Sep 26 2010

DARPA – Das Buch

Chris


Also DAS kommt definitiv auf meine Wunschliste. Ich glaube das erste mal hat mich die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) wirklich beeindruckt (um nicht zu sagen: empört!), als sie mit dem ersten Cyberpet um die Ecke kam. Ich meine diesen (geglückten) Versuch, einer roboterartigen Form (dem Cyberpet-Case, also) von Rattengehirnen abstammende Nervenzellen zu implantieren (link). Das war  für mich so ein Klick-Moment. Aha, dachte ich, hier haben wir also die erste Maschine mit organischem Material an Bord. Kybernetik in Reinstform, sozusagen. Von da an verfolgte ich viele weitere Projekte der DARPA; unter anderem den Big Dog

Bei einer Forschungseinrichtung, die sowas wie das hier erfindet… 

  • Das Internet
  • Den Universal Soldier
  • (der sieben Tage nicht schläft!)
  • Einen Hubschrauber der auf Gedanken reagiert
  • Einen Gehirnchip zum Hubschrauber steuern 
  • Den ultimativen Kampfhamster
  • Den Matrixkrieg
  • Das Flugauto

…bin ich ja schon mal skeptisch. Der Autor des Buches, Michael Belfiore, hoffentlich auch. Den Titel und die Subline mag ich jedenfalls schon mal: 

The Department of Mad Scientists – How Darpa Is Remaking Our World, from The Internet to Artificial Limbs 


Sep 26 2010

Ausblicke (Teil 1)

Chris


Um mich von meiner Killer-Huhn-Vergiftung etwas zu erholen, dachte ich, eine Miniatur-Wanderung kann da eigentlich nicht schaden. Gesagt Gedacht, getan. Es gab allerdings noch eine zweite Intention einen Hügel im Kölner Umland zu bewandern. Diese hier, nämlich: In meinem Wandern-Im-Soonwald-Artikel habe ich ja so von den Ausblicken und der Ruhe geschwärmt, die einem das Rhein/Main-Gebiet anzubieten hat. Ich darf mich dazu mal eben selber zitieren: 

Hätten wir hier im linksrheinischen Köln eine solche Naturlandschaft  in Gehweite…ich würde bei Wind und Wetter und bei jeder Jahreszeit da oben sein. Diese Ruhe, der Blick auf das Rheintal…man sieht Mainz, bei gutem Wetter auch Frankfurt, Teile des Hunsrücks, sogar die Eifel in weiter Ferne…Wunderschön.

Also habe ich mir gedacht: Diese Ausblicke, die Ruhe,… ich brauch' das einfach. Warum nicht mal schauen, ob man nicht  auch im Kölner Umland auf solche Kraftorte stoßen könnte (Definiere Kraftort!?). Gedacht, getan. Hier wird es nun also bis zum Wintereinbruch (und dann im Frühjahr wieder, wenn kein Arschloch-Huhn dazwischen kommt) immer mal wieder Bilder von Plätzen mit Sicht auf die Region Köln zu sehen geben. Klar, Köln ist jetzt nicht für seine Hügel- und Berglandschaft bekannt. Dennoch gibt es sicherlich einige Orte (so meine kühne Vermutung), die Kraft und Ruhe spenden, und dazu noch einen netten Ausblick auf das Gewusel in der Kölner Bucht bieten.

Vielleicht liest hier ja der Eine oder Andere Kölner mit, der auch gerne mal die Ruhe genießt und auf schöne Aussichten steht. Vielleicht schreibe ich aber ja auch irgendwann mal einen Ausblicke-Rund-um-Köln-Guide. Oder so. Vielleicht führt das alles aber ja auch wieder ins Nichts. Umso besser. 

Ziel der Wanderung war jedenfalls die Glessener Höhe, bzw. das Glessener-Gipfelkreuz:

Die Glessener Höhe (auch Glessener Kippe genannt) ist eine künstlich errichtete Anhöhe im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine ehemalige, heute rekultivierte Bergehalde (Kippe) der umliegenden Braunkohlentagebaue. Die Glessener Höhe liegt auf dem Gebiet der Stadt Bergheim, etwa 15 km westlich von Köln. Im Osten grenzt sie an den Staatsforst Ville, der wie die Kippe Teil vom Naturpark Rheinland ist. Nordwestlich der Glessener Höhe erschließt sich, jenseits der querenden Nord-Süd-Bahn der RWE Power (vormals Rheinbraun), über eine Fußgängerholzbrücke der Abtsbusch bei Oberaußem, nach Westen hin die Fischbachhöhe. (Wiki)

Auf dem (iphone4) Foto oben erkennt man in der Tat nicht wirklich viel, was nach Köln aussieht. Wenn man allerdings selber oben steht, sieht man doch so einiges. Man erkennt den Dom wirklich gut, sieht den Fernsehturm, das Hänkelmännchen, man sieht Leverkusen, ja sogar Teile von Düsseldorf. Auch das Siebengebirge ist noch zu erfassen und der Blick reicht bei klarer Sicht bin ins Bergische Land. (Hier habe ich ein gezoomtes Foto hochgeladen, darauf erkennt man die Kölner-Skyline schon recht gut.) 

Weitere Ausblicke folgen. Wenn das Wetter (und der Fuß) mitspielen. Einige weitere Anhöhen habe ich nämlich noch im Kopf; die werden alle erwandert, ganz sicher. 

…es gibt wirklich wenige Dinge, die mich so erfüllen, wie durch den stillen Wald zu spazieren, das Glitzern der Herbstsonne durch die Baumwipfel zu betrachten und einen Schritt vor den anderen zu setzten. Unsere Mutter Erde protzt förmlich mit Energie. Und diese lässt sich absorbieren. Ich weiß nicht wie ich das erklären könnte, aber glaubt es mir, es ist der reine Wahrheit. 

Eine Schlussfrage sei gestattet:

Ist es eigentlich bedenklich, dass mir Menschen (im allgemeinen gesprochen) immer unwichtiger werden, dafür Naturerlebnisse zu einem festen, wichtigen Standbein meiner Existenz werden, und mir mehr Kraft, Ruhe und Gelassenheit spenden, als tausend Gespräche und irgendwelche gesellschaftlichen Ereignisse es jemals könnten? 

Ich weiß es nicht. – Ihr etwa? 


Sep 26 2010

Dieses Scheiss-Hühnchen!

Chris


(Bild  © by Patrick Jones)

Erstmal: Danke an alle Wo-ist-der-Doktor-geblieben-Nachfrager! Ich bin hier und kann auch mittlerweile wieder gerade sitzen. Eigentlich hatte ich ja letzte Woche schon vollmundig meine Resozialisierung verkündet (z.B. hier) Leider hat das alles nicht so hingehauen. Weil: Ich habe ein Scheiss-Hühnchen gegessen! Ich weiß es gerade gar nicht,…darf man eigentlich öffentlich über den beschissenen Toom-Markt hier an der Äußeren Kanalstraße in Köln schimpfen und sagen, dass man in dem verfickten Laden nie wieder etwas frisches einkaufen wird und denen allen da zudem den qualvollen Hühnchentod an den Hals wünscht? Ja? Nein? Egal, ich lasse es lieber; wo solche Killer-Hühnchen herkommen, gibt es sicher noch mehr von solchen fiesen Gestalten. 

Was ich sagen will? Ich habe letzte Woche Sonntag die Reste eines Jerk-Chicken verspeist. Montag hatte ich Magenfaxen und bis gestern (!) habe ich nur auf dem Pott gehangen oder herumgelegen. Drei Kilo sind runter; und ich bin doch eh schon so ein Hungerhaken, ey. - Es geht also langsam und gemächlich weiter, hier. (Woanders auch, da aber erst ab morgen wieder.) 

Scheiss-Hühner, echt mal! 


Sep 19 2010

Guts – And the Living is Easy

Chris

Irgendwo und irgendwann habe ich das mal das MySpace-Profil von Guts in meine Bookmarks gepackt. Und nicht weiter verfolgt. Umso schöner das Anna-Lena von Blog & Bleistift den Kerl auf dem Schirm hat und mir die passenden Sonntagsmittagskaffeemusik liefert.

Bedankt und weitermachen. 


Sep 18 2010

Ted Vasin

Chris


Ich weiß schon gar nicht mehr wo ich Ted Vasin's verrückte Bilderwelten das erste Mal entdeckte. Es muss an einem guten Platz gewesen sein.

Ein Bild auf dem man Menschenarme sieht, die eine Maschinenpistole halten, die wiederum auf ein blaues Auge gerichtet ist, welches sich in einer Toilettenschüssel befinden. (Hö?

Sowas muss man einfach an guten Plätzen entdecken. So wie ihr jetzt gerade. 


Sep 18 2010

Zukunftsmedizin. Gleich 31 mal.

Chris


Kennt ihr dieses famose Weblog, in dem es die Kategorie Zukunftsmedizin gibt? Nein? Ich auch nicht. Jedenfalls hat eine andere – nicht ganz so famose Website – nämlich designzzz.com jetzt auch einen Zukunftsmedizn-Artikel rausgehauen. Die haben eh alles nur bei mir geklaut satte 31 Future-Artists und deren Werke am Start. Einige Künstler und Künstlerinnen habe ich hier im Raumschiff auch schon mal im Programm gehabt; andere sind mir komplett neu, faszinieren mich aber auch wie Sau. Oben habe ich mal ein etwas minimalistischeres Motiv eingeklebt (Cloud City von aksu); den Zukunftsmedizin-Overkill könnt ihr Euch ja selber da drüben abholen.

Übrigens stammen fast alle Bilder und Artist aus der devArt-Community. - Wer hätte das gedacht?

Ich.


Sep 18 2010

O H Y E A H !

Chris

Wenn ich's mir so recht überlege, ist das eigentlich die geilste Szene im Film.

O H  Y E A H ! 


Sep 17 2010

The Age of Stupid

Chris

(Keine Ahnung ob das Dings hier im Feedreader läuft.)

Irgendwann im Laufe des Sommers las ich was von dem… 

Dokudrama von Franny Armstrong. Die Hauptrolle spielt der Oscar-nominierte Pete Postlethwaite. Er stellt einen alten Mann dar, der ganz allein in der völlig zerstörten Welt des Jahrs 2055 lebt und sich beim Betrachten von Archivmaterial aus dem Jahr 2008 fragt: Warum haben wir den Klimawandel nicht aufgehalten, als wir noch die Möglichkeit dazu hatten?

Gerade entdeckte ich auf livestream.com, dass man dort den Film komplett als Stream ansehen kann. Ich guck' den jetzt mal; ohne Kritiken vorher zu lesen; schon allein, weil ich das Setting so nice finde.

Und Euch erzählen wie er war, das mach' ich auch nicht.