art

Zofia Bogusz


Farben, Motive, und Motivmixe. Das hat Zofia Bogusz's drauf. Zofia kommt ursprünglich aus Polen, lebt und arbeitet nun in New York, hat früher schwarz-weiß mit Graphit gemalt; findet aber jetzt buntes besser als früher. 

…das Betrachten der Bilder macht Wochenendstimmung. 

Schüss ♥ 

OMOcat!


Yeay. Die Gifs und auch die normalen Bilder von OMOcat sind überwiegend in den Farben gehalten, die mein farbenfrohes Herz höher schlagen lassen. Und eures auch, schätze ich. Die popkulturellen Motive in Zusammenspiel mit einigen – gar nicht mal so dezenten platzierten – Animation ergeben ein durchgeknalltes – aber in sich stimmiges – Gesamtkunstwerk.

(Oben sehen wir übrigens die erste Konsole, die ich jemals besaß. Zusammen mit Ice Climber. Kennt das noch wer? #altersackey)

Titanoboa trifft fiese Spinne

2054 AD: Die letzten verbleibenden Kolonien der Menschen werden von titanischen Monsterschlangen eingeschlungen. Und verschlungen auch. 

Das kanadisch-kinetische Künstlerkollektiv eatART hatte die 15 Meter (!!!) lange Riesenschlange wohl schon auf dem  Burning Man Festival vorgestellt. Laut robonews.de soll das Vieh wohl dazu dienen, die Diskussion um den Klimawandel im historischen Kontext anzustoßen. Ich verstehe zwar nicht wie das gehen soll, finde dafür aber auch die Robo-Spinne extrem hässlich. Reiten würde ich die aber schon gern mal. So als Training. Für 2054.

#pewpew

Tomer Hanuka


Beim rumwuseln auf Amazon (ich stöbere ab und an mal nach Artwork-Büchern und ähnlichem Kunstgedönse) bin ich per Zufall auf Tomer Hanuka gestoßen. Als ich die Ausschnitte aus seinem Artbook sah, dachte ich als erstes Wow, genau meine Farben! und dann: Eh, das kommt mir aber bekannt vor! Also aufgestanden, in meinen DVDs gewühlt und fündig geworden: Tomer hat nämlich auch an dem so wunderbar-grausamen Animations-Dokumentarfilm Waltz with Bashir (gucken!!!) mitgewirkt. Wusst ich's doch.

Davon mal ab: Die Farben, die Motive, der Ausdruck, die Kontraste: Alles Volltreffer! Das Artbook des Wahl-New Yorkers steht auf meiner Wishliste nun aber ganz oben. Ganz ganz oben. 

Hier mehr: thanuka.com

Wohnraumbaum

The private atmosphere of a Dutch living room is interrupted by the disturbing presence of a large oak tree. Being both realistic and absurd, the confrontation between the tree and the home raises questions about the meaning and symbolism of the tree and the private domain, and its representational aspects towards the outside world.

…soll ich dazu jetzt noch irgendwas sagen? – Eben. 

Patricio Betteo’s skurrile Superhelden

Eins haben die Werke von Patricio Betteo gemeinsam: Die sind alle recht schräg, verrückt proportioniert und irgendwie durch die Bank weg ziemlich surreal. Am allerliebsten mag ich sein Fanart-Album. Dort gibt es – neben dem Robocup hier oben – weitere, wunderbar verzerrte Super- und Antihelden zu sehen. Das der Herr auch sonst echt künstlerisch talentiert ist, könnt ihr auf seinem Weblog nachlesen/gucken. Sogar seine instagr.am-Bilder üben auf mich einen gewissen Reiz aus (was was heißen soll: Ich hasse diese neumodischen Filter-Foto-Bilder. Wie sieht das denn auch aus? …und dann knippsen die Leute ihr frisches, knackiges, leckeres Essen mit diesen schrottigen Tools, …kleben ihr vergrünte Orange ins Facebook rein uns schreiben dann Oh wie lecker drunter. Hauptsache hip, oder was? Pfeifen).

Wo war ich? Achso. Hier mehr: 

Alex Varanese


Großartige, humorvolle, und technisch erstklassig ausgeführte Roboterkunst von Alex Varanese. Der malt auch noch viele andere Dinge außer Bots. Allerdings mag ich die Bot-Bilder am allerliebsten; auch deshalb, weil er die Motive immer mit ironischen Sublines ausstattet. Sogar einen humanoiden Blechkopp der auf Kommando entweder mit den Kids spielt, die Menschheit unterjocht oder das Haus aufräumt. Alles zugleich schafft der aber noch nicht. Solange machen wir uns dann einfach mal keine Sorgen.

Vinicius Quesada’s blutige Bilder


Der brasilianische Streetartist Vinicius Quesada hat eine wunderschicke Bilderserie Namens Blood Piss Blues produziert. Kleine aber feine Besonderheit: Die Bilder der Serie sind mit echtem Blut gemalt. Leider erfährt man nicht, wessen Blut verwendet wurde. Dafür passt aber die Themenwelt ganz gut in mein dystopisches Weltbild. Coilhouse schreibt: 

The images suggest a world in which the peak oil crisis has occurred, where children play in dismantled subway cars and where dense, polluted cities house homeless refugees, sword-wielding geisha and… psychedelic cats.

Mag ich. 

Retro-Galerie von James Vaughan


James Vaughan nennt sich auf Flickr x-ray delta one. Man findet zwar keine Röntgenbilder in seinen retroristischen Bilderalben; dafür aber 'ne Menge schicker Bildchen des goldenen Zeitalters (40-70er). Wie das Meisterwerk hier oben. Welches von einem nymphomanischen – mir aber unbekannten – Künstlern stammt. Und sogar gesellschaftlich kritisches Zeugs aus Nachkriegszeiten ist da am Start

Es sind 443 Seiten. Vollgepackt mit tollen Bildern aus besseren anderen Zeiten. Davon habe ich ca. 20 durchgeblättert. Und kann nicht genug davon bekommen.