Chris

<- bloggt seit 2007. Liebt: Raketen, Edward Sharp & Norwegen. - Viel Spaß hier ♥

Shirley Curry: 79 Jahre, Oma, liebt Skyrim

Eben so auf  Tumblr:

im crying at this little old lady who posts nothing but skyrim videos and starts it off with “hi grandkids”

Jep, ich mag sie auch ;) Sie lässt sich über Seelensteine in Skyrim aus, lädt alle paar Tage neue Skyrim-Videos hoch, probiert aber auch mal andere Games und schreibt über sich selbst:

I want to start a blog for older gamers, like myself, because I feel we are not represented enough on You Tube. I am a 79 year old grandmother, and just had a beast of a gaming computer built. I can now play like a Boss! LOL

Und ’ne Hütte im Wald hat sie auch <3

The Art of Soey Milk

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The Art of Soey Milk: Diffizil. Das Wort hab‘ zu Soey’s Kunst im Kopf. Weiblich, würde auch noch passen. Die Dame malt mal mit Graphite on paper, aber auch mal mit Öl oder Wasserfarben; die Resultate sind jedenfalls sehr sehr klasse. Sehr sehr… leichtgängig, und doch etwas verstörend. Das nennt man dann Kunst. Me Like. Mehr nach den Klicks, auch viele Infos zu Ausstellungen und sowas alles.

Die DokBlog-Mod-Show

Drüben bei den GamezNinja habe ich ja ’ne Artikel-Serie mit Skyrim-Mods laufen (1 + 2). Hier nun die nächste Stufe der Evolution: Bewegtbilder. – Ehrlich: Mein Orientierungspunkt was Skyrim-Mod-Shows angeht ist ganz klar: youtube/hodilton. Ich hab‘ natürlich eigene Idee und hätte ich den Channel nicht schon so lange auf dem Schirm, würde ich sagen: So müssen Videos zu Player-Home-Mods aussehen. Nun bin ich aber Fan von hodilton und schäme mich nicht, wenn ich sage: Die Videos haben klare Vorbildfunktion für das, was ich hier probiere. Aber auch: Ich sehe in seinen Videos Dinge, die man / ich besser machen kann. Größtes Problem: Die Hardware. Wer Let’s Played weiß wovon ich spreche; bei Skyrim mit über 150 Mods plus die ganzen Tools zur Aufnahme, sieht das noch mal anders aus. Ruckelig, um genau zu sein.

Trotzdem macht’s total Spaß; auch wenn das ganze recht zeitfressend ist; aber wenn man schon dransitzt, kann man auch gleich 2-3 Videos in Folge produzieren. So der Plan. Evtl. bastel ich (nach meinem Kurztrip am WE) noch einen eigenen YouTube-Kanal. Oder ich nehm‘ den vom Ninja. Weiß ich noch nicht.

Hier aber mal der erste Test:

Skyrim Mod: Wind District Breezehome – Eine Behausung in Whiterun die einem echten Drachentöter gerecht wird. Sehen Sie:

Mir ist klar das da noch vieles nicht passt, ich muss da noch mal überlegen, wie man das mit all‘ den großen Daten, den Uploads, den Schnitt-Tools und sowas alles, am besten anstellt; ich hab‘ ja nie was ordentliches gelernt. Ich wollt‘ das / sowas aber schon immer mal machen; denn: Let’s Player werd‘ ich nie, Bewegtbilder schnippseln macht mir aber schon immer Spaß. ich denk‘ dabei auch an all die Fallout 4 Mods, die uns nächstes Jahr erwarten. Wär‘ da ein Kanal der die schicksten Player-Mod-Häuser in kurzen und ästhetischen Video vorstellt, nicht ganz prima? Ich find‘ ja: Ja.

Was sagt ihr? Jetzt nicht zu der Marktlücke, sondern einfach nur mal was euch so zu der Idee / dem Video einfällt. Haut’s raus! – Danke.

(Wieso zu Hölle sind die erste Sekunden denn jetzt nicht in HD? YouTube? Browser? Quelle? Konvertierung? Das wird ja was^^)  -> Update: Thomas sagt: Das ist der YT-Player. Danke. Puh.

Norway: Then and Now

(Feedleser: Hier ist so ein Vorher/Nachher-Bild-Plugin im Artikel, seht ihr im Feed eher nicht)

In Norwegen gibt es das Dorf Helgen. Und da fahr‘ ich nächstes Jahr mal hin ;) Wie komme ich drauf? Na weil man hier unten die Stadt Hammerfest sieht, und ich da an Hammerfell aus Tamriel denken muss. – Macht das Sinn?  (Ja, weil ganz viel in Tamriel/Skyrim aus Norwegen stammt, dazu evtl. an anderer Stelle mal mehr) Wie auch immer: Die norwegische Botschaft hier in Deutschland macht auf Facebook einen tollen Job, die haben oft die etwas anderen Inhalte, Timelapse-Clips und hippe Indie-Natur-Instagram-Fotos gibt es da nie. Daher mag ich die so. Heute teilen sie das hier:

Norwegen hat sich in den letzten 100 Jahren ziemlich viel verändert – hier ein Artikel, der einige der Änderungen zeigt. Was findet ihr am bemerkenswertesten?

Meine Antwort: Das ich das Gefühl habe, dass die da oben viel viel vorsichtiger mit ihrer Natur umgehen und man das schon an der Bau/Stadt-Entwicklung sehen kann. Alle Norwegen die ich traf strahlten dieses Ich weiß ganz genau wie schön wir es hier haben und daher passen wir auch echt auf, was Menschen und Staat hier so vorhaben – Dingen aus.  Hier mal zwei Vorher/Nachher-Bilder (1889 vs 2004, beide, so in etwa). Drunter dann noch die Bildinfos und ein Link, der noch mehr dazu hat, vor allem aber viel größere Bilder als hier bei mir.

Hammerfest / Then and Now:

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Oslo /  Then and Now:

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  • Mehr davon: theatlantic.com
  • Bilder: CC BY-NC-ND Axel Lindahl / Oskar Puschmann / Tilbakeblikk

The Art of David Alvarez

Oben das Bild (seht ihr nicht im Feed) ist wohl ein offizielles Artwork für eins der Assassin's Creed-Games.

David Alvarez ist 34 Jahre alt, kommt aus Frankreich und ich mag das was er macht total. Auch geil, so aus Marketing-Sicht: Er vermarktet seine Fähigkeiten, in dem er Step-by-Step-Tutorials verkauft. Schaut mal hier auf seiner Website wie der das macht. Guck ich mir noch mal in Ruhe an, das. Und hier noch mein Favorit aus seiner umwerfenden DevArt-Galerie

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Hörbuch-Review: Cryptonomicon

(Mit freundlicher Unterstützung von Audible)

Was hab' ich nicht von Neal Stephenson alles gelesen: Snow Crash, Diamond Age, ConfusionQuicksilver und natürlich das epochale Werk Cryptonomicon. Sicher zwei oder drei mal. Und seit Wochen höre ich nun das Hörbuch dazu. Seit Wochen? – Ja, korrekt, Abends im Bett. Und ich sage euch auch, warum sich das so zieht: Es hat 'ne Spieldauer von 47 Std. 44 Min !!! ;) Kurz zum Buch: Neil Stephensons geht mit Cryptonomicon an die Grenzen der Lesbarkeit: Fast 1.200 Seiten is der Wälzer fett, da wird das Handling des Buches schon zur Aufgabe ;) Wer etwas für Coding, Kryptographie und Numerologie übrig hat: Ein besseres Buch werdet ihr nicht mehr lesen. Wahrscheinlich. Schon mal eine mathematische Abhandlung über wiederkehrende Ejakulations-Zyklen gelesen? Sechs Seiten am Stück? Mit Formeln und Thesen und Humor, der ab und zu so klug ist, dass man ihn glatt überliest (beim Hören geht das ob der grandiosen Vertonung sehr viel besser). Es gibt grob gesagt zwei Handlungsstränge: Waterhouse  – leicht autistisch, ich tippe auf das Asperger – ist ein Geheimdienstmann der Alliierten; Waterhouse konstruieren während des Krieges gegen die Achsenmächte die ersten Computer, trifft Touring und andere Kaliber und möchte doch so gerne nur ein einziges mal den Beischlaf vollziehen. Die von ihm erbauten Computer – besser Rechenmaschinen – dienen keinem anderen Ziel als die Funksprüche der Deutschen zu entschlüsseln. Erst sehr viel später verkaufen die Nachfahren von Waterhouse im Silicon Valley Soft- und Hardware, gründen in den 90er ein Art Datenhafen.

Einschub: Die visionäre Kraft des Romans ist Wahnsinn: Was Stephenson da alles voraussagt, wie sich das Netz und die Menschen mit dem Netz entwickeln werden… stimmt alles; das kann man auch heutiger Perspektive durchaus sagen: Teile der NSA-Verschwörung, Snowden, Endverschlüsselungen, der Bedraf nach sicheren Leitungen… alles drin im Buch. Was mehr als 15 Jahre alt ist. 

In zwei parallel erzählten Geschichten schreibt Stephenson von mehreren Kriegen, die Teile des Zweiten Weltkriegs waren. Pearl Harbor, der Abwurf der Atombomben auf Japan, und welche Konsequenzen dieser für die Philippinen hatte: Alles drin. Japaner gegen Amerikaner. Japaner gegen Zivilbevölkerung. Alle gegen die Grausamkeit des Dschungels. Der Krieg der U-Bootfahrer (mit dem großartigsten aller deutschen U-Bott-Kapitäne, ever) wird erzählt genauso wie der Krieg des Generals Douglas MacArthur. Am wichtigsten aber ist die Geschichte, die dem Roman das Gerüst bietet: Der Krieg der Verschlüsselungsexperten. Der Clou: Die Verbindung zwischen den beiden Geschichten in den vierziger und neunziger Jahren ist das Gold, das die Japaner im Pazifik versteckten, bevor ihr Reich und ihre Herrschaftsansprüche atomisiert wurden. Die mit Abstand besten Momente des Buches sind die Schilderungen der Erlebnisse des Soldaten Shaftoe. Er ist das Paradebeispiel des amerikanischen Marines. Wie in der Hymne der Marines war er von Guadalcanal bis Afrika und den weiteren Schlachten im Pazifik und der Nordsee an allem beteiligt, was ein Soldat nur sehen konnte. Besonders ein traumatisches Erlebnis vor einer Höhle auf Guadalcanal lässt Shaftoe, der ansonsten jedoch unendlich stoisch, leidensfähig und drogensüchtig ist, nie wieder los. Mit ihm zeichnet Stephenson den Prototyp des Marine-Helden ohne dabei die Grenzen zu blindem Pathos und Lobhudelei auch nur zu streifen; traumatisiert doch mit reinem Herzen, Voll-Assi und trotzdem schwer verliebt…Da fällt mir Goto Dengo ein: Einer Art japanischer Shaftoe-Klone, der in weiten Teilen aufgrund seiner östlichen Zurückhaltung noch 'ne Ecke trockener – und damit humoristischer – weggkommt. 

Übrigens: Man munkelt das Stephenson mit der Ausarbeitung des Charakters Waterhouse eine/die Vorlage für Sheldon Cooper geliefert hat ;)

Fazit: Egal ob man sich für Popkultur, für den zweiten Weltkrieg, für Daten und Verschlüsselung interessiert, oder ob man Bock auf 'ne humoristisch-fatale Lovestory hat: Das Buch – als auch das Hörbuch – meisterhaft gelesen von Detlef Bierstedt – kann was.

Ich zähle es zu meinen fünf liebsten und hör' und les das sicher nicht zum Letzten male. Hier das Cover, den Link zum Hörbuch gibt es danach.

Unbenannt

Ein Wunsch frei! #meinwunsch @Jobmensa

meinwunsch

(Sponsored Post) 

Coole Aktion von Jobmensa! Unter dem Tag #meinWunsch erfüllt dir Jobmensa einen Wunsch! Ob ein neues Bike, eine Reise ans Ende der Welt oder einen Yoga-Starter-Kurs: Alles dabei! Und die Leute machen auch schon fleißig mit! Falls ihr auch dabei seid – was ich doch stark hoffen möchte – schaut euch mal diese Mediawall zu der (aus Social Media- Sichtweise technisch und strategisch recht perfekt ausgeführten) Aktion an: Gewinnspiel für Studenten. Ist schon ganz schön spannend, was die Leute sich da so einfallen lassen. Eine Dame möchte gerne nach Finnland (ich komm mit ey!) eine andere in einem Werbespot mitspielen; die Jungs wollen Führerscheine und Bildungsreisen nach Hawaii ;). Da kommt echt einiges zusammen.

Noch einige Worte zum Initiator der Aktion, ist für meine Schüler und Schülerinnen vielleicht auch nicht ganz uninteressant: Bei Jobmensa findet ihr die Jobs; Nebenjobs in den Ferien, dauerhafte Studentenjob Praktika. Aber die Plattform hat auch coole Funktionen wie ein Lebenslauf-Tool. Man sucht wonach einem düngt, und hat dann viele Einstellungen parat: Region / Stadt, Stundenlöhnen, Anforderungen etc., kann man da alles wunderbar finden und vergleichen. Es sind wohl auch schon 10.000 Unternehmen und Job-Anbieter aus der ganzen Welt dabei und nutzen Jobmensa für die Besetzung der freien Stellen. Das Dashboard im Hintergrund ist toll gestaltet und macht einen schicken Eindruck auf den ersten Blick: Genug Jobs für alle ;) Ob da nun speziell für euch was dabei ist. Schaut selbst. 

Zurück zur Aktion mein Wunsch. Hier ein cooles Video:

So. Und jetzt? Jetzt macht ihr alle mit und ich bin gespannt ob einer oder eine von euch hier das Rennen macht. Lasst euch was einfallen, ich weiß ihr könnt es, macht mir keine Schande, Freunde der Ferienfahrt! Ich bin auch am Start: ;)

meinwunsch1

So geht's los: Einfach Foto mit deinem Wunsch auf Instagram hochladen und mit #meinwunsch @jobmensa taggen. Das wäre alles. Ich drücke alle Daumen! Hier geht es zum Gewinnspiel für Studenten

Hahahaha. Scheisse.

Thanks to new #netneutrality rules all internet traffic will be treated equally https://t.co/XPsG3bQwt2 #InternetDay

— Günther H. Oettinger (@GOettingerEU) 29. Oktober 2015

Der dreht total durch. Mir fällt da nix mehr ein. Lachen hilft. Mir. Gerade. Kurzfristig. 

Hier geht gerade schon wieder ein Stückchen Freiheit den Bach runter. Und ob dessen bin ich gerade recht Wortkarg. Dokumentiert ist es jedenfalls. Manchmal denk' ich: Die Anti-ACTA-Welle war die letze Chance. – Scheisse, Leute.