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Trailer: The Grand Budapest Hotel

Ich mag ja beides Andersons echt gerne. Also den Wes Anderson, dessen neuestes Machwerk The Grand Budapest Hotel heißt und – wie ihr seht – schon mit einem amüsanten Trailer ausstaffiert wurde, als auch den Paul Thomas Anderson, dessen letzter Film The Master äußert grandios war (was zu weiten Teilen am unfassbar talentierten Joaquín Phoenix ♥ gelegen hat). Müsste ich mich aber für einen von beiden Andersons entscheiden, ich würde ohne zu zögern gegen den Wes plädieren, der Paul macht halt Filme die unterhalten UND eine Message beinhalten, der Wes macht eher was hübsches zum Ansehen, was man aber auch recht schnell wieder vergisst (Moonrise Kingdom, zb, toller Film! ..aber um was es ging? Ach, stimmt: Um Pfandfinder und Mädchen. Damit wäre alles gesagt. Über die P.T-Anderson Filme könnt ich dagegen stundenlang sprechen..)

Jedenfalls: Wes is' auch toll, Trailer toll, alles toll. – Ich hoffe nur, der wird nicht zwanghaft witziger, als er sein müsste. Na, mal sehen. 

ARTIFICIAL PARADISE,INC

Artificial Paradise, Inc is an experimental film anticipating a future where a major corporation has developed an unique software, based on organic virtual reality, which holds all the lost memories of humankind. A user connects to this database of the forgotten…what is he searching for?

Is' klar. Hab' ich schon gesagt das ich neuerdings auf Sirup stehe? So mit Sprudel und so? Voll gut. Echt jetzt. 

Filmcredits:

  • Production : Condor & Jean-Paul Frenay
  • Director / editor / compositing : Jean-Paul Frenay
  • Main 3D artist / compositing : Sandro Paoli
  • 3D artists : Sylvain Jorget and Sébastien Desmet
  • Additional 3D operators : Otto Heinen and Okke Voerman
  • Sound Design : Seal Phüric feat. Neptunian8​

Kurzfilm: Endtrip (WOW!)

Endtrip is an animation short film in which we experience a breathtaking trip through the bizarre and fantastical unconsciousness of a drug overdosed girl. This visually stunning journey offers a glimpse into the extraordinary and strange workings of the mind

​Das ist der beste Inside-Body-Film nach Die Reise ins Ich von 1987. Versprochen! 

  • Director & Creator: Koen de Mol, Olivier Ballast, Rick Franssen
  • Music and Sound design: Tijs Ham​
  • Cast: Femke During, Cecile Hanrath, Veerle Cima, Myrthe van Gurp, Derk Reneman
  • Camera: Tim Thuis
  • Gaffer: Sander Schram, Tom Arkenbout

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Doku: David Wants To Fly

 

Beschreibung des Films: 

David Sievekings bizarrer Dokumentarfilm über David Lynch und die Transzendentale Meditation 

Zitat aus dem Film: 

Unbesiegbarkeit ist ein Zustand, in dem kein Feind geboren wird. 

Genau. Meditations-Fuckerz, ey, Wolke 3000! Guten Tag, bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nur hässliche Bettelmönche und keinen Weltfrieden zu sehen. 

Jedenfalls: Lynch ist 'ne dumme Sau! Die Doku hat eine miese Qualität, ist aber trotzdem Pflichtprogramm, finde ich. Hier gibt es noch einen wunderbaren Artikel zu Lynch, seiner beschissenen Sekte und dem ganzen Drama, das da dran hängt. Ich selber war recht baff, was sich hinter TM eigentlich verbirgt. Ich wusste zwar, das Lynch einen am Kopp hat, und auch irgendwie in ner Eso-Ecke mitmischt, die ich doof finde; das der aber so verkappt ist und so tief in der Scheisse steckt… war mir neu. Und dann kommen noch Ringo Starr und Weltverbesserer McCarthy auf die Bühne… und outen sich als noch größere Vollpfosten, als Lynch selbst. Meine Fresse, was für Holhbirnen. Die glauben also ALLE, das es fliegende Menschen gibt. Ohne Flügel.

Was für Spackos, allesamt. 

Dass man diesen Bewegungen nicht den Mumpitz vorwirft, den sie ihren Kunden verkaufen, sondern nur die Tatsache, dass sie überhaupt etwas verkaufen und ungesund hohe Profite für sinistre indische Sippschaften einfahren, war schon immer rätselhaft. Wieder ist es in David wants to fly David Lynch, der gute Gründe dafür nennt, dass die Spiritualitäts-Dealer gewiefte Geschäftsleute sein müssen: Gute Produkte müsse man jederzeit und überall kaufen können, die Produktion müsse gut organisiert sein. Doch der Filmemacher David Sieveking hat jetzt langsam genug. Er folgt einem lustigen hinduistischem Mönch in die Berge, um seinen eigenen spirituellen Weg zu gehen, wie man das so macht im Lande der Siddhartha- Leser.

…immer wenn du denkst, dein Weltbild ist ausbalanciert, kommen son paar blöde Wichser daher und rütteln das Konstrukt einmal richtig feste durch. Ich hasse es. Und liebe es. Gleichzeitig. 

…so, jetzt aber schön Meditieren.

Ihr Schafe.

Amen und so. 

Alle Staffeln auf YouTube: LXD – The Legion of Extraordinary Dancers

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Über LXD – The Legion of Extraordinary Dancers – habe ich schon zweimal was getippt; hier und hier. Jedenfalls: Alle drei (bisher abgedrehten) Staffeln (es folgen noch zwei weitere; die Timeline der Geschichte geht bis in das Jahr 3000…) sind komplett auf YouTube gelandet! Und zwar ohne Episoden-Cuts, sondern ansehbar in einem Rutsch. Ich selber habe Staffel 1 und 2 insgesamt nun zwei mal angesehen; meine Begeisterung ist ungebrochen. Ich freu' mich wie blöde auf heute Abend; dann gucke ich mir Staffel 3 nämlich endlich auch mal an.

…für alle die des Englischen nicht ganz so mächtig sind: Macht nix, die Story wird auch so klar, die Dialoge – als auch die schauspielerischen Leistungen –  zwischen den Dänce-Actions sind zu vernachlässigen. Los geht es mit Staffel 1: The Uprising Begins, gefolgt von Secrets of the Ra und abschließend dann Rise of the Drifts. Meine favorisierte Episode ist nach wie vor die mit Elliot und seinen Schuhen (S01E08)…

So, nu' aber! Und wer nach dem Ansehen noch still sitzen kann, macht doch bitte mal einen Termin in der DokBlog-Praxis; da stimmt dann nämlich was nich'. 

  • DirektLinks: 1, 2, und 3 

Filmtipp: Chungking Express

Nachdem ich mir nun alle (verfügbaren) Filme von Wong Kar-Wai eher so semi-begeistert angesehen habe, stelle ich fest: Neben 2046 (6.5 von 10) ist Chungking Express (7.5 von 10) DER Film, den man vom Herrn Kar-Wai gesehen haben sollte. Wenn man denn mit Hongkong-Kino aus den 90er, mit Kitsch (Cranberries-Soundtrack…) und lynch-artigen Kamerabildern etwas anfangen kann. Hier ein kleiner Wiki-Teaser, der aber nur das erste Drittel des Filmes beschreibt: 

Das erste Drittel des Films erzählt die Geschichte des Polizisten #223, dessen Freundin May sich am 1. April von ihm getrennt hat. Er gibt ihr einen Monat Zeit, bis zu seinem Geburtstag am 1. Mai, ehe er ganz von ihr lassen will. Bis dahin kauft er sich jeden Tag eine Dose Ananaskonserven mit dem Verfallsdatum 1. Mai. 

Die Story ist schon echt nett (mehr aber auch nicht), in den zwei anderen Dritteln des Films wird es aber noch 'ne Ecke skurriler. Und romantischer. Und surrealer.

Erwartet mal keine großen Gags, keine Ballerei, sondern lasst euch auf 'nen Film ein, der so dahin plätschert. Dieses Dahin plätschern hat Wong Kar-Wa aber so großartig inszeniert, dass keine Längen entstehen. Die Weite Hongkongs, in der zwei Menschen zueinander finden… etwas Crime, etwas Spaß, etwas Skurrilität… ich hab' den sehr genossen und empfehle ihn besonders für 'nen Filmabend zu zweit ♥ ;)

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