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Christoph Sieber – Deutsche, ihr werdet verarscht

​..und dann fährt man nach ca. 4.000 nordischen Auto-Kilometern wieder nach Deutschland rein. Nicht nur die Autofahrer sind dann ein Kulturschock (Arschlöcher. Alle), nee, auch die erste Nachrichtensendung (Deutschlandfunk) verpasst einem direkt wieder 'nen psychischen Tiefschlag in die Magengegend: Asylanten schneller abfertigen! Asyl-Heime die brennen! Der Grieche heißt jetzt Grexit und die Angst geht um! Das sind die drei Top-News nach fünf Minuten in meinem Land. Ich lache hart. Obwohl ich eigentlich kotzen möchte. Was ja nicht geht. Wir sind ja wieder in der Republik. Das Land der dicken Autos, der gebügelten Hemden, der SANIFAIRs für Kleinanleger, in Watte gepackt, fressend bei McDonalds, medial verstrahlt und wirklich verdammt anpassungsfähig. Ich würge mauvefarbene Pullunder. 

Dann, zu Hause, lesend: Einen Vice-Artikel; 1.000-fach geteilt, im sozialsten aller Netzwerke. Über: Alles Verloren. – Der gehirnverkrüppelte Autor eröffnet mit: Ich wollte diesen Artikel eigentlich gar nicht schreiben, weil es eh nichts bringt. – So kenne ich mein Land. Selbst den jungen Menschen kannste 100x den Hessel unter die Nase reiben, das juckt die solange nicht, bis der Russe da ist. Oder der Grieche. Oder der Linke. Oder der aus der Nachbarstadt. Der Andere halt. Denn der macht Angst. Immer schon. …und weil wir vor lauter Stumpfsinn und Kapitaldeckungsverfahren gar nicht mehr woanders hin können. Wollen. Mit der Sorgerei.  Powerd by Vice, der neue Journalismus der Untergrund-Netz-Hipster. 

Um was sorgt man sich hier eigentlich wirklich

Leck mich, Deutschland. 

Video via: Max, einer der letzten Wikinger. 

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Facebook AGB vs. totalitäre Überwachung vs. interne Ironie (ein Artikel, den es nicht geben dürfte)

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Im geheimen tippe ich ja immer geheime Blogartikel, die nur ich lese, weil sie so doof sind, dass nur ich sie lesen sollte. Einer davon, angelegt anno 2013, hatte die folgende Headline: 

Facebook AGB vs. Totalitäre globale Überwachung

In diesem Entwurf finden sich Textnotizen, gefolgt von intellektuellen (?) Zitaten, als auch kryptische Erinnerungen in Wortbrocken, alles livegestreamt, direkt aus meinem Gehirn. Verstehen tut das niemand, ich selbst auch immer weniger. – Das Alter, ihr wisst schon. Deshalb liest man hier im Blog nur etwa jeden zehnten dieser Artikel (die mit dem meisten Hass darin). Ich war eben joggen, und währenddessen dachte ich so: Was soll ich immer 800 Wörter tippen, wenn es auch einfach geht. Hier also eine einfache, einfach formulierte These: 

Die Menschen in Deutschland würden eher gegen die Einführung der neuen Facebook-AGB auf die Straße gehen, als gegen die massenhafte Verletzung ihrer Privatsphäre durch die Überwachungsfaschisten der westlichen Hemisphäre.

Der geheime Artikel hat da Fakten und Links zu, der erklärt (relativ) fundiert – aber eben auch in einem ironischen Ton – warum die These so stimmt (also das die Menschen eher…usw.). Nach der montäglichen Lektüre meiner Lieblingszeitung (jep, Printausgabe;), einigen persönlichen Gesprächen mit klugen – aber auch mit nicht so klugen – Menschen in der letzen Woche, dem stöbern in den Main-Media-News vom WE, dem erneuten Blick in meine Zielgruppenanalysen für Kunde X (der auf Facebook mal was machen will) (auf Facebook sind die meisten nutzer über 35 Jahre alt, lieben Daniela Katzenberger, Cindy aus Marzahn und Joko Winterscheidt, kein Scheiss) ist es eigentlich völlig unnötig, die These total kryptisch zu untermauern und ironisch auszuschmücken, nur damit das ganze Thema irgendeinen Mehrwert hat. Im besten Falle ist der Mehrwert eines persönlichen Blogs der folgende: A kanalysiert, befreit sich durchs Schreiben (Autor), Seite B (LeserInnen) haben Spaß und denken was neues. 

Nun lautet die Headline dieses (eigentlich geheimen!) Artikels aber ja:

Facebook AGB vs. Totalitäre globale Überwachung vs. interne Ironie

…der letzte Part ist also neu. Wieso? Weil mir eben beim Laufen eins klar geworden ist (hat auch mit der ganzen PEGIDA-Kacke und den Gesprächen und News der letzten…Monate zu tun): Diese ironische Betrachtungsweise auf die Dinge ist für mich bisher a) Überlebenszweck, b) Selbstschutz, und c) eine Möglichkeit der Ignoranz gewesen. Klar hatte ich letzten Sommer 'ne Bandscheibe raus, klar hat man immer mal den eigenen Mikrokosmos im Weg rumstehen, klar findet man immer eine Möglichkeit, das alles spaßeshalber zu betrachten. Nur, ist das alles längst kein Spaß mehr. Ich, 33 Jahre jung, eben 25 Minuten kampfjoggen im grauesten Grau was Köln zu bieten hat, treffe Problemviertel-Menschen im Bäcker, lese die ausgelegte BILD-Schlagzeile und denke: Der Spaß ist echt vorbei ey. – Komme nach Hause, blättere die Rants hier im Blog zurück, und denke so: Warum bin ich kein ernsthafter Journalist geworden? (ich schaute just The Newsroom zu Ende) und könnte die Menschen dann halt wirklich besser machen! Nun ja, statt Faschist bin ich halt Blogger geworden. Der von 2007 bis 2010 ironisch (aber mit echtem Hass™) – die Dinge so rausgehauen hat, wie sie ihm in den Kram passten, wie sie ihm am bequemsten waren. 

Ich liebe Satire und Komik und Kabarett.  – Nur hier in meinem Blog wird es in diesem Jahr weniger ironisch, dafür punktueller, noch verzweifelter und emotionaler, zugehen. – Spaß haben können wir, wenn alles umverteilt ist, der Krebs besiegt und der Mars endlich ausgebeutet ist. 

Ist Montag, ich mach' nur Spaß. – Echt und unlustig bleibt meine Artikel-These aber trotzdem. Und Ironie oder Augenzwinkern macht die auch nicht besser. 

Die Menschen in Deutschland würden eher gegen die Einführung der neuen Facebook-AGB auf die Straße gehen, als gegen die massenhafte Verletzung ihrer Privatsphäre durch die Überwachungsfaschisten der westlichen Hemisphäre.

Ich find' das total krass.

Auch ohne Spaß. 

(Disclaimer: Der Text springt von A nach C und wieder im Kreis, ich weiß das, ist ja auch geheim und alles, und ich habe auch noch mehr davon OO__oo Wenn ich mich Monatgs danach fühle, lass ich jetzt mal nach und nach den einen oder anderen raus, wa?) 

 

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transhumanistische-partei.de

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Vielleicht finde ich in den nächsten Jahren doch noch (m)ein politisches Zuhause ;) 

transhumanistische-partei.de

Mir sind Parteien ja so ganz grundsätzlich zuwider, der Hase hoppelt aber trotzdem, auch ohne Anarchie und meiner Idee davon. Die Facebook-Gruppe liest sich nach meinem Geschmack, also eher europäisch-humanistisch, als amerikanisch-übermenschlich. Dort steht z.B.:

Kennst Du jemanden, der sich für eine neue Politik interessiert, welche daran arbeitet:
– den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen und zu Befähigen
– das Miteinander einer globalen Gesellschaft und Natur zu erzielen
– Bildung und Beteiligung an der Gesellschaft optimal und für alle Bürger zu ermöglichen
– Wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zum Wohl des Bürger zu fördern und den Zugang umfassend bereit zu stellen
– den massiven Ausbau von Gesundheitsvorsorge und den Einsatz digitaler Technologien einzufordern
– Veränderungen und Entwicklungen nicht zu ignorieren, sondern mit geeigneten Mitteln, positiv entgegen zu treten

Klingt erstmal nach 'ner sozialistisch-demokratisch-humanistischen Geschichte. Nur, ey, da machen Anhänger des Transhumanismus mit. Denen die Zukunft gehört. Also mir dann ja auch. Klingt nach pyramidenartiger Machtstruktur,wa? Meih, denken wir an Foucault:

Wo es Macht gibt, gibt es Widerstand.

Ich schaue mir das Gedöns mal an und berichte hier, wenn ich Vorsitzender bin (vielleicht auch zwischendurch mal). 

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Pariser Mai ’68

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Der Mai 1968 (auch Pariser Mai) stand im Zentrum der 68er-Bewegung in Frankreich. Die Unruhen, die nach Studentenprotesten im Mai 1968 zunächst durch die Räumung einer Fakultät der Pariser Universität Sorbonne ausgelöst wurden, führten zu einem wochenlangen Generalstreik, der das ganze Land lahmlegte. Langfristig zog diese Revolte kulturelle, politische und ökonomische Reformen in Frankreich nach sich. (wiki)

Und hier einige Bilder dazu. Einige wirklich tolle Bilder. Noch mehr und noch viel tollere Bilder dann weiter unten nach dem Klick. Jetzt guckt aber erstmal: 

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Teilweise stammen die Fotos wohl von Bruno Barbey, die anderen Credits kriege ich nicht raus. 

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‚Citizenfour‘ für Oscar nominiert

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Citizenfour for Oscar (hier mein kurzer Artikel zu diesem wichtigen Film) Nicht, dass man dieser goldenen Figur nun irgendeinen besonderen kulturellen Wert beimessen müsste; in meinem Mikrokosmos spielt das ganze Oscar-Bohei kaum eine Rolle. Freut' mich aber trotzdem jetzt, irgendwie.

In diesen Tagen wird ja viel diskutiert, über die Welt, ihre Verschwörungen, die Anderen, das große Ganze, und überhaupt. Mehr als ich es je erlebt habe, jedenfalls. Kann aber auch sein, dass es mir nur so vorkommt, weil alle plötzlich über 30 sind O__o  Ich selbst habe – wenn es um mediale Bildung geht – mir da gerade eine dreiachsige Konsum-These zusammengeschraubt. Bevor jemand über Kapital, Gesellschaft, Umverteilung, Ungerechtigkeit, Ausländer und Pegida spricht, wäre es total klug, wenn dieser jemand folgende drei Medien – die alle drei gleichermaßen notwendig wie spannend wie verblüffend sind – konsumiert haben würde:

  • Die Doku Wall Street Code (hier zu sehen)
  • Das Buch Kollaps von Jared M. Diamond. (überall zu kaufen)
  • Den Film Citizenfour von Laura Poitras  (ich habe leider keine Ahnung wo ihr den ansehen könnt)

Die Informationen aller drei genannten Quellen lassen sich wunderbar zu einem, ich nenn' es jetzt mal, konstruktivistischen Weltbild mit anarchistisch-apokalyptischem Einschlag zusammenführen. Klappt prima, habt Vertrauen, die ganze Welt erklärt das dann zwar nimmer noch nicht; ich habe jedenfalls wenig gesehen und gelesen, was so konstituierend für mein Weltbildpuzzle war, wie dieser Kram, in den genannten drei Medien. 

Citizenfour for Oscar. 

Und wehe wenn nicht. 

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Die Top-Ten-Ängste der Menschen 2015

Ich hau' jetzt in die selbe hässliche Kerbe wie die ganzen Schall-Und-Rauch-Blogger, wie die Deutschen Wirtschaft Nachrichten, wie die Chemtrailer, wie der Focus, wie die ominöse deutsche Friedensbewegung 2014 mit ihren geisterhaften Montagsdemos: Ich mach' mal Angst. 

Angst – das letzte aller Mittel. – Widerlich. Passt zur Zeit ja prima. Nun also: Die Top-Ten-Ängste der Menschheit 2015: Nummer 1: Zwischenstaatliche Konflikte, Krieg. Und, natürlich, Nummer 2: Die Angst vor der nächsten Finanzkrise. Absurd, aber die Wahrheit. – Wäre ich heute nicht mit meinem zynischen Bein aus dem Bett gefallen: Sauinteressant, das Video, als auch der tatsächliche Report. Der ist gar nicht so sehr beängstigend, eher sogar spannend. Die Daten sind so gut erklärt und illustriert, dass selbst Doofianen wie mir ein Licht auf geht: Es gibt einen Unterschied zwischen echter Angst, und einem Trend der Angst. Erste Erkenntnis nach 15 Minuten Sichtung.

Unbenannt

Angemerkt sein: Der Report kommt vom Weltwirtschaftsforum. Kann man drüber reden. Oder Aluhüte anziehen.

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Heil Bachmann!

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Foto: Lutz Bachmann, ich nenn' den jetzt mal Pegida-Cheffe. Anonymous Deutschland postet das Bild gerade auf FB. Mit der Unterschrift:

Wenn das Microphone einen (wahren) Schatten wirft (Bild ist nicht bearbeitet)

Königin-Maud-Land, da haben die Faschos dann auf der Flucht vor den Alliierten einen Tunnel ins Eis gegraben, haben dann die hohle Erde entdeckt und sich eine ultracoole Verjüngungsmaschine gebaut. Es ist alles wahr. – Nur wer bin ich dann jetzt? (Linktipp am Rande, ich musste schmunzeln) – Adolf  ist zurück! Und steht doof in Dresden rum. Kann den nicht mal irgendjemand abholen?

…jetzt ist mir kalt und ich bedecke mein Haupt mit Aluhüten. – Der Typ da oben bleibt trotzdem echt.  – Scheisse, ey. 

  • Bildquelle bisher unbekannt
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Humans Need Not Apply

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Roboter-Journalismus, philosophisch-problematische Selfdriving-Cars, Wunderheiler-Bots (die erstmal nur besser sein müssen, als jeder menschliche Arzt – genau wie die Ki.I-Autos), und die Musik im Video hat auch eine K.I. geschrieben. Die macht sowas wohl ständig. Drin ist auch: Ökonomie gewinnt immer. Wachstum. Roboter, die Roboter bauen die… blah.  Über diesen Ökonomie-Win reden wir aber noch mal. – Wozu das Video ganz wunderbar taugt: Es entlarvt stichhaltig und direkt den Mythos der Vollbeschäftigung und entlarvt das böse Wort arbeitslos als eine Sache, die unter jedwedem Blickwinkel – immer und überall – was tolles bedeuten sollte. – Ich hab's eh geahnt. 

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Schmidt-Salomon fordert Abschaffung des Gotteslästerungsparagraphen

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Der öffentliche Friede wird nicht durch Künstler gestört, die Religionen satirisch aufs Korn nehmen, sondern durch Fanatiker, die auf Kritik nicht angemessen reagieren können”, erklärte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo”. Die weltweiten Solidaritätsbekundungen nach dem Attentat seien ermutigend, aber keineswegs ausreichend. So müsse in Deutschland endlich der sogenannte “Gotteslästerungsparagraph” (§ 166 StGB) gestrichen werden, der den verhängnisvollen Eindruck erwecke, “religiöse Gefühle” seien bedeutsamer als die Freiheit der Kunst. (schriebt der hpd)

Hier ist der betreffende Paragraph:

§ 166 / Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Könnt' ich meinen Blog eigentlich zumachen, würde der gewaltsam durchgesetzt. Oder man besuche mich künftig im Klingelpütz. Ich mag den Herrn Schmidt-Salomon, der macht ja auch beim Anti-Weltjugendtag mit und so. Sein Vorschlag zur Abschaffung eines solch' undemokratischen Gesetztes ist total prima und längst überfällig; grade im Kontext der derzeitigen, öhm, Schieflage.  

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