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Trailer: H+ The Digital Series

Vielleicht sollte ich kurz ausholen und zunächst mal was zum Begriff H+ erzählen? (Wissende und Stamm-Leser dieses Blogs können gerne direkt zum nächsten Absatz springen) Diese junge Dame trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift H+. Was bedeutet das nun? Irgendwas mit Wasser? Oder Helium? Oder hat gar ein fieser Virus seine Finger im Spiel? Nein, alles Quark. Die junge Frau war zu Besuch auf einer der unzähligen transhumanistischen Konferenzen in den Staaten (Ja, dort gibt es solche Frauen und auch Konferenzen, von denen hier noch nie einer was gehört hat!). H+ ist also eine Abkürzung für den Begriff Human+. Ähnliche Schlagworte wären z.B. Mensch 2.0, Transhumanist, Posthuman, Enhanced Humanism, etc pp. Meint: Der erweiterte Mensch. Der nächste Mensch, sagen gar einige. Mir persönlich geht diese Terminologie zu weit. Ich bin mir relativ sicher, dass ich das Stadium des Menschen 1.5 durchaus noch erleben werde (wenn alles glatt geht; also das mit der Technik und meiner Lebenszeit) Das ich noch 'ne glatte Versionsnummer zu sehen bekomme… daran glaube ich nicht so richtig. Wünschen würde ich es mir aber schon. Und selber wäre ich dann auch ganz gern einer. Aber eher so Version 1.9. Den kompletten Upload mache ich erst, wenn das Beta-Testing durch ist. Der Begriff sollte nun klar sein. Nun also zur Serie. (Hier hatte ich schon mal was dazu getippt; allerdings mit einem anderen Bewegt-Bild) 

H+ The Digital Series ist eine neue Webserie von der Warner Brüder. Als Produzent zeichnet sich Bryan Singer verantwortlich. Und auch wenn der bisher durchgängig eher so den Über-Megaschrott  (X-Men, Superman Returns, Dr. HouseOperation Walküre) verbrochen hat… ich geb' ihm noch ne Chance. Aber nur noch eine, echt mal! Der Trailer teasert eigentlich alles, was geteasert werden soll; vielleicht sogar etwas zuviel davon. Alles und alle sind verdrahtet, man baut sich einen H+-Chip in den Kopp, und alles ist gut. Oder auch nicht…seht selbst. 

YouTube-Premiere ist am 8.August, hier der YouTube-Channel-Link.

Architektur in (dytopischen) Filmen

Die liebe Cohnina weißt mich auch einen archdaily.com-Artikel hin (Danke!), in dem es um die Szenerie und Architektur im Movie THX 1138 geht. Der Film war George Lucas Erstlingswerk und schon damals stylte der die Kulissen so knallhart durch, dass der Betrachter die Zukunft und ihre Beklemmung schon anhand der Umgebung eingetrichtert bekam (übrigens: wenn ich mir ansehe wie es hier aussieht…auf meinem Weg zu Arbeit,… tscha… wir sind da angekommen, wo keiner je hinwollte…hoffe ich).

Nun hat archdaily.com auch noch weitere Artikel in der Serie am Start. Diese Liste ich gleich auf; und ihr könnt euch dann ganz gemütlich durchklickern. Zusätzlich habe ich auf thearchiblog.wordpress.com noch eine weitere Serie mit ähnlicher Thematik entdecken können. Hier zunächst die Artikel von archdaily.com:

Weiter geht es mit den Analysen von thearchiblog.wordpress.com:

Superspannendes Thema! Meine Präferenzen sind vielleicht etwas überraschend: Klar, Blade Runner und Metropolis stehen ganz weit oben; beide nehmen für mich eine Vorreiterrolle ein. Aber dann kommt auch schon – noch vor dem 5. Element – Aeon Flux. Der Film als solches war eher so meh. Aber die Optik,…diese abgeschottete Stadt und ihre Areale… hach… ich musste beim Ansehen des Films immer an Final Fantasy denken. Perfekt durchgestylt. Das 5. Element sieht auch supergut aus; allerdings ist das meinem dystopischen Ego alles etwas zu bunt und zu fancy.

Welche passen denn euch am ehesten in den Kram?

Neues Viral zu ‚Elysium‘

Das hier oben ist Matt Damon. Und endlich ist der mal hübsch zurechtgemacht. Gleichzeitig ist das eine der wenigen Szene zum kommenden Sci-Fi Movie Elysium. Elysium? Nie gehört? Ich bis eben auch nicht. Hier ein Auszug aus der IMDb

Set in the year 2159, where the very wealthy lives on a man-made space station while the rest of population reside on a ruined Earth, a man takes on a mission that could bring equality to the polarized worlds

Sounds great. Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Filmemacher Neill Blomkamp (District 9) hat erneut die Viral-Agentur engagiert, die auch schon die ultrageilen Virals zu District 9 konzipiert hatte. Welche Agentur das ist, das weiß ich leider auch nicht. Aber ihr Handwerk verstehen die schon. Wie ihr gleich nach dem Klick selber sehen könnt. Übrigens hat das auch wieder der beliebte Syd Mead seine künstlerischen Finger mit im Spiel gehabt…So. Nu' aber viel Spaß beim…

…most ambitious project ever undertaken by mankind

Trailer: Moderngrumble

Oh. Okay. Also. Öhm….irgendwas fasziniert mich an dem Trailer zu Moderngrumble. Andererseits kann ich mir nur schwerlich vorstellen, mir diese Hackfresse über Spielfilmlänge ansehen zu müssen. Tony Venable zeichnet sich verantwortlich für die Storyline des Movies. So steht es jedenfalls auf der Crowdfunding-Projekt-Seite des Films. Weiterhin steht da aber auch, dass die Macher sich durch Tarkovsky (Solaris, Stalker) und Bresson (der Mozart des französischen Films!) inspiriert fühlen. Beide mag ich sehr; und irgendwie sieht man das dem Trailer auch an.

Our goal with Moderngrumble is not simply to make a scary or disturbing film but to attempt to bring poetry and beauty to death as well as death and decay to those perceptions generally considered beautiful. 

Wow. Hochgesteckte Ziele also. Gespannt bin ich jetzt aber trotzdem mal.

Trailer: Robot and Frank

Mal kurz vorab: Der Trailer zeigt echt 'ne Menge des kommenden Films Robot und Frank. Fast schon etwas zuviel für meinen Geschmack. Kurz zur Story: Frank Langella spielt einen Juwelendieb im Ruhestand. Dieser bekommt von seinen Kids einen Roboter geschenkt, der ihm dann nahelegt, doch noch mal das eine oder andere Ding zu drehen. Klingt nicht wirklich tiefgründig; muss es aber ja auch nicht immer sein. Beim Sundance hat der wohl großen Anklang gefunden, und auch ich mag, was ich da sehe.

Etwas weichgespült, aber nun ja, …wenn er es denn in die großen Kinos schaffen soll (Oktober 2012 ist angepeilt), dann muss das wohl so. Nett bis ansehbar, würde ich sagen. 

Endzeit im TV: ‚I Am Legend‘ (Heute, 22.15h)

Heute Abend (25.06 / 22.15h) läuft I Am Legend im ZDF. 

I Am Legend ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2007 mit Will Smith in der Hauptrolle. Vorlage für das Drehbuch ist der Roman Ich bin Legende von Richard Matheson. Dieses Thema wurde bereits in The Last Man on Earth, Der Omega-Mann und später in I Am Omega verfilmt (wiki

Das Fast-Original Omega Mann von 1971 habe ich gesehen und möchte anmerken: Das Will-Smith Remake (gedreht von Francis Lawrence) ist besser als die alte Fassung. Ich bin nun wirklich nicht der größte Will Smith-Fan, muss aber eingestehen, dass Willy im Film nicht allzu viel verkehrt macht. Klar, der Streifen lebt jetzt auch nicht von schauspielerischen Höchstleistungen, sondern eher von der schicke CGI (NYC ist in Zukunft wieder grün!) und der Story (der arme Hund!). Auch klar: Der Film sieht aus wie Hollywood, riecht so, und erfüllt viele Klischees eines US-Blockbusters. Trotzdem muss man zugestehen: Neben The Road (und maximal ein zwei anderen…) gab es in den letzten Jahren einfach nichts, was man sich als Endzeitfreund und Apokalyptiker ohne Schmerzen ansehen konnte. Man denke nur an den Christen-Film Book of Eli. Soviel Potential….als Denzel Washington dann aber zum zweiten Mal die Bibel zitiert…habe ich mich vor dem Erbrechen geschützt und den Kasten ausgemacht.

Heute dann also: Gucken! Spannend ist der allemal. (DenTrailer spare ich mir, der spoilert zu viele gute Szenen) 

Teaser: The Master

Als ich aus meinem Norge-Urlaub wieder da war und ein bisschen Medienkonsum nachholte, war ich eigentlich trailermäßig nur von zwei Filmschnippseln so richtig angetan. Das war einmal der Tarantino mit dem Jango, und der Anderson mit seinem ersten Teaser zu The Master (Link). Oben sehen wir nun also den zweiten Teaser zu Paul Thomas Andersons neuestem Meisterwerk. Das es wieder eins wird, davon bin ich fest überzeugt. Philip Seymour Hoffman, Joaquin Phoenix, dazu 'ne abgedrehte Scientology-Story…. und, klar, die wundervoll Musik von Jon_Brion dazu… jawollo, das wird was.

Übrigens soll der Herr Anderson den Film auch schon dem Herrn Cruise gezeigt haben. Was der davon hält steht aber nirgends. 

Jimmy Cliff – The Harder They Come

(Aus aktuellem Anlass. Aktuellen Anlässen, besser gesagt.)

Kurz was dazu: Egal wie übel die Tonqualität ist; …egal wie verpixelt das Video daherkommt… diese Emotion die Jimmy da ab ca. einer Minute heraustransportiert… ich kann das zehn mal ansehen und bekomme zehn mal 'ne Gänsehaut vom Feinsten. 1972. Das ist 40 Jahre her. Ich frage: Was – zur Hölle – ist nur mit unserer Musik passiert? Jetzt mal echt!

 

And I keep on fighting for the things I want!  Though I know that when you're dead you can't!

But I'd rather be a free man in my grave, than living as a puppet or a slave!

(Wer den Film nicht gesehen hat… sollte den Film mal ansehen!)