Nur weil alles und jeder um uns herum am vergreisen am dran ist, müssen wir doch nicht auf süße, kleine, kulleräugige Babys verzichten. Wir bauen uns einfach welche! aus V2-Stahl, mit Gatling Guns dranmontiert!
Grey Goo! Transformers! Maschinenherrschaft! Die Apokalypse!
Normalerweise stehe ich ja nicht so megamäßig auf solche Papierbasteleien. Aber da man in diesem Falle einen Papierrobotertotenkopf zusammenfalten kann, finde ich das jetzt voll toll.
Deutschland. Das Land der Dichter und Satellitenreparaturroboter. Am DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) backen die jetzt auch nicht gerade die kleinsten Roboterbrötchen. Und da ein Satellitenreparaturroboter eh schon mit seiner Typbezeichnung genug gepeinigt ist, haben die sich wohl gedacht: Nennen wir ihn Justin Wir könnten den ja auch mal so richtig schick aussehen lassen. Gesagt, getan.
In ferner Zukunft soll dann dieser Kollege für uns unsere Star Wars- Satelliten reparieren. Neben den Robotermüllraumschiffen, is' klar. Und damit wir von dem ganzen Spektakel auch noch was haben, können wir die Blechsklaven mit einer haptischen Steuerung bedienen.
Vor dem Weltenregierungsmetropolisbabylontowergebäude tritt eine ganze Armee von tanzwütigen Robotern zum offiziellen Zapfenstreich an.
Das Zeitalter der Herrscherklasse Mensch nimmt damit ein offizielles und wenig glorreiches Ende. Ab morgen regiert die Maschine aus dem All. Der Ausdruckstanz der Aldebaran Roboter ist das Symbol für eine Wendung der Zeitgeschichte: Empathie und Gefühlsduseleien werden durch Mechanik und künstliche Intelligenzen ersetzt.
The war is over, Skynet won.
Wir gehen über Los, kassieren keine Kohle und gehen trotzdem in die transhumanistische Hölle.