Yeay. Da bin ich am Start! Falls wer hier aus der Richtung mitfahren möchte….
(Wieso gibt es keine Landing-Page? Soll ich flott eine machen?)
(Gehen wir danach auf einen Run? So richtig meine ich?)
- Entdeckt: kueperpunk.blogspot.com
Yeay. Da bin ich am Start! Falls wer hier aus der Richtung mitfahren möchte….
(Wieso gibt es keine Landing-Page? Soll ich flott eine machen?)
(Gehen wir danach auf einen Run? So richtig meine ich?)
- Entdeckt: kueperpunk.blogspot.com
William Gibson liest Neuromancer. Zwar nur Auszüge, dafür aber ziemlich viele und auch ziemlich lange. Außerdem gab's das nur mal auf Kassette™, wenn ich das noch richtig weiß; und das alleine reicht schon für die Headline des Tages. Der kann nämlich lesen. (Und wie)
- Hier lang: bearcave.com
- Mollybild © by deadinsane
- (Dank' Dir, Micha!)
Buchtrailer sind ja dieser Tage schwer angesagt (ich denke, die vollständigste Sammlung findet ihr drüben beim vercräckten Jack aka René). Jeps, auch ich mag dieses relativ neue Medium. Warum auch nicht; ist schließlich multimedial und macht Spaß. Und der hier… ich kann da eigentlich gar nicht viel zu sagen, so umwerfend ist der gemacht.
This is the book trailer – and the Kickstarter trailer – for my online serial 'The Lair of the Clockwork Book'. That story began in February of 2011 and has been updating at the site with a new illustrated page twice a week. It'll conclude its run in April 2012 and at that time it'll also be available in print: a full color, paperback edition of about 130 pages. I prepared this book trailer to promote my Kickstarter project for a limited hardcover edition of The Lair of the Clockwork Book.
Der Knaller; ich geh' nun mal rüber zur Kickstarter-Seite des Projekt; das muss ich einfach supporten! Wenn ihr mögt, tut das doch auch.
- Website: thrilling-tales.webomator.com
- Entdeckt: DRB
- DirektBuchtrailer
Auf openculture.com gibt es derzeit 11 Dick-Kurzgeschichten, einige Audiofiles sowie die Doku Philip K. Dick: A Day in the Afterlife zu ergattern. Muss ich dazu noch mehr sagen? Gut.
- Hier lang: openculture.com
- Entdeckt: technomancer.de
- Bild: Bekannt

Henry David Thoreau's Walden (hier erwähnt) war eins der inspirierendsten Bücher die ich im letzen Jahr gelesen habe. 1854 schrieb Thoreau ein Buch, welches die vor-marxistischer Arbeiterklasse genau so inspirierte, wie den Herrn Gandhi, als auch die Versager Hippies von '68. Das muss man sich mal vorstellen: Da liest man (ich) ein Buch, dass 158 (!!!) Jahre alt ist und findet sich selbst und seine Gesellschaft darin wieder. Als hätte man es eben erst selbst fertig geschrieben.
We do not ride on the railroad; it rides upon us
- Zum Lesen / Download (.pdf und in englisch)
- Entdeckt: churchofcyberpunk.tumblr.com
Irgendwann im Sommer habe ich euch vom DOSE-Cyberpunk-Online-Magazin erzählt. Damals gab es ein schniekes 10-Seiten-Preview zu sehen. Und nun – weil bald Weihnachten ist – gibt es die komplette Edition für umme. Hier noch mal flott was – neben vielen weiteren Themen – drin steckt:
- Infos zum Neuromancer-Movie
- Infos zu französischen Cyberpunk-Movies
- Underground-Dystopia-Musik aus China
- Einige Interviews und noch viel viel mehr verrückter Cyberkram
- Hier lang zum Geschenk
- Entdeckt: planetdamage.com
Noch bevor ich heute morgen das aktuelle Doodle selber sah, lief es mir schon im Feedreader über den Weg. René war also vor mir auf Google unterwegs und würdigt das Doodle und den Herrn Stanislaw Lem – dem das heutige Doodle gewidmet ist – mit einem kleinen Artikel. Er schreibt:
Ich habe so ziemlich alles gelesen von Lem und wenn man Technologie und Philosophie irgendwie zusammenbringen will, dann kommt man an dem Mann nicht vorbei.
Passt. Ich würde zwischen Technologie und Philosophie noch Humor packen wollen. Ich habe ebenfalls so gut wie alles von Lem gelesen und liebe seinen – manchmal völlig überdrehten – Humor. Der ist und bleibt einer meiner All-Time-Literatur-Favorites. Hier ein Auszug aus Wiki; es geht um die Story, die mich bis heute dermaßen begeistert, dass ich jetzt schon wieder nur noch grinsen kann:
Siebte Reise: Ijon Tichy ist alleine auf dem Weg zur Beteigeuze, als ein kleiner Meteor die Steuerung seiner Rakete zerstört. Alles kein Problem, denn Tichy hat sowohl ein Ersatzteil als auch passendes Werkzeug dabei. Er braucht lediglich eine zweite Person, um das andere Ende der Schraube festzuhalten. Steuerungslos gerät Tichy in den Einflussbereich von Gravitationsstrudeln, die einige Zeitüberschneidungen erzeugen. Tichy taucht hier in größerer Zahl auf und steht sich auf witzige Weise selbst im Weg
Diese Dialoge…bzw. Monologe… er spricht ja mit sich selbst; mit seinem Ich von gestern…grandios und nicht zu beschreiben. Wer die Sternentagebücher nicht gelesen hat: Was – zu Hölle – macht ihr denn sonst mit eurem Leben? Kann ja gar nicht sein! Heute vor 60 Jahren hat Lem sein erstes Werk veröffentlicht: Astronauci! Und..ja…da bin ich dann wieder beim René:
Lem lives.
Und wie.
Das längste, spannendste und aufschlussreichste Interview mit William Gibson, habe ich eben auf theparisreview.org entdeckt. Ich – der über den Typen wahrscheinlich 'ne Biographie im Kopfstand schreiben könnte -, hab' viel neues erfahren. Ich erdreiste mich zu sagen: Lest das! Und die, die immer noch nicht begriffen haben, warum Gibson einer der faszinierendsten Menschen unsere Zeit ist: Lest das! Also alle: Lesen!
Interviewer: The world of the Sprawl is often called dystopian.
Gibson: Well, maybe if you’re some middle-class person from the Midwest. But if you’re living in most places in Africa, you’d jump on a plane to the Sprawl in two seconds. Many people in Rio have worse lives than the inhabitants of the Sprawl.
- Zum Interview
- Entdeckt: Google News
Wisst ihr eigentlich, dass 2011 das wahrscheinlich cyberpunkigste Jahr seit 1984 (oder so) ist? Wisst ihr, dass ich in diesem Jahr so wenig Cyberpunk-Content rausgeschleudert habe, wie noch nie? Und wisst ihr jetzt auch noch, woran das liegen mag? Nein? Ich schon: Bei den ganzen Revolutionen, Hackerattacken und Augmented-Reality-3D-Smartphones kriege ich den Mund vor Lauter (entsetztem?) Staunen nicht mehr zu. Zum Thema 2011-Year of Cyberpunk tippe ich in Kürze sicher noch mal was extra zusammen.
Solange muss euch folgende Information erstmal reichen: Vor einigen Tagen wurden die finalen (Web-)Seiten des Cyberpunk-Webcomics Renaissance hochgeladen. Somit ist das Comic-Werk von David Coacci nun also komplett. Obwohl ich noch nie Fan der Kombination Cyberpunk und Magie war, sind mir die elfischen Ohren von Nyoko – eine der Hauptprotagonistinnen – sehr ans Herz gewachsen. Überhaupt sind die Charkatere echt nett ausgearbeitet. An den Look muss man sich zunächst etwas gewöhnen, dafür geht das Setting runter wie elektrisches Öl.
Das Comic hat übrigens nichts mit dem gleichnamigen Film (Ansehbefehl!) oder dem dazugehörigen Comic zu tun.
Schaut aber trotzdem mal rein, es lohnt sich!