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Erste Bilder: Der futurologische Kongreß


Der futurologische Kongreß ist diese eine wunderbare Geschichte von Stanislaw Lem, in der der Protagonist (der weltberühmte, unvergleichliche, wahnsinnige Ijon Tichy) auf einem weit entfernten Planeten in einem 100-stöckigem Hilton-Hotel an einem Kongress teilnimmt, anschließend völlig vetrippt und halluzinierend durch die Gegend rennt, und dann irgendwann in der Zukunft wieder aufwacht.

Wer Ijon Tichy nicht kennt, is' aber eh raus. Daher mache ich es kurz: Diese eine Aufzeichnung von Tichy's Reisen bekommt einen Film. Und, ja, der läuft auch hier bei uns. Auf der Erde. Jetzt gibt's erste Szenen zu sehen. Ziemlich verpixelt und in einer mir unbekannten AlienSprache. Trotzdem gefällt mir, was ich sehe. Ich mein: Ein Lem-Film! …kann ja nicht verkehrt sein. Hoffe ich.

Ah, eins noch: Wer die "Siebente Reise" von Ijon Tichy nicht gelesen hat, dem empfehle ich dringendst, dies zu tun. Und das bedeutet schon was; sach' ich mal so.

Da befindet sich der Gute nämlich in einem Zeitstrudel, begegnet seinem Zeitschleifen-Doppelgänger, diskutiert und schmiedet Pläne; und am Ende prügelt er sich mit sieben Versionen seiner selbst.

Hier nun also die ersten Bilder von Ari Folman's "The Futurological Congress", basierend auf der Lem-Story:

Repo Men Picture Contest


 – Lieber Humanoide. Für eine detailliertere Darstellung des X89 Cybobrain bitten wir sie um einen KlickKlack auf das oben zu sehende Robotergehirn  –

Die Tage läuft das Movie Repo Men an. Über Repo Men habe ich irgendwann mal was bei der Cyberpunk-Community getippt. Moment, ich schau' mal nach. Ah, hier:

Im Movie dreht es sich um den skrupellosen Multi-Konzern Geneco, der den Handel mit Organen aufgrund eines tobringenden Virus ausnutzt

Soweit, so anständig. Repo Man läuft dieser Tage in den US-Kinos an. Bereits im letzten Jahr erschien Repo Man – The Genetic Opera. Was dann auch 'ne echt musikalisch-interessante Sache geworden ist. Deckcowboy Scal hat dazu bei der CPC noch etwas mehr getippt. Jetzt kommt dann also der richtige Film.

…und Viral-Marketing, dass ham' die jedenfalls drauf, die Marketeers von Repo Men. Worauf ich hinaus will: Auf den Repo-Men-Viral-Marketing-Bildercontest bei deviantArt!

Da gibt's nämlich noch viel mehr lecker Cyborgapparate zu sehen. Karbon-Lungen, artifizielle Ohren und bionische rechte Füße. So Zeugs halt.

With Your Eyes


Die Künstlerin schreibt zu diesem Gemälde:

Painting of Roy and Pris from Blade Runner. Acrylic on canvas board.

Sieht man, ne? Find' ich suppa. Hinter dem Pseudonym wild-archaic verbirgt sich eine junge Dame die gerne Lakritze-Tee trinkt und auch sonst nicht den schlechtesten Geschmack hat, wie mir düngt. Düng Düng. Ich sach's nur: Die gleich verlinkte Galerie ist etwas, öhm, anders, als das, was ich sonst so empfehle. Also eher so…

Ach weißte.

Punch-Drunk Love: Erklärbär Video

Es sind erst einige Tage ins Land gegangen, seit ich das letzte Erkärbär-Video hinausbloggte. In dem Artikel ging es um Magnolia und die Zahl 82. Sehr mysteriös, das Ganze.

Interessant fand' ich, dass Gilly in den Kommentaren des Artikels bemerkte, dass er sich Das Video nicht anguckt, weil er Angst vor einer Entmystifizierung hat. Ich für meinen Teil, empfinde das genau andersherum. Okay, wenn man die betreffenden Filme nicht gesehen hat, kommt einem vielleicht schon etwas gespoilertes unter; mag ja sein. Da ich aber Magnolia kannte – und auch Punch Drunk Love in meinem Regal stehen habe – sind mir die Spoiler egal. Für mich sind das echte Mehrwerte, diese Clips. Das folgende Video ist ein Erklärungsversuch des Paul Thomas Anderson Films "Punch-Drunk Love". Im letzten Erklärbär-Video-Artikel, hatte ich schon erwähnt, das ich Anderson für einen echten Zeichengeber halte.

Meint: Der baut Dinge in seine Filme ein, die siehste beim ersten mal gucken gar nicht. Weiß man aber, dass Herr Anderson sowas macht, schaut man seinen nächsten Film mit anderen Augen. Und übersieht trotzdem so einiges. Hier: Der Protagonist (Adam Sandler als Barry Egan. Übrigens einer der wenigen Filme mit Sandler, die ich ohne Kotzen gucken kann) ist nämlich eigentlich mausetot! Soweit die These des Videos. Wie beim Letzten mal kann ich dazu nur sagen: Ja, ich hab‘ aufgepasst, beim ersten mal angucken. Und ja, auch mir kam etwas „übersinnliches" in den Sinn. Soweit gedacht, wie der Kerl, der das Video erstellt hat, habe ich dann aber doch nicht.

Nochmal: Der folgende Clip ist EINE mögliche Interpretation. Das Video ist in keinster Weise hinderlich oder „killt“ den Plot (?). Im Gegenteil!

Viel Spaß. Oder so.

Magnolia: Erklärbär Video

(Disclaimer: Der Artikel ist M. gewidmet. Vielleicht liest du's ja zufällig;)

Das Magnolia ein toller Film ist, das wissen wir längst alle. An dieser Stelle hatte ich mal etwas zum großartigen Paul Thomas Anderson Movie getippselt. Magnolia kann ich immer immer und immer wieder gucken. Der wird immer immer und immer besser.

Zum Thema. Im Film spielt die Ziffer 82 eine nicht unbedeutende Rolle. In "Zeichen und Hinweise setzten" ist der Herr Anderson eh ganz groß, find' ich. Jedenfalls…hier zunächst mal einige 82-Bilder aus dem Film und dann kommt das faszinierende Magnolia-Erklärbär-Video.

Hier, guckt:

…und es gibt noch einiges mehr an 82er-Szenen im Film zu sehen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Anderson sich nichts dabei gedacht hat, bei den ganzen Nummern. Der pure Zufall. War ja klar.

Das tolle am Film und an dem Video ist: Die Interpretation kann richtig sein, muss sie aber nicht.

Chaotisch, ambivalent, dualitär, verwirrt, zufällig und ziemlich weggeschossen.

Jeps, kenn' ich.

Video und Schüss:

Out of the Forest / The National

Neben den ganzen Cyborgs und transhumanistischen Sexroboterfrauen gibt's jetzt mal was für's elektronische Herz. Nämlich 'nen sehr schnuckeligen Kurzfilm. Mit Häschen und Familie und alles; schnuff schnuff, muffelwuffel. Entdeckt habe ich das Video bei Carolin's Video-des-Tages-Weblog. Die schreibt zu dem knuffeligen Movie das hier:

Ein melancholischer, schöner Sound, der einen die Augen zu machen und träumen lässt. Aber auch die Story des Stop Motion Films ist süß gemacht.

Frauen. Recht hat sie. Die Musika kommt nämlich von The National. Und die sind toll. Aber das sagte ich ja schon mal.

Jetzt kommt ein Lyric-Auszug des Songs, und dann das Schnuffel-Video. (Welches wahrscheinlich nicht im Feedreader läuft!)

Looking for somewhere to stand and stay
I leaned on the wall and the wall leaned away
Can I get a minute of not being nervous
and not thinking of my dick

Cute, süß, Hasi Hasi, Puffelwuffel! Hier das Video:

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