art

Petros Chrisostomou: Dicke Eier

Der Petros ist mal so ein richtiges Künstler-Ei. Der bastelt  nämlich so richtig künstlerische Szenarien zusammen. So wie die Küche mit Eiern in ÜberLebensgröße. Gerade musste ich mich schwerlich dazu durchringen, dieses bestimmte Motiv zu wählen. Weil: Auch seine fünf Meter hohen High-Heels-Konstruktion oder die Terror-Würstchen sind ziemlich abgefahren. Und lösen ein befremdliches – aber irgendwie durchaus angenehmes-, Feeling aus. Also bei mir jetzt.

Und ihr so?

Eierköppe oder lieber dicke Wurst?


Fabian Schlichting: Autolandschaften

Spitzen Idee, die der Fabian da hat: Da nimmt der Kerl Autoreifen, packt Miniaturmännickens rein; und fertig is‘ die große Kunst. Abgefahren. Aber auch die anderen Themen in seinem Portfolio sind ansprechend: Eier, zum Beispiel. Aber auch Städte und ein Frauengefängnis. Alles ziemlich geil in Szene gesetzt. Hut ab, und so. 


Yves Marchand & Romain Meffre

 

Yves und Romain haben auf ihrer Website einige Bilderserien, die so traumhafte Namen tragen wie "The ruins of Detroit", "Eastern Germany industrial vestiges" und "Forgotten theaters of America". Tatsächlich heben sich die Fotografien und Motive recht gut von dem "Verlassene-Plätze"-Einheitsbreit ab. Weil: Die sind halt anders ;) Oben zu sehen: Ein wunderschön-ranziger Filmprojektor von einem unbekannten Planeten namens Erde.

Die Bilder sprechen für sich und daher kann ich jetzt einfach mal die Schnüss halten.

Auch mal schön.


Ian Cameron: Naturbursche!

Mal ehrlich: Naturfotografie ist selten wirklich aufregend. Eher würde ich sagen: Von 100 Naturfotos sind 99 schlicht langweilig oder sehen so aus, wie die anderen 98. Aber so wie Ian Cameron die Bilder einfängt, ist das schon ’ne ganz andere Nummer. Beim Betrachten der Szenerien kann ich förmlich die zwei Seelen in meiner Brust pochen hören. Die eine spricht zu mir und sagt: "Mensch, ist das geil in der Sprawl-City. Alles haste hier; alles was du als halbstarker Schattenläufer so brauchst: Streetart, Döner, Krawall und Krach."

Die andere Seele sehnt sich nach Ruhe und einem verklärten Blick in’s Grüne.

Nein,…ich fang‘ nicht wieder mit meinem Dualitätsgelaaber an; hat ja keiner was von; und es wurd‘ ja hier auch schon zu genüge durchgekaut. Wie auch immer…Ian Cameron macht Bilder die mich berühren.

Irgendwie.


Jason Hawkes – Schädelspalter!

Irre. Wie Bilder einem so auf die Schädeldecke drücken können, ne? Der helle Wahnsinn. Echt jetzt. Eigentlich könnte ich jetzt noch einen ziemlich ziemlich ziemlich großen Schwall von Superlativen hier reinpacken; der Druck im Kopp würde trotzdem nicht weniger werden. Auch könnte ich versuchen, die Bilder von Jason Hawkes mit Worten zu beschreiben. Das ist mir aber schlicht nicht möglich. Weil: Solche Aufnahmen bedürfen keiner Erklärung. Die kloppen einem so schon zu Genüge im Gehirns herum.

Eine Assoziation sei mir aber dennoch gestattet:

Babylon! ( …wenn auch nicht alle Bilder zu dieser Assoziation passen)

Burn it, Baby!


Die dunklen Bilderwelten der Frau Palmer

Ein Auge für’s Dunkle, das hat ’se, die Frau Palmer. Aber Hallo. Fast alle Bilder in ihrer betörenden Galerie haben diesen Dark-Touch, in den ich mich reinlegen könnte, würde es denn nur irgendwie gehen. Ziemlich sexy sind die Bilder auch; die perfekte Mischung, würd‘ ich meinen. Komisch,…auf den Fotos sehe ich gar keine Wetware, Carbonknochen oder sonstige Cyberpunk-Accessoires.

Und sie gefallen mir trotzdem.

Es geht bergab, Freunde der Nacht.


Künstlerkollektiv: The Autumn Society

The Autumn Society ist ein Künstlerkollektiv aus der schönen Stadt Philadelphia. Maler, Designer, Musiker, Animations-Künstler, Fotoknippser und Webdesigner; das komplette kreative Gesocks halt. Ich bin völlig hingerissen von deren Gemeinschaftsweblog. Weil: Da kann man stöbern bis man alt und grau wird, ehrlich. Besonders gut haben mir die Zombie-Poster gefallen (oben). Die sind für irgend ’ne untote Veranstaltung konzipiert worden; spielt aber auch keine Rolle; die sind nämlich sehr schick.

Genau wie die Killer-Teenage-Turtles. Oder die Comic-Skulpturen. Oder, oder, oder.

Was ist eigentlich das kölsche Gegenstück, zu so ’nem Kollektiv? 


 

Serge Seidlitz (has stolen my cluster. not)

Ich mach’s kurz: Serge’s Portfolio-Page ist so ähnlich aufgemacht wie mein geliebter Raumschiff-Cluster. Nur halt viel geiler; so ’ne Scheiße. Und eigentlich geht’s ja auch um ihn hier, den Serge Seidlitz. Weil der hat einen Kundenstammbaum und die passenden Bilder dazu; ….da kriegste keine Luft mehr, ehrlich. Schöne State of the Art Pop-Kunst. Ich mag’s. Und meinen Cluster auch. Bähtsch.


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