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arte-Dokus: Städte der Zukunft

Unbenannt

Voll prima: arte hat dieses Woche unter der Sub-Domain future.arte.tv diese drei Dokus am Start (und Sorry wenn ich das einfach alles rüberkopiere, arte. Ihr bekommt ja auch einen Link von mir ;)

VON NULL AUF ZUKUNFT

Überall auf der Welt entstehen – quasi aus dem Nichts – neue, futuristische Städte. Als Antwort auf die Energiekrise und angesichts der explosionsartigen Urbanisierung wachsen in Südkorea, China, Saudi-Arabien, Abu Dhabi und auch in Russland heute hypermoderne Metropolen in den Himmel: Prototypen urbaner Lebensräume, voll vernetzt und ökologisch ausgerichtet. Die Konzepte nähren die Hoffnung auf eine nachhaltigere Zukunft, aber sie schüren auch die Angst vor der totalen Überwachung.

SMART CITIES

Immer mehr Menschen ziehen in urbane Ballungsräume. Wie sollen die Megastädte die stetig wachsende Bevölkerung aufnehmen? Historisch gewachsene Metropolen wie London, Paris oder Shanghai setzen bereits heute auf neue Technologien und Algorithmen, um die wachsenden Verkehrs- und Menschenströme zu steuern, unsere Schritte zu lenken oder die Energienetzwerke zu optimieren. Die urbanen Technologien versprechen uns hyper-rationale, hundertprozentig nachhaltige und absolut sichere, intelligente Städte. Aber sind all diese digitalen Informationen nicht auch ein Mittel, das urbane Leben bis ins kleinste Detail zu kontrollieren?

DIE URBANE FARM

Zum ersten Mal in der Geschichte lebt gut die Hälfte der Weltbevölkerung in der Stadt. In 50 Jahren sollen es sogar 70 Prozent der Menschheit sein. Die Städte werden dann sieben Milliarden Menschen ernähren müssen – eine immense Herausforderung. Um den Ressourcenverbrauch zu verringern, setzen die Städteplaner verstärkt auf die urbane Landwirtschaft. In den Gewächshäusern und Laboratorien der Welt wird nach Möglichkeiten gesucht, große Mengen nachhaltig, zu jeder Jahreszeit und vor allem auf engstem Raum zu produzieren. Dabei findet das Konzept des Vertical Farming – des senkrechten Anbaus – immer mehr Zuspruch. Wird die urbane Farm in Zukunft vertikal sein? Werden Agrartürme die Ernährung der Städte gewährleisten?

Dazu gibt es auf der eben erwähnten Seite noch weitere Infos und ein nettes Mini-Game zum Thema Vertical Farming. Vor zwei oder drei Jahren hätte ich jetzt geschrieben: Supergeile Technik das alles, ich habe die Dokus zwar nicht gesehen, aber supergeil, auf jeden, so Etagen-Schweine erlösen uns vor dem Welthunger! Sowas in der Art (dazu muss man sich nur mal meine euphorisch-utopischen Sprawl-Artikel durchlesen).

Heute so: Ich bin skeptisch ob Etagen-Schweine überhaupt (noch) Sinn ergeben und muss mir die Dokus erstmal ansehen, um irgendwas adäquates dazu sagen zu können. Klingt aber spannend, jedes Thema hat seinen Reiz und ich fang dann jetzt mal an. 

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Don’t fuck with Nutella-People!

BbNqQQdCIAENeAR

Wichtige Nicht-Sex-RegelKeine Bücher im Regal, dafür aber ein 5 Liter Nutella-Glas.

Ich empfehle: grafschafter.de. Kommt aus der Region. Also nur aus drei Ländern O__o. Schmeckt dafür aber lecker. Auch spannend in dem Kontext: aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firma/ferrero/

(Bevor jetzt die Hater wieder aus den Ecken kommen: Ja, ich fresse auch mal völlig unreflektiert Schoki in mich rein. Aber nie Nutella. Mir und meinem Gewissen reicht das so) 

 

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Doku: Die grüne Stadt

physalia

(Feedleser: Hier ist 'n Player eingebaut. Kommt doch mal gucken)  

Auf Arte 7 habe ich diese tolle Doku entdeckt; und hier ist der Teaser-Text dazu:

Die Menschheit steht vor ihrer größten Herausforderung: Die drohende Klimakatastrophe fordert ein flächendeckendes Umdenken und ein neues Bewusstsein gegenüber Umweltverschmutzung und Ressourcenplanung. Neben der konsequenten Ansicht des Bauverzichts entstehen immer mehr Entwürfe zu einem umweltgerechten Bauen. Gibt es das perfekte Ökohaus? Wie kann man mit einem sehr geringen Energieverbrauch bequem leben? In der Dokumentation "Die grüne Stadt" werden verschiedene Trends des ökologischen Bauens aufgezeigt. Hightech-Häuser, die mit Elektronik, Sensoren, Chips und Verbundwerkstoffen aus der Nanotechnologie funktionieren, stehen biologischen Baustoffen wie Holz, Stroh und Lehm, die idealerweise aus der unmittelbaren Nachbarschaft des neuen Bauwerks stammen, gegenüber.

Ich könnte euch nun vielfache Gründe nennen, warum mich das Thema so anfixt. Vielleicht mache ich das irgendwann auch noch mal ausführlich; wir werden sehen. Vorerst aber nur zwei Links, den Zusammenhang könnt ihr euch dann selber zusammenlinken: 1 und 2. Von der Doku habe ich bisher nur ca. 20 Min. gesehen, der Anseh-Tipp geht aber trotzdem raus; da kenn' ich nix; die ist nämlich ein Knaller. 

  • Hier zur Doku auf Arte 7
  • (Bild: Physalia © by Vincent Callebaut)
  • Update: Habe den Player entfernt; der lief bei mir NUR im IE. Kein Witz. Kein Plan warum, folgt ihr halt dem grünen Link, wa? ;) 
  • Update2: Olaf hat die Doku auf YT ausfindig gemacht, die Quali ist eher so meh; gucken lohnt trotzdem noch! Part 1 und 2
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Doku: ‚Kaufen für die Müllhalde‘

Wer gerne einige Hintergründe zum Thema Geplante Obsoleszenz (also dem geplanten Verfallsdatum von industriell gefertigten Produkten) erfahren möchte, oder gerade einen Drucker-Kauf plant, sollte sich die spannende Doku Kaufen für die Müllhalde mal ansehen. 

Die Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die Entstehung der heutigen Konsumgesellschaft. Es wird erklärt was "geplante Obsoleszenz" ist und wie dadurch unser enormes (Wirtschafts-)Wachstum erst möglich wurde. Doch unbegrenztes Wachstum ist in einer begrenzten Welt nicht möglich, und so zeigt der Film gegen Ende Alternativen und Lösungswege auf, die uns hoffentlich eines Tages aus diesem Dilemma heraushelfen werden.

Besonders erhellend fand ich die Erklärungsversuche, wie es überhaupt soweit kommen konnte. Wusstet ihr, dass es beispielsweise im Staate New York mal einen Gesetzentwurf gab, der vorsah, dass Bürger, die ihre abgelaufenen Produkte nicht ordnungsgemäß zurückbringen / in den Wirtschaftskreislauf zurückführen, bestraft werden sollten? Oder das die Jahreswagen der Automobilindustrie der Anfang vom Ende waren und unsere Gehirne fast ein Jahrhundert lang fehlerhaft-kapitalistisch programmiert wurden?

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‚Recycled Island‘ (und so)

Da ich am Samstag auf der (hoffentlich sehr spannenden) offenen Workshop-Tagung…

Wo leben wir morgen? – Architekturvisionen der Zukunft

…zugegen sein werde (wo übrigens auch diese Physalia-Utopie von Vincent Callebaut thematisiert wird), passt mir dieses Recycling-Stadt-Konzept gerade prima in den Kram. Oben das Video ist von 2011; es gibt aber – im Zuge einer Kickstarter-Kampagne – noch ein aktuelleres (ich fand' das oben nur schicker). Grundidee der Recycel- Insel ist diese hier:

A floating self-sustaining single-family house, that is constructed from plastic waste.

Klingt schon geil, ne? Die niederländischen Ideengeber von WHIM Architecture haben sich konkrete Gedanken gemacht, wie man diese Utopie tatsächlich in eine existierende Stadt verwandeln könnte: Ob Kompostierung, Solar-Power, Recycling-Tech, Seegras-Kultivierung oder Energiegewinnung durch Meereswellen…alles mit an Bord. Ich liebe solche Projektideen; auch schon deshalb, weil wir ja alle Snow Crash (full pdf;) gelesen haben, und daher wissen, wie die schwimmenden Zukunft in Wirklichkeit aussehen wird…. Jedenfalls: Spannend! Ich will in 30 Jahren so ein Teil bereisen; macht mal hinne da! 

(Zu dem Event den ich oben kurz erwähnte: Das klingt alles sehr spannend was da los sein wird. FALLS es dort die Möglichkeit des Live-Bloggings geben wird, werde ich das machen; dann kriegt ihr Samstag 'hier ne ordentliche Portion Zukunfts-Optimismus um die Ohren geknallt. Muss ja auch mal sein. Aber das ist ja 'ne akademische Veranstaltung; und wie das mit denen ist, das wisst ihr ja auch;) 

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Doku: ‚Plastic Planet‘

Ich habe es derzeit wieder mit 3-Druckern. Bei Recherche wie öko so ein 3D-Dings eigentlich sein könnte, bin ich auf YouTube auf Plastic Planet gestoßen. Eine der erkenntnisreichsten Dokumentationen die ich je gesehen habe.

Werner Boote zeigt in seinem Dokumentarfilm, dass die Welt ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.

Unfassbar. Wirklich. Wer den nicht kennt: Nicht weinen, bitte.

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Die Bio-Kreislauf-Fabrik

Aus Chaos entsteht neues. So auch hier, in dieser alten Fleischverpackungsfabrik in Chicago. Das vom Department of Commerce and Economic Opportunity in Illinois unterstütze Projekt Namens The Plant soll bald eine Null-Waste-Fabrik werden. Alles was an Abfällen abfällt, wird in einen Biokreislauf eingespeist, der dann wiederum sowas nettes wie Kombucha-Tee, Bier oder Fisch produziert. Klingt komisch, klappt aber.

A remarkable food production plant is being assembled in a former meat processing facility in Chicago. It's remarkable because the waste from one type of food becomes the raw material for another. So "The Plant" will be producing Kombucha tea, fresh vegetables, tilapia, and beer…with virtually no waste!

Guckt mal das Video hier:

Voll gut! 

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Kurzfilm: America’s Dead Sea

 Vor 100 Jahren künstlich entstanden, vor 80 Jahren ein Touristenmagnet, und vor 30 Jahren ging es dann langsam aber sicher mit der Toxikation los. Der Saltonsee. Größter See Kaliforniens. Nur durch eine vollständige Umstrukturierung der angrenzenden Landwirtschaft wäre eine Rettung, bzw eine Verbesserung der Situation noch möglich. Also: Nie

Wir sehen einen kurzen Film von Jim Lo Scalzo, der wohl sehr gerne mit Kontrasten arbeitet: Man hört den Trubel, der an dem Tümpel los war, als da noch was los war. Dazu kommen dann aber die Bilder der heutigen Zeit.

Tod, Moder und kalter Fisch. Jetzt habe ich Hunger. 

(Hier noch ein etwas wissenschaftlicheres Video dazu) 

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Hübsche Gypsy Wagons

Als ich auf einem hübsch gelegenen Campingplatz umherspazierte, und die dort stehenden Bauwagen inspizierte, dachte ich: 500qm Wald, und da drauf so 'ne Kiste. Geil. Oder sowas ähnliches. Jedenfalls besser als ein Campinganhänger mit Anbau. Und so ein Ding wie hier oben wäre natürlich mega.

Jetzt schnell noch ein Stück land besetzen und so. Nach dem Klick gibt's noch viele weitere davon zu sehen.

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