„Aber das hat ja nichts mit dem Islam zu tun“

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Aber das hat ja nichts mit dem Islam zu tun. Das lese ich immer und überall. Und es stimmt ja auch. Was aber auch stimmt: Es hat mit Religion zu tun! Und die ist immer zum Kotzen. Und das nicht erst seit gestern. Im meiner Utopie einer Gesellschaft würde ich nicht zögern, jeden wohlwollenden friedlichen-religiösen Menschen gegen ein ungläubig-freches Kommunistenarschloch einzutauschen. JEDER religiöse Mensch gibt einen Teil seines Humanismus ab, wirft seine Objektivität und Menschlichkeit für ein höheres (nicht existentes, mindestens aber nicht-sichtbares) Ziel über Bord. Das ist 2015 schlicht nicht mehr akzeptabel. Dafür ist im Namen Allah und Jesu und Jahwe und Buddha genug Scheisse passiert. Es langt. – Wenn ich sowas als Atheist in Deutschland nicht mehr sagen darf, werd' ich noch zum Anarchisten. 

…und wenn ich dann dieses Pack von Pax Christi bei der NO-Pegida sehe, krieg ich das große Kotzen. Im Namen Gottes. Ist klar. Und wieder sterben Kinder. Arschlöcher. Allesamt. 

Ich habe keine Lösung für das Problem; das Pariser Attentat völlig vom (Anti-)Religiösen Diskurs loszulösen halte ich aber für mindesten genau so falsch, wie die Gehirne sämtlicher Pegida-Brüllaffen. Auch wenn ich weiß, dass andere Zustände für solche Gräueltaten verantwortlich sind (Kapitalismus, ungleiche Verteilung, etc), kann ich nicht anders, als die Gläubigkeit der Menschen zumindest als Teil des Problem zu erkennen.

Glaube ist was tolles.

Solange er keinem Gott dient. 

Steinigt mich.