Wir sehen das Cyberbrillenmodell Televizor 2033.
Und gucken kann man damit auch!
(Die 2033 habe ich hinzugefügt. Mir war gerade danach.)
- Entschuldigung: Ben Pearce auf Flickr
- Entdeckt: ffffound.com
Wir sehen das Cyberbrillenmodell Televizor 2033.
Und gucken kann man damit auch!
(Die 2033 habe ich hinzugefügt. Mir war gerade danach.)
Ein Steampunk-RFID-Globus steuert Google Earth auf einem Tablet-Computer.
…und genau wegen so 'ner Scheisse liebe ich das Internet jetzt noch viel mehr als vorher.
Klasse.
Erst gestern hatte ich Euch ein Cyberpunk-Magazin Namens Machete Girl vorgestellt. Und wie es der Zufall so will, ist gerade die dritte Ausgabe des fabelhaften DOSE-Magazins erschienen. Inhaltlich schon sehr Cyberpunklastig, allerdings nicht ganz so dystopisch wie Machete Girl. Aber mindestens genau so interessant!
Etwas professioneller kommt es auch daher. Das lassen sich die Macher, Autoren und Kreativen allerdings auch bezahlen: Mit 4€ ist man dabei. Das 10-seitige Preview macht definitiv Lust auf mehr. Es gibt über…
80 pages on alternative pop culture
…und ein Großteil der Ausgabe beschäftigt sich mit alternativer Popkultur und Cyber-Hippster-Hotspots in Paris. (Dies war eine freie Übersetzung des DokBlog-Babelfisches). Weitere Themen sind:
Ich denke, für ein Magazin welches sich so intensiv mit (unserem?) meinem Lieblingsthema beschäftigt, geht der Preis echt in Ordnung; das zahl ich gerne. Es steckt nämlich wirklich ganz viel transhumanistisches Herzblut in dem Magazin.
Irgendwie hat mir die Web-Abstinenz den letzten Wochen ganz gut getan. Mit etwas Abstand betrachtet stelle ich irgendwie fest, dass sich meine Interessenschwerpunkte in den letzten fünf Jahren eigentlich kaum verändert haben: Cyberpunk, Art, Nature, Books, Love & Music. Ich denke mit diesen Schwerpunkten lässt es sich wunderbar leben. Und bloggen. (Viral-) Marketing, Social Media, Seeding, Internetfernsehen und sonstiges Webgedöns habe ich auf der Arbeit schon zu genüge; da muss ich mit so 'nem Kram nicht auch noch mein privates Weblograumschiff vollkleben.
Und genau deshalb ist es jetzt auch mal wieder Zeit für feinste Einblicke in die Cyberpunk-Kultur. Machete Girl ist laut eigener Angabe das erste (Online-) Cyberpunk-Magazin Australiens. Ich knall' mal eben einige Themen der aktuellsten Ausgabe hier rein:
Und noch 'ne Menge mehr. Ich find's echt nett gemacht.
Vielleicht habt ihr es neulich schon bei der Cyberpunk-Community gelesen: Im Juni wurde im vereinigten Königreich ein Blade Runner-Event veranstaltet. Secret Cinema und Windows Phone haben den Spaß angeleiert und – wie ich finde – echt klasse umgesetzt. Nerds spielten Filmszenen nach, es gab einen Futuremarktplatz, Filmvorführungen, Akrobatik und noch viel mehr kreatives Cyberspielzeugs.
Warum gibt's sowas bei uns eigentlich nie?
Gibt's sowas eigentlich auch bei uns?
Da kannste mal sehen. Während einige in der Klinik liegen und sich feinstes Cyborgmaterial implantieren lassen (Ja, ich höre jetzt auch wirklich auf mit dem rumgejammere. Geht mir ja selber schon auf den Sack), schließen sich andere in ihre ganz eigene Soundklinik ein und fabrizieren feinste Cyberpunkmusik.
bod schreibt in mein Raumschiffkommentarfeld nämlich das hier:
Und das wo ich gerade den inoffiziellen Nachfolger vom "Cyberpunk" Album rausgehauen habe. tztz. :) Naja…leg mal die Füße hoch und genieß die Feinstaubdichte, solange du ausgeruht zurück kommst.
Was soll ich sagen? Ich bin so gut wie neu und das Album gefällt mir richtig gut. Der Track Namens a waltz for relativity ist die perfekte Runnermusic; besser geht's eigentlich kaum. Ziemlich treibend ist auch the pauli effect. Das Album lambshift ist ein würdiger Nachfolger des Cyberpunk-Release. Daumen hoch von meiner Seite. Hört selber:
Cloggo's Bloggo ist ein vorbildliches Steampunk-Bloggo, welches zwar auf Tumblr beheimatet ist, aber anders als viele andere Tumblrblogs wenigstens ab und zu mal die Quellen der eingetragenen Inhalte mitliefert. Nur leider bei diesem prächtigen Stadtelefanten nicht. Mist aber auch.
Dafür gibt's bei Cloggo eine Tagwolke nach meinem Geschmack. Total verwirrt. Aber mit Style.
Happy steampunking, zusammen.
01.01. 2038, Brüssel:
Vor dem Weltenregierungsmetropolisbabylontowergebäude tritt eine ganze Armee von tanzwütigen Robotern zum offiziellen Zapfenstreich an.
Das Zeitalter der Herrscherklasse Mensch nimmt damit ein offizielles und wenig glorreiches Ende. Ab morgen regiert die Maschine aus dem All. Der Ausdruckstanz der Aldebaran Roboter ist das Symbol für eine Wendung der Zeitgeschichte: Empathie und Gefühlsduseleien werden durch Mechanik und künstliche Intelligenzen ersetzt.
The war is over, Skynet won.
Wir gehen über Los, kassieren keine Kohle und gehen trotzdem in die transhumanistische Hölle.
Also falls ich heute Abend nicht in den Sensor-Club auf die Spass an der Freud-Party watschele um mich um den Verstand zu trinken und zu tanzen, werde ich Morgen früh um 11 Uhr Arte einschalten. Da läuft nämlich (mal wieder) die wirklich spitzenmäßige Transhuman-Doku Robot Sapiens:
Vision oder bald Wirklichkeit? Im Jahr 2030 steht die Menschheit am Beginn einer neuen Epoche. Dank neuester Computertechnik verschwimmt die Grenze zwischen Mensch und Maschine. Gehirne werden mit Silikonchips aufgerüstet und Intelligenz wird keine rein biologische Frage mehr sein. Sie kann mit Hilfe von Technik erweitert werden. Demnächst sollen die Menschen in der Lage sein, das im Gehirn gespeicherte Wissen auf eine Festplatte herunterzuladen und so – ungeachtet der Sterblichkeit – für die Nachwelt zu erhalten. Die Dokumentation zeigt die Visionen des Erfinders und Zukunftsforschers Ray Kurzweil.
I like.