruise-Film Oblivion oder dem unsäglichen Blomkamps -Mainstream-Unfalll Elysium begnügen müssten. Danke Web, danke Videoplattformen, danke Hersteller von HD Cams für den Heimgebrauch, danke danke danke.

Das was dieser Trailer transportiert, gefällt mir jetzt schon besser, als alle Prometheuse oder Pazifischen Kanten zusammen: Liebe, Zukunft, Hoffnung und irgendwie etwas Misery. Mag ich, und ich freu' mich auf das finale Endergebnis. Ach, drunter steht übrigens das hier. Voll gut: 

2065. The entire planet is hit by the effects of climate change. One of the few places that remain habitable is Antarctica, where big corporations have built private cities. Hebe and Ciro get back together again. She is looking for love. He is searching for his own identity.

Trailer: The Grand Budapest Hotel

Ich mag ja beides Andersons echt gerne. Also den Wes Anderson, dessen neuestes Machwerk The Grand Budapest Hotel heißt und – wie ihr seht – schon mit einem amüsanten Trailer ausstaffiert wurde, als auch den Paul Thomas Anderson, dessen letzter Film The Master äußert grandios war (was zu weiten Teilen am unfassbar talentierten Joaquín Phoenix ♥ gelegen hat). Müsste ich mich aber für einen von beiden Andersons entscheiden, ich würde ohne zu zögern gegen den Wes plädieren, der Paul macht halt Filme die unterhalten UND eine Message beinhalten, der Wes macht eher was hübsches zum Ansehen, was man aber auch recht schnell wieder vergisst (Moonrise Kingdom, zb, toller Film! ..aber um was es ging? Ach, stimmt: Um Pfandfinder und Mädchen. Damit wäre alles gesagt. Über die P.T-Anderson Filme könnt ich dagegen stundenlang sprechen..)

Jedenfalls: Wes is' auch toll, Trailer toll, alles toll. – Ich hoffe nur, der wird nicht zwanghaft witziger, als er sein müsste. Na, mal sehen. 

ARTIFICIAL PARADISE,INC

Artificial Paradise, Inc is an experimental film anticipating a future where a major corporation has developed an unique software, based on organic virtual reality, which holds all the lost memories of humankind. A user connects to this database of the forgotten…what is he searching for?

Is' klar. Hab' ich schon gesagt das ich neuerdings auf Sirup stehe? So mit Sprudel und so? Voll gut. Echt jetzt. 

Filmcredits:

  • Production : Condor & Jean-Paul Frenay
  • Director / editor / compositing : Jean-Paul Frenay
  • Main 3D artist / compositing : Sandro Paoli
  • 3D artists : Sylvain Jorget and Sébastien Desmet
  • Additional 3D operators : Otto Heinen and Okke Voerman
  • Sound Design : Seal Phüric feat. Neptunian8​

Kurzfilm: Endtrip (WOW!)

Endtrip is an animation short film in which we experience a breathtaking trip through the bizarre and fantastical unconsciousness of a drug overdosed girl. This visually stunning journey offers a glimpse into the extraordinary and strange workings of the mind

​Das ist der beste Inside-Body-Film nach Die Reise ins Ich von 1987. Versprochen! 

  • Director & Creator: Koen de Mol, Olivier Ballast, Rick Franssen
  • Music and Sound design: Tijs Ham​
  • Cast: Femke During, Cecile Hanrath, Veerle Cima, Myrthe van Gurp, Derk Reneman
  • Camera: Tim Thuis
  • Gaffer: Sander Schram, Tom Arkenbout

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Doku: David Wants To Fly

 

Beschreibung des Films: 

David Sievekings bizarrer Dokumentarfilm über David Lynch und die Transzendentale Meditation 

Zitat aus dem Film: 

Unbesiegbarkeit ist ein Zustand, in dem kein Feind geboren wird. 

Genau. Meditations-Fuckerz, ey, Wolke 3000! Guten Tag, bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nur hässliche Bettelmönche und keinen Weltfrieden zu sehen. 

Jedenfalls: Lynch ist 'ne dumme Sau! Die Doku hat eine miese Qualität, ist aber trotzdem Pflichtprogramm, finde ich. Hier gibt es noch einen wunderbaren Artikel zu Lynch, seiner beschissenen Sekte und dem ganzen Drama, das da dran hängt. Ich selber war recht baff, was sich hinter TM eigentlich verbirgt. Ich wusste zwar, das Lynch einen am Kopp hat, und auch irgendwie in ner Eso-Ecke mitmischt, die ich doof finde; das der aber so verkappt ist und so tief in der Scheisse steckt… war mir neu. Und dann kommen noch Ringo Starr und Weltverbesserer McCarthy auf die Bühne… und outen sich als noch größere Vollpfosten, als Lynch selbst. Meine Fresse, was für Holhbirnen. Die glauben also ALLE, das es fliegende Menschen gibt. Ohne Flügel.

Was für Spackos, allesamt. 

Dass man diesen Bewegungen nicht den Mumpitz vorwirft, den sie ihren Kunden verkaufen, sondern nur die Tatsache, dass sie überhaupt etwas verkaufen und ungesund hohe Profite für sinistre indische Sippschaften einfahren, war schon immer rätselhaft. Wieder ist es in David wants to fly David Lynch, der gute Gründe dafür nennt, dass die Spiritualitäts-Dealer gewiefte Geschäftsleute sein müssen: Gute Produkte müsse man jederzeit und überall kaufen können, die Produktion müsse gut organisiert sein. Doch der Filmemacher David Sieveking hat jetzt langsam genug. Er folgt einem lustigen hinduistischem Mönch in die Berge, um seinen eigenen spirituellen Weg zu gehen, wie man das so macht im Lande der Siddhartha- Leser.

…immer wenn du denkst, dein Weltbild ist ausbalanciert, kommen son paar blöde Wichser daher und rütteln das Konstrukt einmal richtig feste durch. Ich hasse es. Und liebe es. Gleichzeitig. 

…so, jetzt aber schön Meditieren.

Ihr Schafe.

Amen und so.