Der Anarchismus-Begriff in den Medien (I)

anarlove

Mir platzt mal wieder (nicht nur) der Kragen. EY!

Ich führe hiermit offiziell eine neue Artikel-Serie mit der klangvollen Bezeichnung Der Anarchismus-Begriff in den Medien ein.

Und das geht so: Ich sehe die Begriffe Anarchie, Anarchismus, anarchistisch in den Medien, in einem falschen Kontext (und das der falsch ist, ist einfach so, da steht meine Meinung nicht zum Diskurs, voll anti-anarcho, ich weiß es ja!), packe einen Auszug des Wikipedia-Textes zum Begriff Anarchie in den Artikel, drunter kommt dann das, was ich den Medien sah, und darunter steht dann noch mal was von mir. Irgendwie so. Los geht es:

Anarcho-Wikipediahttp://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie

Anarchie bedeutet somit für Anarchisten, dass jeder Mensch sich ohne unterdrückende Autorität und in freier Assoziation mit anderen Menschen entfalten kann. Eine solche Organisationsstruktur wird hierarchie-, zwangs- und gewaltfrei gedacht  und sollte nicht mit einer herkömmlichen Verwaltung verwechselt werden. Eine anarchistische Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der jeder Mensch selbst beziehungsweise in Kooperation mit anderen für die eigenen Lebensumstände Verantwortung übernimmt. Es gibt keinerlei lenkende Zentralgewalt. Sanktionen gehen nicht von einer Führungsschicht aus, sondern sind nur möglich, wenn vorher vereinbarte Regeln verletzt wurden.[13] Als weitestgehende Konsequenz wird dabei der Ausschluss aus der kommunalen Gemeinschaft angeführt.[11] Die Anarchisten wollen die Gesellschaft sich selbst regeln lassen, etwa über Räte, freie Übereinkunft oder rein funktionale Entscheidungen, mit den Worten von Pierre Joseph Proudhon: „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft".

  • Medienfundstück: (natürlich ohne Verlinkung zu diesen Angstmacher-Flachwichsern) http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/15626-der-grosse-blackout-2014
  • ​Titel: Der große Blackout 2014
  • Auszug:  Es kommt zu ersten Plünderungen, anschließend zu teils anarchistischen Aufständen. Die Sache läuft völlig aus dem Ruder

Meine Gedanken: Angstmacher! Hassschürer! Keine-Ahnung-Haber! Patrioten-Assholes! Könnt ihr euch mal in eure – fast-schon-dunkelbraune – Drecksecke stellen, und euch dafür schämen, dass ihr Butterbrot-Gehirne den edlen Begriff der Anarchie in so einem Kontext fallen lasst? Autor (beim antisemitsichen, europafeindlichen Hass-Und-Angst-Blatt mmnews.de) Michael Mross schimpft sich Wirtschaftsjournalist, Moderator und Dokumentarist. Ist aber wahrscheinlich eher Angsthase, Kleingeist, und ein nationalistischer Vollidiot noch dazu. Über den anderen Autor sage ich nix. Der ist Rechtsanwalt. Und die hass' ich eh alle. 

So.

Bald dann Teil 2. Sehr bald. Nehme ich an.

(Wer den Kontext – oder meine Wut – jetzt immer noch nicht versteht, der kann hier nachlesen, warum der Begriff in den Medien – fast immer –  falsch / missverständlich eingesetzt wird, wie ich den Begriff verstehe, warum ich glaube, dass es sich lohnt einiges klar zu stellen, und nur mal zehn Minuten über die Unfähigkeit der so genannten Leitmeiden mit ihrer Schar an Qualitätsjournalisten nachzudenken; und über das, was die uns immer so vorsetzten, auch.)

Euch allen schon jetzt ein freiheitliches Wochenende; ohne Angst und Schundmedien; dafür mit viel Liebe und noch mehr ​Schnapps ♥