intern

Schüss


Eigentlich war ja 'ne große Lappland-Tour geplant. In dieser Jahreszeit soll es da aber Elche regnen. Hab' ich gehört. Da ich nicht den einsamen Elchtod sterben möchte, verschieb' ich das Ganze mal auf's nächste Jahr. Dann waren die Südvogesen ein Thema. Das haut auch nicht hin, denn wenn ich kurzzeitig verfügbar sein soll (Arbeit, Privat), dann wär' ich zu weit weg. So zu Fuß, und so.

Also wird's jetzt der Soonwald:

Wo früher Staatsmänner jagten, leben heute seltene Tier- und Pflanzenarten. Im Herbst sind aus den abgelegenen Wäldern die Brunftrufe der Hirsche zu hören. Farbenprächtige Orchideen wachsen unter mächtigen Buchen und wer leise ist, kann mit viel Glück der scheuen Wildkatze begegnen. Am Langenstein, einer spitzen Felsnadel im Simmerbachtal brüten Wanderfalken und Schwarzstörche. Quarzit und Schiefer bilden den Untergrund des Soonwaldes (wanderkompass.de)

(Eine Widkatzenbegegnung hatte ich übrigens schon mal. Im schönen Spessart. Wir hatten uns nichts zu sagen. Der Kater und ich)

Was wollt' ich sagen?

Achso: Schüss. – Und wehe ihr baut wieder Scheisse!

Skatepause


Hier ist es in den letzten Tagen etwas ruhiger weil:

  • ich viel Arbeit auf der Arbeit habe und Abends immer ziemlich matschig bin
  • ich in meiner freien Zeit meine Wanderausrüstung generalüberhole
  • ich für übernächste Woche eine kleine Wandertour plane
  • ich auf Batman und Joker aufpassen muss
  • Die Spielkinder!

Bis die Tage!

Danke!

(Auf dem Bild sieht man eine meiner typischsten Dankesgesten)

Ihr habt ja die Schose mit dem orbitalen Augenknochen mitbekommen. Cyborg und so. Und da mir in den letzten Wochen soviel Liebe wiederfahren ist, möchte ich davon auch gerne etwas mit der Öffentlichkeit teilen. Ich werde in Einzelfällen sicherlich meine Dankesbekundungen auch noch mal persönlich überbringen.

Hier sei aber schon mal soviel gesagt: DANKE!

An die Familie! An die Freunde! An die Kollegenfreunde sowieso! An die ganzen Netzbekloppten auch! Ah: Und die WetWare™-Maker der Uniklinik darf ich natürlich nicht vergessen.

Danke für eure Anteilnahme, für euer Verständnis und für eure Liebe so ganz im allgemeinen. Und da sich in meinem Mikrokosmos gerade so einiges tut, schließe ich diesen Text nun mit einem wirklich mysteriösen Zitat von Emily Kimbrough

Remember, we all stumble, every one of us.That's why it's a comfort to go hand in hand.

Sehr beeindruckend.

Schüss und bis in Bälde!

Sommerloch? (Arschlochauge)

(Da sich einige nette Menschen nach meinen Verbleib erkundigten, dachte ich, ich tippe mal eben runter, was hier so los ist. Und los war. Außerdem: In ein Internet-Tagebuch kann man ja auch nicht immer nur Roboter und Übermenschen einkleben. Jetzt also mal was zur Abwechslung: Ein Auge.) 


So sieht es aus, wenn man so richtig schön eins in die Fresse kriegt. Es handelt sich um dieses Auge, welches eigentlich zu meinem Kopf gehört. Nur wenn man dann zwölf Tage alles doppelt sieht, kommt einem schon mal der Gedanke, dass das körpereigene Auge eigentlich auch ein Arschloch hätte werden können. So wie sich das aufführt. Echt mal. 

Arschlochauge!

Jedenfalls hat es meine Orbita erwischt; ich habe den ersten Bruch meines Lebens nun endlich hinter mir. Und die Erste (längst fällige!?) OP am Kopp auch. Weiterhin habe ich nun echtes Cyborgmaterial in mir drin (Titan! Endlich!) und außerdem klingt Orbita zumindest schon mal nach Raumschiff. Find' ich jetzt. 

Die Doppelbilder sind weniger; wenn auch nicht weg. Dafür kenn' ich jetzt aber unglaubliche Augenmuskulaturübungen. Wenn ich mit denen durch bin, kann ich besser gucken, als ihr alle zusammen!

Und noch viel schöner als vorher werd' ich auch sein. Hab' ich mir so überlegt.

Explizite Danksagungen und weiteres Cyberpunkgonzoblogging folgt in den nächsten Tagen. Ich brauch da noch so 'n Momentchen; ich seh' ja grad' erst wieder was!

Arschlochauge.

Schüss, Bis Bald und Gute Nacht.

(Und eine wundervolle Hippie/Goa-Hochzeit wünsch' ich Rol', Silke und der Kleenen!)

Nachts


(Bild: Desktop Wallpaper. Keine Ahnung woher)

Nachts prägen undurchdringliche, vergrabene Geheimnisse die Falten auf unserer Stirn. Verknitterte Pfade, die einen Weg in's Innere weisen. In's Zwielichtige, in's Dunkle, in's Unausgesprochene. In berauschend-verstörende Landschaften. In Gebirgszüge voller Glück, Trauer, Leichtigkeit und Wahnsinn. Nur Nachts werden wir alle zu Kindern. Unschuldig, unberührt, nackt.

Frei.

Gute Nacht.

Und bald ist hier auch wieder alles normal