cyberpunk

Gibson Interview


William Gibson faxt. Ja, faxen, richtig gehört. Diese Dinger aus der Steinzeit. Wo Papier raus kam. Als es noch Bäume gab. Jedenfalls faxt Herr Gibson mehrmals im Jahr. Unfassbar.

…das er sich einen fliegenden Roboterpinguin (This One!)  wünscht, passt allerdings schon eher in mein Weltbild. Was ich sagen will? Der guardian hat ein wirklich knackiges Interview am Start.

Der wird auch immer läppscher, mit dem Alter

Update: Ganz flott noch eben passend hierzu: William erzählt gerade wilde Dinge in der NY-Times: That way.

Wie man mit Nanobots die Zivilisation auslöscht

Super! In diesem lehrreichen Video werden die Voraussetzungen zur Auslöschung der Zivilisation mittels Nanobots erklärt. Natürlich erfülle ich alle genannten Kriterien und eigne mich prima als Menschheitsschreck. – Wer hätte das gedacht?

Das Ganze geht dann in einem 5-Schritte-Masterplan von Statten; und wenn ich fertig bin, ist endlich Ruhe im Karton.

…ich lasse meinen misantrophischen Wesenszug dieser Tage ganz schön raushängen, wa? Geht ja auch schlecht anders. Bei dem Wetter! Und diese Menschen erst! Ehrlich.

Stanley Lau’s ‚Pepper‘


Pepper, so der Name der jungen Frau, ist ein Fantasiegeschöpf von Stanley Lau. Und der schreibt über sie:

Pepper is an original character i created few years ago, as a mean to explore different art styles and ideas. She is not based on any real person so don't ask me for her cellphone

Pepper hat schon ihr eigenes Artbook und eine Actionfigur von ihr ist auch erhältlich. Verkauft sich gut, die Dame. Logisch, die ist nämlich ganz schön vielseitig und Stanley hält was er verspricht: Der hat die sicher dutzende Male gemalt. Nur immer anders. Irgendwie. Eigentlich malt der Kerl auch noch viel bedeutsamere Bilder, als hübsche junge Frauen mit Cybo-Kopfhörern.

Mir war aber gerade danach.

So geht das.

Yeay! The Road – Deutscher Trailer

Ganz ehrlich: Ich wollt' gerade eigentlich FickeFackeIstDasGeil11!!! als Headline nehmen. – Das nächste mal dann. 

Thompsen, dessen geblogge mir sehr gut gefällt, hat gerade eben den deutschen Trailer zu The Road rausgehauen. Yeay! The Road? Ja klar! HIER!

Ich red' doch von nix anderem! Mann! Ehrlich!

Pfeifen.

Gute Nacht.

Zukunftsmedizin: Robert D. Brown


Wenn Robert D. Brown nicht in die Rubrik Zukunftsmedizin gehört, wer denn dann? – Ich weiß es doch auch nicht.

An der Küste Kaliforniens malt Robert in seinem Studio richtig schön-apokalyptische Bilder. Die Galerie mit einigen Concepts lässt auf einen zukunftsbegeisterten Menschen schließen. Artwork Nummer 12 hat zum Beispiel einen so wundervollen futuristisch-klinischen Touch. Achso: Disney, Activision und Warner gehören zu seiner Kundschaft.

Ich glaub', der kann wat, der Kerl.

No Maps for these Territories

(Ich habe keine Ahnung, ob dieser Player in irgendwelchen Feedreadern läuft.)

Ich habe eben bei der CPC einen Trailer zum neuen Gibson-Roman Zero History gepostet. Der ist echt nett, der Trailer. Außerdem erinnerte er mich an die Gibson-Doku No Maps for these Territories:

On an overcast morning in 1999, William Gibson, father of cyberpunk and author of the cult-classic novel Neuromancer, stepped into a limousine and set off on a road trip around North America. The limo was rigged with digital cameras, a computer, a television, a stereo, and a cell phone.

Und was William Gibson alles in der Limo erzählt, und was Bono so alles liest, das sieht man oben im Video.

Richtig schön verpixelt; aber das passt ja auch. Irgendwie.

Ein wirklich großartiges Filmchen!

Was löst Cyberpunk aus?

Großartig. Im Forum der Cyberpunk-Comunity hat mindblasted mal einen vaage formulierten Gedanken rausgehauen:

Was löst Cyberpunk aus?

Den Text nennt er selber eher destruktive denn konstruktive (Selbst-)Kritik. Ich bin hin und weg. Bei meiner offensichtlichen Begeisterung für die Cyberpunk-Kultur vergesse ich nur all' zu oft, wie scheiße es den Protagonisten in den verschiedensten Medien (Büchern, Games, Filme) eigentlich wirklich geht: Die ham' ja nix! Außer 'nen Chip im Kopf. Man nannte sie Chipheads

Ein wirkilch kritischer Text, der mich zum Nachdenken anregt, der neue, andere Perspektiven eröffnet.Vielleicht gefällt er Euch ja auch. Und der Diskurs drunter ist auch spannend. Spannend bis aufwühlend.

Cyberpunkcomic: HARD DRIVE

Also. Wenn man eine Website unter der Adresse cyberpunkcomics.com erreichen kann, dann ist das ja eigentlich schon die halbe Miete. Wenn sich dahinter dann auch noch das Versprochene versteckt, dann ist eigentlich alles gut und wir haben bald auch wieder Sommer.

Ich zitiere mal eben einen Willkommensgruß, welcher sich in der About-Rubrik der Website findet…

Yeah, I'm talking to you, Console Jockey. Get ready for some consensual hallucination

…und damit dürfte klar sein: Ich bin auf Eurer Seite Jungs! Die Jungs sind in diesem Falle Greg Dunford (Pseudonym?), Renzo Podestá (Illustrator) und Joshua Hamilton (Webdesign). Neben dem hauseigenen (und wirklich toll gemachten) Comic HARD DRIVE haben die Herren noch ein wirklich interessantes Weblog laufen und posten da jede Menge Cyberpunk-Content.

Ich bin anverliebt. Und das nicht erst auf den zweiten Blick. Passiert ja auch nicht alle Tage, sowas.

Ich schließe mit einem weiteren Zitat, welches mir ebenfalls sehr gefällt:

Dive into the data stream. Surf the edges. Enjoy.

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