stanislaw lem

Filmdings: ‚GOLEM‘

…basiert auf 'ner Kurzgeschichte vom Meister: Stanislaw Lem. Imaginary Magnitude nennt die sich; hab' ich gelesen; ist aus der Perspektive einer A.I / K.I. erzählt, die nichts besseres zu tun hat, als sich über die Kontraproduktivität des Krieges Gedanken zu machen. Das schlaue Miststück. Unter dem Video steht:

HD fullscreen, earphones and a few minutes of silence recommended

Jeps. 

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Lem lebt!


Noch bevor ich heute morgen das aktuelle Doodle selber sah, lief es mir schon im Feedreader über den Weg. René war also vor mir auf Google unterwegs und würdigt das Doodle und den Herrn Stanislaw Lem – dem das heutige Doodle gewidmet ist – mit einem kleinen Artikel. Er schreibt: 

Ich habe so ziemlich alles gelesen von Lem und wenn man Technologie und Philosophie irgendwie zusammenbringen will, dann kommt man an dem Mann nicht vorbei.

Passt. Ich würde zwischen Technologie und Philosophie noch Humor packen wollen. Ich habe ebenfalls so gut wie alles von Lem gelesen und liebe seinen – manchmal völlig überdrehten – Humor. Der ist und bleibt einer meiner All-Time-Literatur-Favorites. Hier ein Auszug aus Wiki; es geht um die Story, die mich bis heute dermaßen begeistert, dass ich jetzt schon wieder nur noch grinsen kann: 

Siebte Reise: Ijon Tichy ist alleine auf dem Weg zur Beteigeuze, als ein kleiner Meteor die Steuerung seiner Rakete zerstört. Alles kein Problem, denn Tichy hat sowohl ein Ersatzteil als auch passendes Werkzeug dabei. Er braucht lediglich eine zweite Person, um das andere Ende der Schraube festzuhalten. Steuerungslos gerät Tichy in den Einflussbereich von Gravitationsstrudeln, die einige Zeitüberschneidungen erzeugen. Tichy taucht hier in größerer Zahl auf und steht sich auf witzige Weise selbst im Weg

Diese Dialoge…bzw. Monologe… er spricht ja mit sich selbst; mit seinem Ich von gestern…grandios und nicht zu beschreiben. Wer die Sternentagebücher nicht gelesen hat: Was – zu Hölle – macht ihr denn sonst mit eurem Leben? Kann ja gar nicht sein! Heute vor 60 Jahren hat Lem sein erstes Werk veröffentlicht: Astronauci! Und..ja…da bin ich dann wieder beim René: 

Lem lives.

Und wie.

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Erste Bilder: Der futurologische Kongreß


Der futurologische Kongreß ist diese eine wunderbare Geschichte von Stanislaw Lem, in der der Protagonist (der weltberühmte, unvergleichliche, wahnsinnige Ijon Tichy) auf einem weit entfernten Planeten in einem 100-stöckigem Hilton-Hotel an einem Kongress teilnimmt, anschließend völlig vetrippt und halluzinierend durch die Gegend rennt, und dann irgendwann in der Zukunft wieder aufwacht.

Wer Ijon Tichy nicht kennt, is' aber eh raus. Daher mache ich es kurz: Diese eine Aufzeichnung von Tichy's Reisen bekommt einen Film. Und, ja, der läuft auch hier bei uns. Auf der Erde. Jetzt gibt's erste Szenen zu sehen. Ziemlich verpixelt und in einer mir unbekannten AlienSprache. Trotzdem gefällt mir, was ich sehe. Ich mein: Ein Lem-Film! …kann ja nicht verkehrt sein. Hoffe ich.

Ah, eins noch: Wer die "Siebente Reise" von Ijon Tichy nicht gelesen hat, dem empfehle ich dringendst, dies zu tun. Und das bedeutet schon was; sach' ich mal so.

Da befindet sich der Gute nämlich in einem Zeitstrudel, begegnet seinem Zeitschleifen-Doppelgänger, diskutiert und schmiedet Pläne; und am Ende prügelt er sich mit sieben Versionen seiner selbst.

Hier nun also die ersten Bilder von Ari Folman's "The Futurological Congress", basierend auf der Lem-Story:

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