bots

Videoreportage der 3DPrint Show in London

Nein, ich spreche nicht von der Abwendung der Makerbot-Macher vom Open-Source-Gedanken (der zwangsläufig in die Kommerzialisierung führen- und somit die Welt wahrscheinlich doch nicht retten wird). Lieber sage ich: Hier ist ein tolles Video, welches ansehnlich die Reproduzierbarkeit (fast) aller Dinge zeigt, die wiederum (möglicherweise) zu einer Demokratisierung / Liberalisierung ganzer Industrien führen könnte: Es geht um's 3D-Drucken. Hier hab ich schon mal was dazu geschrieben, und hier auch, da war ich aber noch Makerbot-Fanboy. 

Jedenfalls: Echt irre, was man mittlerweile so alles in Eigenregie ausdrucken kann. Zukunft, ick hör' dir trapsen. 

‚SUICIDE OF A ROBOT‘ von Justin Dingwall

Justin Dingwall aus Südafrika hat eine Fotoserie gemacht: SUICIDE OF A ROBOT – A DAY IN THE LIFE OF A DEPRESSED ROBOT. Weiter heißt es: 

The following images were conceptualized and producted both in The Republic of Ireland as well as in South Africa. This series follow's the journey of a robot that question's the meaning of life.

Leider sind es nur fünf Bilder geworden. Trotzdem witzig.

Awesome Paperbot!!!

Was erstmal nach langweiligem Papercraft-Zeugs aussieht, entpuppt sich beim Ansehen des Videos als ein sagenhaftes Bot-Konstrukt, komplett aus Pappe und Papier. Der gute Oliver wies mich schon gestern darauf hin; da fand ich aber noch kein einbettbares Video zu dem Paper-Bot. Jetzt aber. 

All paper made Biped Robot without wooden shafts and elastic band as power source 

Verrückt. Verantwortlich für den wohl geilsten Paperbot aller Zeiten ist der japanische Student Kikousya. Danke Kikousya!

Rachael und eine elektrische Eule

Ja. Ich hab' auch einen Tumblr-Blog. Und das, obwohl ich das Prinzip des Nicht-Quellen-Nennens verteufele und Tumblr (nach Pinterest) einfach die Plattform ist, die es am ehesten forciert, sich mit anderer Leute Kreativität zu dekorieren. Ja. Auch bei mir hat nicht jedes Posting einen exakten Quellenverweis. Aber zumindest versuche ich rauszukriegen, wer hinter all' den Filmen, Bildern und anderen Kulturgütern steckt. 

Da gibt es so eine Cyberpunk-Tumblr-Szene in diesem Internetz. Und diese postet diese wunderschöne Zeichnung von Rachael und der elektrischen Eule. Aber nicht nur das. Mr.Cyberpunk-3000 haut das raus und benennt den Artikel so:

Rachel…sorry I don´t know who did this but it´s great!

Eine Frage, Herr Cyberpunk-Blogger: Du heißt Cyberpunk, bist aber zu blöde, das Bild mal eben bei Google in die Bildersuche hochzuladen, oder wie? Du hättest – in der Zeit in der du diese dämlichen Artikel-Headline geschrieben hast – auch locker ganz ordentlich und anständig Credits verteilen können. Ach? Ordentlich und anständig ist so cyberpunk-unlike? Ja?

Dann verpiss dich aus meinem Internet. Depp. 

Die ®Credits© dieser meisterhaften Zeichnung gehen an: Paul X. Johnson

Hanson Robokind

Zwei HD-Kameras in den Pupillen und ein Gesicht zum Reinhauen? Für 10.000€? Nee ey, dann doch lieber noch mal 5.000 drauflegen und einen echten Franzosen kaufen. Was dieses Knautschgesicht dem Franzman voraus hat, das ist wohl die Haut:

The key is our skin, made of our patented Frubber™ material.  Frubber™ is a biomimetic polymer that contracts and folds just like human skin

Und 32 Gesichtsmuskeln hat der auch noch. Zum Reinkneifen. Übrigens soll 2013 eine noch günstigere Version auf den Markt kommen. Bis dahin: Abwarten, Bots klatschen. 

Illustrationen von Vang Cki

Neben Breakdance scheint Kunst das zweite große Hobby vom  Franzosen Vang Cki  zu sein. Die dystopische, roboterartige, futuristische und weibliche Kunst, um genau zu sein. Ok, einige Game-Fanarts hat der auch am Start. Aber die zählen grad' nicht. Die Illustrationen (die Dame hier oben ist nämlich kein Foto, sondern eine Zeichnung!) sind zwar nicht alle von der Qualität wie die hier oben, wissen aber durch die Bank weg zu gefallen.