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Trailer: ROBO-G


Ich hab' in diesem Artikel mal gegen das übliche Prozedere verstoßen. Sonst gibt es ja nur immer ein Bild oder ein Video. Ganz einfach deshalb, weil ich den meisten Kram weder selber gemalt- noch produziert oder gedreht habe. Ich finde es ein Unding, den Künstlern ihre komplette Galerie wegzuklauen; einen Link zu setzten, und nach mir die Sintflut zu denken. Die haben eure Visits und eure Bewunderung verdient. Ich dagegen komme auch mal prima ohne euch aus. Meistens jedenfalls. Das aber nur mal am Rande.

Hier gibt es aber nun ein Bild und ein Video. Weil: Der Blechknirps auf dem Bild ist der eigentliche Star des Trailers (und natürlich auch des Films). Und eben dieser Knirps geistert seit einigen Tagen durch viele Tumblr-Blogs, ohne das man viel über ihn erfährt. Damit ihr aber mehr erfahrt – und auch ja den Trailer anguckt – habe ich das nun mal so ganz anders gemacht. Verrückt. 

ROBO-G kommt im nächsten Jahr (zunächst mal) in die japanischen Kinos und handelt von einer Gruppe Nerds, die einen Roboter in einen alten Mann stecken die einen älteren Herrn in ein Roboterkostüm stecken, und mit dem dann auf Robotershows- und Messen hausieren gehen. Klingt witzig; und sieht auch so aus.

..aber mal ehrlich:  Bei dem Aussehen,… ich würd' dem auch stundenlang beim Rasenmähen zugucken.

Kurzfilm: ROSA

Erst neulich hatte ich den Trailer zum (mehr oder weniger) cyberpunkigen Kurzfilm ROSA hier eingeklebt. Ob Filmemacher Jesus Orellana auch gehalten hat, was der Trailer versprach… das sehen wir jetzt. ROSA ist nämlich fertig und bereit zum Ansehen. 

ROSA is an epic sci-fi short film that takes place in a post-apocalyptic world where all natural life has disappeared. From the destruction awakes Rosa, a cyborg deployed from the Kernel project, mankind’s last attempt to restore the earth’s ecosystem. Rosa will soon learn that she is not the only entity that has awakened and must fight for her survival.

Die Story passt jedenfalls schon mal. Guckt selber, ich muss Kaffee kochen.

TV-Tipp: Johnny Mnemonic

Mache sagen, dass der Film Johnny Mnemonic – welcher auf der Gibson-Kurzgeschichte Johnny Mnemonic (dt. Der mnemonische Johnny) – basiert, der wirkliche Vorläufer der Matrix-Trilogie sei. Andere behaupten, dass Gibson und alle beteiligten Schauspieler sich für den Film schämen müssten. Wieder andere sind der Meinung, dass das Movie die beste Cyberpunk-Filmproduktion aller Zeiten ist. Ich sage dazu: Mir doch egal. Wichtig ist einzig und allein, dass der Film das iPhone erfunden hat. Das war weder Steve Jobs noch Apple. Sondern Johnny! Glaubt ihr nicht? Dann hört mal hin: Hier

Ich persönlich verstehe auch nicht wirklich, warum das Movie in der IMDB nur 5.1 Punkte eingefahren hat. Wer da mit etwas Humor rangeht, dem Cyberpunk-Genre gegenüber nicht vollständig abgeneigt ist, und Keanu Reeves ganz gern mag (trifft auf mich alles zu), der kann an dem Film gefallen finden. Sehr sogar. 

Außerdem spielt der Film im Neuromancer-Universum. Und bewegte Bilder – zumindest solche, wie Robert Longo sie produziert hat – aus dem Buch der Bücher…da kann man doch gar nicht Nein sagen. Ich mag ihn; und werde ihn heute Abend sicher wieder ansehen. Und zwar um 22:55 auf Kabel 1.

Hier noch flott die offizielle Description: 

A data courier, carrying a data package literally inside his head too large to hold for long, must deliver it before he dies from it.

Yeah!

Märchenhafter Kurzfilm: Moving Day

Die Kleene macht das echt herrlich. Dazu diese meisterhaft eingefangenen Bewegtbilder! Supergut! Kompliment an Jason Wingrove. Zur Story verrate ich jetzt besser nichts.

Aber mal was anderes: Leute, die in den Comments zum Video ernsthaft mit Ich habe aber eine 7-jährige Tochter rumnölen sage ich: Selbst Schuld, guck' doch Toy Story. Außerdem wage ich zu bezweifeln, dass geröstete Feen eine 7-jährige im Jahre 2011 noch ernsthaft um den Schlaf bringen.

Die Effekte, die Musik, das Setting… passt alles mehr als gut. Und eigentlich hab' ich's mit Märchen ja mal so gar nicht. Aber hier… das ist was anderes.

Trailer: ROSA

Drüben beim Affenheimtheater entdeckte ich eben ein Poster zum Cyberpunk-Kurzfilm ROSA (Jesus Orellana). Bisher war mir das Shortmovie unbekannt und der Trailer ist… irgendwie… merkwürdig. Aber auch faszinierend. Hier noch eben um was es gehen soll: 

In the near future, humanity has disappeared, leaving behind a large megalopolis devoid of natural life. From the destruction awakes ROSA, a cyborg part of the KERNEL project, mankind's last attempt to restore the earth's ecosystem using recovered samples of long-extinct plant species.Wandering among the ruins of the lifeless city, Rosa will soon discover that she is not the only part of Kernel that has awakened.

Joa. Könnt von mir sein ;) Ich bin gespannt. 

Kollaboratives Cyberpunk Filmprojekt: Minotauros

Auf Facebook steht: 

Das kollaborative Cyberpunk Filmprojekt. Von der ersten Idee bis zum kleinsten Detail werden wir transparent und kollaborativ mit euch zusammen einen Cyberpunk-Film erarbeiten und professionell drehen.

Find' ich gut; und auch die Kreativen dahinter machen einen gleichermaßen netten- wie kompetenten Eindruck. Eine Randnotiz sei gestattet: Das ihr Facebook als Pool-Tool gewählt habt, finde ich verständlich, aber auch etwas befremdlich. Gerade die Cyberpunk-Szene steht diesem sozialen Netzwerk recht kritisch gegenüber. So zumindest mein Eindruck. Cyberpunk und Facebook. Das geht nur so gerade eben zusammen. Evtl. wäre eine eigene Landing/Projekt-Website keine so schlechte Idee. Und 'ne Rechtschreibkorrektur würde dem Facebook-Infotext auch gut stehen ;)

Sonst: Go for it, ich bin gespannt. 

Mr. Nobody – Komplett auf YouTube

Sollte es untern den werten Besuchern tatsächlich Menschen geben, die Mr. Nobody noch nicht gesehen haben: Schande! Echt mal. Der Film gehört zum Besten, was man in den letzten Jahren überhaupt ansehen konnte. Und das in gleich zwei Genres: Es handelt sich nämlich um eine Sci-Fi-Romanze. So zumindest meine bescheidene Interpretation. Okay, etwas Drama ist auch mit dabei. Wikipedia sagt:

Mr. Nobody befasst sich in einer phantastischen Geschichte mit den Schwierigkeiten und Auswirkungen zu Entscheidungen. Die Geschichte erzählt dabei von einem neunjährigen Jungen, Nemo Nobody, welcher auf einem Bahnhof wählen muss, ob er nach der Scheidung seiner Eltern mit seiner Mutter mitgehen, oder bei seinem Vater bleiben will.

Chaostheorie, wahre LiebeSchmetterlingseffekt, Unsterblichkeit -> Alles drinne, alles perfektionistisch arrangiert (Jaco Van Dormael) und spitzenmäßig fotografiert (Christophe Beaucarne). Jared Leto spielt großartig (was die Damen eh schon alle wissen) und auch die CGI/Special Effects passen mehr als ins Bild. Kurzum: Einer der Top10. Ever. Ansehbar auf YouTube, in englisch, aufgeteilt in 12 Teile. Hier nun Teil 1, den Rest findet ihr. Ihr seid ja schon groß.

Ihr könnt mich alle am Arsch lecken!

Die spannende Heidi hatte mir nach der ersten Occupy-Cologne-Demo den längst vergessenen Superfilm Network wieder ins Gedächtnis gerufen. Der obere Ausschnitt ist ein Knaller! Und der hier ist auch echt gut. Ausnahmsweise ist hier die deutsche Übersetzung mal genauso treffend, wie das Original:

Geht zum Fenster, macht es auf, steckt den Kopf raus und schreit: Ihr könnt mich alle am Arsch lecken! 

Kurzreview: Life In A Day

Neulich las ich, dass 97% aller Erdlinge Frieden als allgemeinen und dauerhaften Zustand eigentlich ganz gern haben. Ich behaupte: Von den übrigen 3% sind 2% schon länger tot; und wer die übrigen 1% sind, das wissen wir ja zu Genüge. Diese These unterstützt der Film Life In A Day von Kevin MacDonald (feat. Ridley Scott und Co). Hier mal eben ein Teaser-Text:

A documentary shot by filmmakers all over the world that serves as a time capsule to show future generations what it was like to be alive on the 24th of July, 2010.

Über 80.000 Menschen haben also ihren ganz persönlichen 24. Juli 2010 gefilmt und zum Schnitt an MacDonald gesendet. Herausgekommen ist ein wirklich unterhaltsamer Film, den man in dieser Form noch nicht gesehen hat. Von 0:00 Uhr bis 0:00 Uhr reihen sich spannende Szenen von ganz vielen Menschen aus noch viel mehr Regionen des Planeten aneinander. Manchmal etwas zu rührselig inszeniert, sorgt das Gesamtwerk aber nach dem Abspann dafür, dass man unwillkürlich denken muss: What a wonderful world und Danke, YouTube (die haben das Ganze Co-Produziert und die Logistik gestellt). Gespickt wurden die Einblicke in fremde Leben – die sich gar nicht so fremd anfühlen – mit einigen simplen Fragen: Was hast du in der Tasche? oder auch Was liebst du? Rausgekommen sind lustige – aber ebenso nachdenklich stimmende – Antworten. Der Eine liebt seine Katze über alles, die Andere liebt Männer, und wieder andere lieben Gott und / oder ihr Land. Es sind einige recht radikale Antworten dabei; und auch die Live-Schlachtung einer Kuh ist sicher nicht jedermanns Sache.

Aber so ist sie eben. Die Erde. Unsere Erde. Kunterbunt, farbenfroh, schwarz und weiß, aufregend, aufregenden traurig und traurig aufregend zu gleich. 

Zurück zu meiner These: Die Menschen haben keine Lust, keine Zeit und auch keine Energie Kriege anzuzetteln. Dazu sind die doch viel zu beschäftigt. Mit Leben. Der Film hat keine Kernaussage, zumindest keine, die ich hineininterpretieren könnte. Lincoln Steffens sagte jedenfalls mal: 

'Art is like a border of flowers along the course of civilization'

Ich fand' den gut. Guckt mal den Trailer hier oben und entscheidet selbst.