Monthly Archives: Juli 2011

Tolle Blogs: Brian’s Backpacking Blog


Lange war es ruhig in der Rubrik Tolle Blogs. Bis jetzt. Denn nun hab' ich 'ne echte Perle für die Wanderbegeisterten unter euch (schon komisch: Hier schauen mittlerweile knappe 20.000 Menschen jeden Monat rein und gucken sich meine Wander-Inhalte an. Ich weiß aber nur von einem, der meine Leidenschaft teilt. Da stimmt was nicht. Was macht ihr denn so, wenn schönes Wetter ist? Außer Blödsinn?).

Zurück zum Thema. In meinem Feedreader befinden sich mittlerweile an die 15 Wander/Hike/Outdoor-Weblogs, die ich regelmäßig lese. Alle haben ihren eigenen Stil, sehr oft sehr individuell und nix für den Massen-Wander-Markt. Bei Brian ist das etwas anders. Der haut Tipps raus, die eigentlich jeden Outdoor-Freund begeistern müssten. Zum Beispiel hat der 'ne Menge Content zum Thema Gewicht sparen am Start. Hier ein Beispiel: Miniatur-Plastiktaschen aus XXL-Strohhalmen:

Einfach spitze! Und: Ja, ich bin auch so ein Gewichtspar-Freak. Ich rechne vor jeder Tour auf das Gramm genau aus, was mein schmächtiges Kreuz denn alles so herumschleppen muss. Und dann fange ich jedesmal an, zu überlegen, was ich eigentlich wirklich brauche. Und siehe da: Es wird von Tour zu Tour weniger. Für 'ne Mehrtages-Tour liege ich derzeit bei etwas über 16 Kilogramm. Inklusive Wasser. Ich hab' schon von Leuten gehört, die die einzelnen Borsten aus ihrer (abgesägten!) Zahnbürste ziehen,um 0,05 Gramm an Gewicht zu sparen. Und auch hier wieder: Ja, ich kann's sehr gut nachvollziehen und halte das höchstens für ein klein wenig bescheuert.

Neben den Gewicht-Spar-Tipps, gibt es aber noch viele weitere Dinge zu entdecken: Ratschläge zum Equipment, Ideen zur Verkostung, Produktreviews, Hunde als Wasserträger (want one!), die lautesten Trillerpfeifen der Welt, und noch viel viel mehr.

Das ist so ein Weblog, wo ich bei wirklich jedem Artikel einen kleines Yeay von mir gebe. Weil ich genau weiß, dass der Inhalt super ist und ich den Artikel ganz sicher mit Begeisterung lesen werde. Selbst ihr 19.998 Nicht-Wanderbegeisterten solltet da mal reinsehen. Warum? Weil draußen nie verkehrt sein kann. Jedem Menschen dem es möglich ist, einige (Kilo-)Meter durch Wald und Wiesen zu laufen, der sollte das tun. Der Planeten wäre weitaus friedlicher. Davon bin ich fest überzeugt.

Cristina Otero aka Senju-HiMe


Fünfzehn Jahre jung und schon so 'nen tollen Blick für noch tollere Motive. Ich bin begeistert!

Cristina Otero's Portfolio beinhaltet fast nur solche Total-Aufnahmen; meist mit Fokus auf die Augenpartie. Da ich Augen grundsätzlich für das elementarste aller Köperorgane halte, passt mir das also ganz gut in den Kram. Die Dame hat auch noch ein spannendes Weblog, auf dem sie sich auch mal – ganz Teenager-Like -, selbst knippst und lustige Dinge darunter tippt. Sehr sympathisch. Auch – aber nicht nur -,  wegen der Augen.

Spaceporn aus den 70ern

…und heute? Das All voller Schrott; das gute alte Spaceshuttle hat ausgedient; und schönes Wetter haben wir immer noch nicht. Ich erspare euch nun weiteres Jammern, kopiere stattdessen mal das hier rein, was Fritz dazu in seinem Kopf hatte:

Leider haben die Megacorporations unserer dystopischen Gegenwart nachgerechnet, dass sich mit Krieg und Ausrauben kleinerer Länder sehr viel schneller sehr viel mehr Geld verdienen lässt als mit Weltraumindustrie. Die deswegen auch nur eine marginale Rolle in der Weltwirtschaft spielt. Ich glaube, die vernichtendste Erfindung der Industrieära war nicht die Atombombe, sondern die Aktiengesellschaft. 

Damit wäre alles gesagt.

Quotes about Nature

(Bild: Von mir

Auf meinen Wanderungen habe ich immer ein kleines Büchlein mit dabei, in dem ich Gedanken notiere, die mir während der Anreise, während der Wanderung, oder während der Abreise so durch den Kopf gehen. Ach stimmt…ich hab euch sogar mal daran teilhaben lassen….hier war das. Das waren aber definitiv Anreise-Gedanken, der Aggro-Grad nimmt parallel zu den erlaufenen Kilometern ab ;) 

In dem Büchlein stehen jetzt aber nicht nur solche leicht negativen Gedankenergüsse, sondern durchaus auch mal etwas philosophischeres. Oder auch mal was kritisches bis selbstkritisches. Neulich – nachdem ich mal wieder in meinen gedachten Gedanken geblättert habe-, hab' ich mir überlegt, dass ich den einen oder anderen Einfall eigentlich mal ausformulieren und hier einstellen könnte. Da ich mir aber nicht anmaße, den Durchschnitts-Intellekt meiner Leserschaft abzuschätzen, beginne ich diese (sporadische) Artikelserie mal mit einigen Worten, die zwar nicht von mir stammen, mir aber durchaus viel bedeuten, weil man auf diese sehr gut aufbauen kann; selber Vergleiche heranziehen kann. Und: Weil sie einfach wunderschön sind:

When the oak is felled the whole forest echoes with its fall, but a hundred acorns are sown in silence by an unnoticed breeze. (Thomas Carlyle) 

Jeps, in englischer Sprache macht das echt was her. Übersetzten käme einer Vergewaltigung gleich. Für euch probiere ich es trotzdem mal. Wehe ihr lacht! 

Wenn eine Eiche gefällt wird, hört man das Echo ihres fallens im ganzen Wald, doch hunderte von Eicheln werden von einer fast unbemerkten Brise gesät. 

Hach. Schön. Und das von einem Arschloch  Rassisten Katholiken. Mehr in Kürze… 

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