art

Tolle Galerie: japanischer Retro-Futurismus!

(Bild: © by Mitsuo Ishida) 

Oh. Nice. Eine meiner liebsten Quellen für Roboterbilder und Retrofetisch hat eine supergute Mini-Serie von retroistischen japanischen Artworks aus den frühen 80er am Start. Sehr löblich: Es werden zu allen Bildern die Uhrheber und Quellen genannt. Das mag ich. Denn von vielen Künstlern die erwähnt werden hab' ich vorher noch niemals nie was gehört. Da kann man mal tiefer wühlen; ihr ja vielleicht auch,

  • Update: René schreibt mir, dass das Ur-Posting der Bilderserie eigentlich von Will Schofield zusammengebloggt wurde. Ehre, wem Ehre gebührt. 

Antonella Cinelli

Unglaublich feinfühlig, diese Illustrationen aus Öl und Acryl. Antonella Cinelli kommt aus Bologna, ist '73er Jahrgang und malt schon ziemlich lange. Was man auch sehen kann. Wenn man sehen kann. Eine Homepage hat die Dame wohl nicht, und ihre Agentur mailt auch nicht zurück. Ich kann aber trotzdem nicht anders. Tut mir echt leid. Nach dem Klick folgt aber eine schicke pdf-Datei. Mit vielen weiteren Bildern von Antonella. Was für'n Glück. 

Mädchen und Masken #nsfw

Meine Lieblingsnachbarin (bitte einmal die Seite liken!)  (Danke für den Kuchen!) erzählt mir gestern was von Masken, und Shooting und so. Die Bilder in meinem Kopf waren nicht aufzuhalten…und zur Inspiration hab' ich ihr eben ein paar Brüste Masken-Blogs/Tumblr zugesendet. Da waren einige Brüste Knaller dabei; einen davon kann ich euch uneingeschränkt empfehlen. Wenn ihr Brüste Masken mögt. 

Achso: Achtung vor dem Chef. Masken. Und so. 

Filmtipp: Das Gespenst der Freiheit

Momentan wühle ich mich durch die Filme von Godard. Ich mag seine satirische Gesellschaftskritik, die man oftmals nicht als solche erkennt, bzw. schon genau hingucken und hinhören sollte. Und sich auch irgendwie in Glanzzeit des französischen Films zurückversetzen muss (mit Sportzigaretten und Whiskey geht das ganz gut). Nur dann schimmert hinter dem Surrealismus auch die echte Boshaftigkeit durch. Bei tiefergehenden Recherchen zum Thema bin ich dann auf Buñuel gestoßen. Der hat vielleicht ein Rad ab, ey.

Luis Buñuel Portolés war ein spanisch-mexikanischer Filmemacher, der in der Frühzeit des Films als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Er zählt zu den wichtigsten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts. Buñuel arbeitete mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton zusammen (wiki)

Und zack: Der erste Film ein Volltreffer: Das Gespenst der Freiheit.

Das Gespenst der Freiheit (Originaltitel: Le fantôme de la liberté) ist ein italienisch-französischer Spielfilm von Luis Buñuel aus dem Jahr 1974. Der Film besteht aus einer lose zusammengehaltenen Folge surrealer Szenen; er wird oft als satirischer Angriff Buñuels auf gesellschaftliche Konventionen und die Unerreichbarkeit wahrer Freiheit begriffen (wiki). 

Ich möchte gar nicht viele Worte über Buñuel und seine wirren Filme verlieren. Nur flott zur Szene oben: Die Leute sitzen auf Kloschüsseln am Tisch. Und der Klo ist das Speisezimmer. Man verlässt also die Tafel um still und heimlich seinem Geschäft nachzugehen: Essen. Dann klopft jemand an der Türe: Besetzt. Nom Nom. Anschließend wird – nachdem man wieder auf seiner Kloschüssel Platz genommen hat – noch eben erklärt, dass in 20 Jahren (aus Sicht der 70er) die Welt zu voll für alle sein wird. Man stelle sich nur mal vor, jeder Mensch würde dann jeden Tag ca. 500g Exkremente ausscheiden. Wir würden wohl alle in Scheisse versinken, so die Annahme des Vortragenden. – Da hat er wohl recht behalten. 

Illustrationen von Joanna Krótka

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Die Illustrationen von Joanna Krótka sind ebenso grazil wie energetisch. Der Pinselstrich ist eher zurückhaltend, dafür hauen die Motive gleich doppelt fett rein. Die Dame lebt im polnischen Kraków, mag Flohmärkte und Musik aus den 70ern. Ihr derzeitiges Ziel ist das publizieren eines Full-Size Comics. Die schafft das, da bin ich fast sicher.

Kurzfilm: SubWars

Klasse. Dieser schick durchgestylte Kurzfilm von SeanSoong schwingt die Moralkeule. Ohne die Moralkeule so richtig zu schwingen. Es geht um einen betagten Herrn, der eigentlich nur einen Sitzplatz in der Straßenbahn ergattern wollte. Doch es sollte anders kommen…Blut, Sex und Star Wars. Läuft. 

…hier noch ein Snip von Vimeo:

An old man on the subway,but nobody can Offer one 's seat to him……At the same time,the old man ……I want talk about some problems in society,and Morality

Transformers Box Art Archive

Seit seinem neunten Lebensjahr ist Adam Alexander Transformers-Fan. Und deshalb hat er auch schon vor langer langer Zeit damit angefangen, ein monströses Transformers Box Art Archive aufzubauen. Da kann man sich mal eben locker eine Stunde durchklicken. Und sich dabei total nostalgisch fühlen. Diese Bilder lassen mich mehr Transformers fühlen, als die drei dämlichen Filme zusammen. 

Die Farben! Die Formen! Ich bin grad' auch wieder zwanzig Jahre jünger! Toll.