(Bild: © by _Tiler auf Flickr)
- Mehr davon: flickr.com/_Tiler
- Entdeckt: philipkdicks.tumblr.com
(Bild: © by _Tiler auf Flickr)
- Mehr davon: flickr.com/_Tiler
- Entdeckt: philipkdicks.tumblr.com
(Bild: © by Chris Foss)
Hier mal eben flott ein Special-Posting, was gleich zwei geile Sachen abfrühstückt. Starships und Spaceships nämlich. Zunächst zu den Starships, die ich gestern beim Alien-Blogger Marco entdeckte. Und zwar in Form eines Videos, in dem ziemlich viele Starships zu sehen sind (haben die etwa die Event Horizon vergessent? Ich muss es noch mal angucken.) Jedenfalls…hier nun das Video mit richtig schöner Musik:
Weiter geht es mit den Spaceships. Und zwar auf einem Tumblr, der nix anderes macht, als so tolle Spaceship-Bilder (wie das hier ganz oben) zu sammeln:
Der Name ist Programm und ich wünsche euch einen spacigen Freitag, weiterhin. (Und wer erklärt mir mal den Unterschied zwischen Starship und Spaceship?)
Uff. Die Galerie von Carlos Valenzuela aka Valzonline haut mich sowas von um, gerade. Megaschwer, da ein exemplarisches Bild zum Verbloggen rauszusuchen. Die Illustrationen sind nämlich ALLE der Überhammer. Nicht nur, dass der supergute Mashups malt – also zum Beispiel Star Wars mit Mars Attacks vermischt – sondern auch handwerklich ist das alles mehr als hochwertig gemacht. Nette Mädchen mit fiesen Aliens, Superhelden, aber auch fiktive Filmplakate in einer Qualität, die ich so lange nicht mehr gesehen habe! Müsst ihr sehen!
- Hier mehr: valzonline.deviantart.com
Schicke 3D-gedruckte LED Speaker! Dazu passend: Für 300€ einen 3D-Drucker auf Kickstarter schnappen. Kann man machen, ich grad' leider nicht. Der Kickstarter-Printer sagt übrigens, er wäre so gut wie der neue Makerbot…Die Credits für die Boxen gehen jedenfalls an:
- Maurice Conti – Concept and Design
- Evan Atherton – Design and Engineering
- Arthur Harsuvanakit – Technical Consultant
….und hier noch der Link zur instructables-Page des Projektes. Ich habe mir 2010 vorgenommen, mir 2015 so ein Teil zu kaufen. Das mache ich auch genau so. Mit dem drucke ich mir dann nämlich ein neues Leben aus. Oder zwei.
- Entdeckt: hackedgadgets.com
So ein verrückter Kerl – den ich gerne lese ;) – teilte den Link zu einem Artikel auf sein.de. Dieser Artikel nennt sich:
Transhumanismus: Die größte Gefahr für die Menschheit?
Klar, dass ich da aus der Reserve gelockt werde; immerhin habe ich hier auf meinem Weblog mehr als 60 Artikel zu dem Thema verfasst und maße mir an, doch ein klein Wenig von der Materie begriffen zu haben. Zunächst mal zu sein.de: Ich kannte die Seite bisher nicht, und den Themengebieten nach zu urteilen werde ich die auch nicht näher kennenlernen. Eine Seite, bei der ich nach gefühlten 20 Klicks immer noch nicht weiß, um was es da eigentlich geht, ist mir grundsätzlich suspekt. Mag sein, dass da was nettes hintersteckt; ich werde mich damit hier und jetzt aber nicht weiter befassen. Das Thema ist der Artikel, und seine zwielichtige Haltung zum Transhumanismus. Auch will ich den Artikel jetzt nicht Zeile für Zeile aufbröseln. Teilweise sammelt der Text objektiv und vorbildlich Fakten zu dem Thema; ist als Neueinstieg in selbiges aber nicht wirklich geeignet. Ich will euch auch gleich sagen, warum das so ist.
Der Text wurde von David Rotter verfasst. Dieser Herr Rotter wird in der Autoren-Info mit einem netten Bild vorgestellt. Und direkt daneben steht dann dieser Satz:
glaubt an das Leben.
Ich wage das nicht anzuzweifeln, ich kenne den Herrn ja nicht. Mit auf den Weg geben möchte ich ihm aber mein Verständnis des Transhumanismus; und gleichzeitig auch seine Haltung ein klein wenig kritisch beleuchten. Wer den Text (wird am Ende meines Artikels verlinkt) aufmerksam liest, der liest – nicht nur zwischen den Zeilen – eine gewissen Zukunftsangst heraus. Da frage ich mich doch: Wen man an das Leben glaubt (was für mich schon schwerlich zu begreifen ist…weil ich nicht weiß, wie das gehen soll: Wir leben. Das ist Fakt. Was muss ich da noch glauben?), wie kann man dann Angst vor einer- wie auch immer gearteten – Zukunft haben? Für mich ist das widersprüchlich. Warum das so ist, dazu komme ich gleich. Jedenfalls: Das Leben passiert, da kann man nun Angst vor haben, auf die bösen Transhumanisten schimpfen, die Wahl hat ja jeder für sich. WENN man dann losschimpft, sollte man aber auch wissen, wovon man da spricht. Finde ich.
Ich möchte erstmal nur einen Satz von sein.de raubmordkopieren und meinen Senf dazu abgeben:
Der Transhumanismus offenbart sich für mich als eine Form von Wahnsinn, angetrieben von Allmachtsphantasien und der Angst vor dem Tod.
Aha. Also: Ich bin Transhumanist und wahnsinnig noch dazu. Passt schon. Von Allmachtsphantasien möchte ich mich distanzieren; und die Angst vor dem Tod habe ich möglicherweise mit einigen anderen Menschen des Planeten gemeinsam; damit kann ich gut leben (Nebenher: Was geschieht denn eigentlich NICHT aus der Motivation heraus, dass wir das einzige Tier sind, was seinen Tod (er-)denken kann? Genau: Gar nichts, ALLES was wir tun hängt damit zusammen. Genau deshalb ist dieser Begleitsatzabschnitt reiner Populismus. Irgendwas mit Tod liest sich halt immer dramatischer, nehme ich an….)
Nun mein Statement. Zu dem Text und zu Ihren Ansichten, wehrter Herr Rotter. Der einzige der hier Allmachtsphantasien hat, sind sie. Denn: Nur Menschen die nicht die Weitsicht besitzen, Angst vor ihr haben, die sich nicht mit möglichst vielen Optionen einer menschlichen Zukunft befassen – oder anders: die nicht die Eier in der Hose haben zu sehen, dass wir nur Sternenteile und sonst gar nix sind – glauben daran, dass der Mensch die Krönung der Schöpfung sei. Nur kleingeistige Menschen sehen in der Zukunft eine Bedrohung. Nur Menschen, die – nach meinen Begrifflichkeiten – nicht zu Ende gedacht haben, sagen Sätze wie den hier oben drüber.
99,89% aller Arten und Rassen des Planeten Erde sind in den letzten Jahrtausenden/Jahrmillionen vom Erdboden verschluckt worden. Darwin war da schon recht weit mit seiner Denke; schätze ich. Auch sehe ich (bisher) keinen – aber auch gar keinen! – Grund, warum das mit uns Menschen anders laufen sollte. Die Fakten sprechen für sich: Bis auf einige Mikroben und Unterwasser-Aliens lebt hier nichts mehr von dem, was vor Jahrmillionen noch die Erde bevölkerte.
Deshalb sind die Ängste und Allmachtsphantasien bei Ihnen zu suchen, Herr Rotter, und nicht bei den Transhumanisten (die Ihre Religion übrigens zu großen Teilen mit einem Augenzwinkern betrachten; was Ihnen leider entgangen ist); Ich als Transhumanist weiß: Ich bin nicht Gott, werde es nie sein, und das was nach mir kommt, kommt nach mir, es hat seine Berechtigung und es wird gut so sein, wie es dann eben ist.
Einen habe ich noch:
Es geht um die Entstehung eines Volkes von auserwählten Gott-Menschen, die in den Cyber-Himmel aufsteigen, wo sie als allmächtige und unsterbliche Götter leben, Universen erschaffen, sich mühelos durch Raum und Zeit bewegen und weder natürlichen noch ewigen Gesetzen unterworfen sind. Karma, Wiedergeburt, Sünde und Ethik gelten für diese Wesen nicht mehr, sie haben sich abgekoppelt.
Falsch: Die Transhumanisten haben begriffen, das wir Menschen möglicherweise in (einer evtl. nicht mehr allzu fernen) Zukunft abgelöst werden. Vom Übermenschen, von den Posthumanen, von A.I.'s, von etwas besserem; nennen Sie es wie sie wollen. So geschieht das nämlich seit Abertausenden von Jahren auf diesem Planeten. Manch' einer nannte das dann Evolution.
Etwas einseitig empfinde ich auch den Blickwinkel des Artikel im Bezug auf die transhumanistische Bewegung rein in den USA. Es gibt diese auch in Deutschland: transhumanismus.org -> Schon auf deren Startseite wird der sein.de-Artikel in seiner Grundargumentation ausgehebelt. Lesen Sie mal das hier, Herr Rotter:
Durch den raschen Fortschritt der Technologie wird es den Menschen bald möglich sein, sich auf neuen Wegen selbst zu entfalten. Diese faszinierenden Möglichkeiten bergen aber auch Gefahren: Im extremsten Fall könnten die Zivilisation und die Lebensgrundlage durch ein technisches Desaster gefährdet werden. Jedoch sind wir als Transhumanisten daran interessiert, welche Lösungen neue Technologien bieten können und wie diese am besten, sichersten und verträglichsten eingesetzt werden und wie eben diese Katastrophen vermieden werden können.
Ich sehe da keine Möchtegern-Götter oder gar eine Techno-Elite. Ich sehe – und lese – da mehr Menschlichkeit raus, als Sie in Ihrem Text vermitteln konnten, Herr R. Der Trans-Humanismus beinhaltet das Wort Humanismus nämlich nicht nur als schmückendes Beiwerk.
Der Transhumanismus hat es sich zur Aufgabe gemacht, den beschriebenen (und möglicherweise unausweichlichen) Übergang so humanistisch und ethisch korrekt wie nur irgendwie möglich zu gestalten. Der Transhumanist hat die Weitsicht, die Ihnen fehlt, Herr Rotter. Die Vogel-Strauß-Taktik: Kopf in den Arsch, wir Menschen bleiben für immer an der Spitze, wird nicht funktionieren. Nicht, wenn es so weitergeht, wie bisher (wovon ich ausgehe. Ausgehen muss) Schon deshalb nicht, weil auch auf Ihrem Planeten irgendwann die Sonne dafür sorgen wird, dass nach dem Inferno eines schwarzen Loches eines weißen Zwerges (zu dem unsere Sonne unweigerlich mutieren wird) nicht mehr viel über bleibt. – Das wiederum nennt sich dann Physik und Astronomie.
Ich bin Transhumanist weil ich glaube, dass die Menschheit ein Ende haben wird. Nicht, weil ich meine eigene Endlichkeit in Frage gestellt sehen möchte. That easy. Sie, Herr Rotter, schließen ihren Text mit dem Satz:
Ich jedenfalls bin ein Terraner.
Ich schließe meinen Text mit den Sätzen:
Ich bin ebenfalls Terraner. Möchte aber doch ganz gerne einmal die Ringe des Saturns besuchen.
A 6 Am in the morning drive through a retro-future desert landscape
Kann man machen.
- Künstler: mikeluck.nl
- Entdeckt: crackajack.de
- DirektRide
…und trotzdem: Erzählt mir nicht, dass die neuen Star Trek-Movies gut wären. Oder werden. Sind sie nämlich nicht. Und werden sie auch nie.
- Entdeckt: vierlights.tumblr.com
Öhm. Da gibt es also einen Film, in dem es um A.I / K.I, Robotik, verlassene Raumschiffe, Neuro-Tech (und so weiter) geht,… und ich wusste bis heute morgen nichts davon? Kann eigentlich ja gar nicht sein! Ist aber tatsächlich so. Und ein Kracher scheint der auch noch zu sein; schaut man sich mal den Trailer an. Der Beschreibungstext kann aber auch was:
HENRi is an epic new sci-fi short film starring Keir Dullea (2001: A Space Odyssey) and Margot Kidder (Superman). Kickstarter funded, and two years in the making, HENRi tells the story of a derelict spaceship that becomes self-aware and builds itself a mechanical body in order to feel alive. Utilizing a mixture of quarter-scale miniatures, in-camera effects, and computer animation, HENRi is a completely unique and visually stunning short film.
WTF! Klingt das super, oder was? Den Film kann man sich entweder ausleihen (1,37€), oder eine digitale Kopie direkt einsacken. Und zwar für läppische 2,06€. Im Ernst: Würde da jetzt 12,06€ stehen, …hätten die mich auch als Käufer gewonnen, ganz klar; bei der Thematik und dem superguten Trailer! Nach dem Klick zum Kauf / zur offiziellen Website…
- Klick: henrithefilm.com
- Entdeckt: awesome-robo.com
Ich nehm' an, dass der Film irgendeine Message beinhaltet, 'ne künstlerisch-ästhetische oder so. Lesen sie selbst, werter Leser, werte Leserin:
Megalomania perceives the city in total construction. The built environment is explored as a labyrinth of architecture that is either unfinished, incomplete or broken. Megalomania is a response to the state of infrastructure and capital, evolving the appearance of progress into the sublime.
…ich sage es mal so: Das sieht nach Endzeit aus uns schon deshalb gefällt mir was ich da sehe – und höre. Weitere Gedanken dazu mache ich mir mal keine; das ist mir zu doof, dazu hätte der Filmemacher Jonathan Gales da wenigstens irgendwas überraschendes (oder so) einbauen müssen. Trotzdem macht das Ansehen wirklich düstere Laune. Die ja auch sehr schön sein kann. Glaube ich.
- Des Künstlers Blog: thoughtsnotthoughts.blogspot.de
- Entdeckt: fuckyeahsciencefiction.tumblr.com