politics

Lobo haut rein.

norgeevening

Der Lobo so auf SpOn:

An der US-Grenze wurde offenbar einer querschnittgelähmten Frau die Durchreise verweigert mit der Begründung, sie würde an Depressionen leiden. Völlig abgesehen von der jede Rechtsstaatlichkeit verhöhnenden Tatsache, dass Grenzbeamte Zugriff auf medizinische Akten haben – in welcher verdammten Welt sind Journalisten Terroristen, in welcher verdammten Welt fühlt sich ein supergroßmächtiger Staat bedroht durch eine durchreisende, depressive Frau im Rollstuhl?

Und die grausige Antwort auf diese Frage hat er auch:

nur in einer Wahnwelt. Der Spähskandal ist das Symptom eines politischen Wahnsystems. Demokratien weltweit sind vergiftet von einer – man muss sie so nennen! – amtlichen Wahnvorstellung, in der jede Person eine potentielle Bedrohung ist. Und deshalb überwacht werden muss: Alle stehen immer unter Verdacht. Eine Wahnwelt, in der Demokratien nicht zu demokratisch werden dürfen – weil Transparenz und Kontrolle des Spähapparates als Machtbeschränkung gesehen werden. 

Hui. Haut rein, ne?

Jetzt aber schnell wieder gerade hinsetzten.

Der Totalitarismus kommt zum Abendbrot. 

  • Bild: Abendbrottotalitarismus ​in Norwegen. 

Dem Joschka sein neuer BMW!

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Dat is' einfach zu doof, dennoch aber wahr: Joschka Fischer macht Werbung für BMW. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Oder zu lesen. Naja, ok, vielleicht das hier noch: 

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang (Ghandi)

Also ICH bin ja voller Hass und für den schnellstmöglichen Untergang. Besser wird's doch eh nicht mehr! Ich lebe die Misanthropie und suhle mich in dystopischen Szenarien. Ich habe das Video hier nicht eingebaut, dieser verfickte Autobauer uns sein noch viel verfickterer YouTube-Kanal bekommen von mir und meinen Lesern genau NULL Video Views.

Und, ach Joschka​Du bist übrigens ein riesengroßes Geldsack-Arschloch, ein blöder fetter, alter Veräter, und wenn ich dich mal sehe, gibt es Eier. Ins Gesicht. Und so. 

  • Entdeckt: TAZ (Achtung, da ist der YT Player im Artikel!) 

UPDATE: Ok, der is auch gut, danke @Max

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UPDATE 2: Eh,Max, du Medienopfer,kumma hier, die GRÜNEN KÖNNEN GAR NIX DAFÜR! ^^ (Thx, Marcus)

(via)

App gegen Staatsüberwachung

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Björn aka bod (oder andersrum) hat sich von meinem Artikel zum Thema Polizeistaat 2.0 inspirieren lassen, denkt über eine App gegen Staatsüberwachung nach, und einige meiner Stammleser machen das auch, ich weiß es ♥. Ich hab' leider wenig Zeit (ich scheiter gerade das dritte mal (!!!) in diesem Jahr an pgp-verschlüsselten Mails. IMMER hakt dieser Scheiss, es läuft ab und zu Monate gut, dann ist wieder alles im Arsch. HASS! Warum lebe ich auf einem Planeten, wo man sich mit sowas rumärgern muss? HÄ?) Ich weiß, es GIBT solche Apps, bzw. solche NO-CCTV-Plattformen zb, hab' aber gerade keine Muse die rauszusuchen. Macht ihr doch auch mal was, ey! ;) Wie auch immer. Ich kopiere bods Artikel 1:1 hier ein, mache mir über das WE mal einige Gedanken. – SO geht das hier in diesem Land auf diesem Planten jedenfalls nicht weiter. WIE es anders weiter geht? Keine Ahnung. Zu wissen das SO NICHT, is' zumindest mal ein Anfang! Hier der Artikel:

Gestern kam mir wegen eines Artikels des Doktors eine nette Idee. Wenn der Staat meint, jetzt ganz hip Apps zur Überwachung einzusetzen, können das die Bürger doch auch. Abgesehen von der Tasache, das unsere feinen Staatsorgane Gehälter an die ITler zahlen, die meine Lachfältchenbildung auf Level 9000 bringen. Kein Witz. Mir lag einmal ein Stellengesuch des BSI vor und ganz ehrlich? Dafür stehe ich morgens noch nicht einmal auf.

Zurück zur App. Im Wesentlichen bestünde sie aus drei Teilen. Soweit ich das sehe, sogar alle vollkommen legal, aber das wäre noch abzuklären. Da mir die Kenntnisse zur App-Programmierung fehlen, halte ich mich da raus. Vielleicht möchte jedoch die Idee aufgreifen.

TEIL 1
Die Flächendeckende Katalogisierung von Überwachungskameras. Wenn ich eine Kamera sehe, kann ich meinem Kumpel sagen: “Schau mal. Nett, oder?”. Alternativ könnte ich auch ein Photo der Kamera schießen und mit einem Geotag der App übermitteln. Somit könnte man endlich eine Datenvisualisierung des Kontrollwahns erstellen und das tatsächliche Ausmaß klar darlegen.

TEIL 2
Fast jeden Tag werden in irgendwelchen Meldungen Regierungsschergen namentlich genannt. Vom Polizisten, über Staatsanwälte bis hin zu Regierungsbeamten. Das sind also öffentlich bekannte Namen. Was hindert eigentlich daran diese Namen mit dem entsprechenden Facebookprofil zu verknüpfen? Ist ja kein Verstoß gegen den Datenschutz und kann eigentlich jeder machen.

TEIL 3
Für wirklich engagierte Dissidenten könnte man noch ein extra Leckerli einbauen. Da unsere Freunde in Uniform ja auch gerne mal öffentlich durch die Gegend schlendern und dabei total zufällig immer die gleichen Wege nehmen, könnte man ja aus reinem Interesse eine Karte anfertigen. Und in diese Karte eben Routen von Ordnungsamt oder Polizeistreifen eintragen. Immerhin gondeln die ja rum und jeder in der Stadt kann sie sehen. Weiß nicht, was daran illegal sein könnte.

Zumindest würde ich so eine App total abfeiern. Wie gesagt habe ich in diesem Feld keine Erfahrung. Auch mit der gesetzlichen Lage bin ich unsicher. Schließlich will der Staat nur Kontrolle ausüben und nicht kontrolliert werden. Das könnte ja einen Anflug von Demokratie bedeuten. Gruselig das.

Happy WE!

Euer George O. 

Polizeistaat 2.0

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Wie heise.de berichtetwar Microsoft bei der Polizei in Berlin auf Kundenbesuch und hat tolle Ideen für den Polizeistaat 2.0 mitgebracht. Und einen Seitenhieb auf unsere blauen Beamten noch dazu: 

Wie Microsoft-Manager Thomas Lipp ausführte, benutzen rund 3 Prozent der Polizeibeamten ihr privates Smartphone im Dienst. Dabei sollen Fälle dokumentiert worden sein, bei denen brisante Ermittlungsdetails aus Polizeiakten via Hotmail oder Google Mail "mal eben" herübergereicht wurden.

Ha. Ulkig.

Was mir gerade einfällt: Wieso weiß ein Microsoft-Manager eigentlich, was die Jungs und Mädels sich da so hin und her mailen? Ich finde das ja sehr verdächtig. New Word Order und so. Alles hat ein Ende nur die Wurst ist leer.

Angesichts dessen, dass die deutsche Polizei überwiegend mit Windows-Systemen arbeitet, sieht Microsoft Chancen für seine Surface-Tablets und die Lumia-Smartphones von Nokia. So zeigte Microsoft-Partner Avanade eine Ordnungswidrigkeiten-App für Lumia und Surface, bei der die Ordnungswidrigkeit fotografisch dokumentiert wird. Ist ein Auto im Spiel, kann das KFZ-Kennzeichen fotografiert werden. Via OCR mit Hilfe von Bing wird das Kennzeichen umgewandelt, auf dass eine Halterabfrage durchgeführt werden kann. Der fertige Strafzettel wird in einem besonders gesicherten Speicherbereich des Smartphones gespeichert, bis er in das Büro-Berichtswesen übernommen wird.

Ja-ha-ha, da kommt Freude auf, wa?

Was möglich ist, aber juristische wie datenschutzrechtliche Fragen aufwirft, demonstrierte der Microsoft-Partner Alegri mit einer App für mobile Datenabfragen. Muss eine Person erkennungsdienstlich behandelt werden, weil sie sich nicht ausweisen kann, so schlägt Alegri vor, einfach die Hände mit dem Lumia 1020 zu fotografieren. Die 41 Megapixel des Smartphones reichen aus, aus dem Foto einen Fingerabdruckscan zu extrahieren und die Minuzien zu einer Datenbank mit den Daten gesuchter Personen zu schicken

Wunderschön. IST ES NICHT WUNDERSCHÖN DAS ALLES?

Achso: Cyberpunk ist keine Dystopie mehr. Dystopie gibt es nämlich nur in unserer Vorstellungskraft. Das hier is' voll echt und so. Krasse Nummer. 

Und dann die Zeit so: ‚Soldaten sind toll‘ (oder so)

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Da schreibt ein halb Schwarzer (der Autor sagt das von sich selbst so) in der ZEIT Sätze wie diesen hier:

Aber die Bundeswehr hat mir viel gegeben. Ehrgeiz, Disziplin – und ein Vaterland. 

Das tut mir sehr leid für dich. Ich lasse das aber trotzdem mal so stehen. FRAGEN hat der Kerl aber auch noch (na also! …lernt man denn da nicht, keine Fragen zu stellen, die Fresse zu halten, und zu tun, was verlangt wird?). Die hier nämlich:

Was hat die Streitmacht der seit mehr als 60 Jahren friedlichen und demokratischen Bundesrepublik mit der faschistischen Wehrmacht zu?

Wen fragt der da? Ich glaube ja….mich. Hier meine Antwort:

Uniformeren, Waffen, Mord, Todschlag, Hass, verdrehte Gehirne, Gewalt, Hierarchie, Kotze. Und sowas alles. Was der dann noch schreibt: 

Besonders wütend macht mich die platte Anti-Bundeswehr-Haltung an Schulen.

Weißte was MICH wütend macht. Dein leeres Gehirn. Du Arschloch. 

Es kommt aber noch besser:

Jeder Soldat ist gegen Krieg.

Ich lache hart. 

Ich persönlich glaube ja, man hat dem so richtig schön in seinen Befehls-Schädel reingeschissen. – Ich weiß auch nicht, was die Intention des Textes sein soll; sein sollte. Wenn es ein Plädoyer Pro-Bundeswehr gewesen sein soll, ist der Schuss (haha) so richtig schön nach hinten losgegangen. Ich bin jedenfalls – ganz ehrlich – so an den Text rangegangen: Naja, lieste mal, die sind ja nicht ALLE nur doof. Nach dem Text dann so: Mann, Mann, ich glaub' ja die sind ALLE doof. 

Devoter Innenminister und undankbare Kanzlerin

Es ist bezeichnend, dass ich euch hier ein Video aus dem offizielen YouTube-Kanal der grünen Partei reinpacke. Und sogar den Titel 1:1 übernehme. Ich hasse die Grünen und es tut mir sehr leid. Was aber noch bezeichnender ist, das sind die Reaktionen – bzw. die Nicht-Reaktion – dieses konservativen Misthaufens, der da in der ersten Reihe sitzt. Die Gesichter. Die Gesichter. Könnt' ihr euch mal die Gesichter angucken – ! – 

Diese Arschlöcher.

Und wer hat die gewählt?

Das Volk.

Diese Arschlöcher. 

…und wo genau kann ich noch mal meinen Perso abgeben? 

Der Anarchismus-Begriff in den Medien (I)

anarlove

Mir platzt mal wieder (nicht nur) der Kragen. EY!

Ich führe hiermit offiziell eine neue Artikel-Serie mit der klangvollen Bezeichnung Der Anarchismus-Begriff in den Medien ein.

Und das geht so: Ich sehe die Begriffe Anarchie, Anarchismus, anarchistisch in den Medien, in einem falschen Kontext (und das der falsch ist, ist einfach so, da steht meine Meinung nicht zum Diskurs, voll anti-anarcho, ich weiß es ja!), packe einen Auszug des Wikipedia-Textes zum Begriff Anarchie in den Artikel, drunter kommt dann das, was ich den Medien sah, und darunter steht dann noch mal was von mir. Irgendwie so. Los geht es:

Anarcho-Wikipediahttp://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie

Anarchie bedeutet somit für Anarchisten, dass jeder Mensch sich ohne unterdrückende Autorität und in freier Assoziation mit anderen Menschen entfalten kann. Eine solche Organisationsstruktur wird hierarchie-, zwangs- und gewaltfrei gedacht  und sollte nicht mit einer herkömmlichen Verwaltung verwechselt werden. Eine anarchistische Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der jeder Mensch selbst beziehungsweise in Kooperation mit anderen für die eigenen Lebensumstände Verantwortung übernimmt. Es gibt keinerlei lenkende Zentralgewalt. Sanktionen gehen nicht von einer Führungsschicht aus, sondern sind nur möglich, wenn vorher vereinbarte Regeln verletzt wurden.[13] Als weitestgehende Konsequenz wird dabei der Ausschluss aus der kommunalen Gemeinschaft angeführt.[11] Die Anarchisten wollen die Gesellschaft sich selbst regeln lassen, etwa über Räte, freie Übereinkunft oder rein funktionale Entscheidungen, mit den Worten von Pierre Joseph Proudhon: „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft".

  • Medienfundstück: (natürlich ohne Verlinkung zu diesen Angstmacher-Flachwichsern) http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/15626-der-grosse-blackout-2014
  • ​Titel: Der große Blackout 2014
  • Auszug:  Es kommt zu ersten Plünderungen, anschließend zu teils anarchistischen Aufständen. Die Sache läuft völlig aus dem Ruder

Meine Gedanken: Angstmacher! Hassschürer! Keine-Ahnung-Haber! Patrioten-Assholes! Könnt ihr euch mal in eure – fast-schon-dunkelbraune – Drecksecke stellen, und euch dafür schämen, dass ihr Butterbrot-Gehirne den edlen Begriff der Anarchie in so einem Kontext fallen lasst? Autor (beim antisemitsichen, europafeindlichen Hass-Und-Angst-Blatt mmnews.de) Michael Mross schimpft sich Wirtschaftsjournalist, Moderator und Dokumentarist. Ist aber wahrscheinlich eher Angsthase, Kleingeist, und ein nationalistischer Vollidiot noch dazu. Über den anderen Autor sage ich nix. Der ist Rechtsanwalt. Und die hass' ich eh alle. 

So.

Bald dann Teil 2. Sehr bald. Nehme ich an.

(Wer den Kontext – oder meine Wut – jetzt immer noch nicht versteht, der kann hier nachlesen, warum der Begriff in den Medien – fast immer –  falsch / missverständlich eingesetzt wird, wie ich den Begriff verstehe, warum ich glaube, dass es sich lohnt einiges klar zu stellen, und nur mal zehn Minuten über die Unfähigkeit der so genannten Leitmeiden mit ihrer Schar an Qualitätsjournalisten nachzudenken; und über das, was die uns immer so vorsetzten, auch.)

Euch allen schon jetzt ein freiheitliches Wochenende; ohne Angst und Schundmedien; dafür mit viel Liebe und noch mehr ​Schnapps ♥

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