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Chemical Nos

Das devArt-Universum fasziniert mich seit Jahren. Daher findet man hier im Raumschiff-Blog auch jede Menge Eindrücke und Einträge zum Thema "deviantArt und die tollen User darin". Und eben war es dann wieder so weit: Ein User-Profil mit einer umwerfenden Galerie fesselte mich für längere Zeit an den Screen. In diesem Falle: "Chemical Nos".

Eigentlich stehe ich nicht auf diesen wirren neuzeitlichen-Photoshop-Pinsel-Style. Da gibt’s mir einfach zu viel davon; das machen ja sicher Millionen Leute so. Daher muss es – wenn es schon diesen sehr eigenen Style hat – dann aber auch richtig reinhauen. Und das tut’s. Chemical Nos malt Schnörkel dir mir gefallen. Die Farben und Formen ergeben ein stimmiges Ganzes.

Ich mag’s gern‘.


Andrée Wallin

Nur mal eben so: Was'n mit den Künstlern der Welt eigentlich so los? Seit ungefähr schon immer frage ich bei Künstlern/Artisten aus aller Welt an, ob ich deren Kunst hier ein/ausstellen darf. Das klappte immer ganz gut, soweit. 'Ne Mail rausgehauen und in 99% der Fälle kam  innerhalb einiger Tage eine positive Antwort zurück, in der dann immer stand, dass ich die Nutzungsrechte erhalte. 

Und nu? -> Am Wahlsonntag habe ich vier solcher Mails rausgekloppt. Und bisher nur eine Antwort erhalten! Das liegt doch garantiert an unserer neuen Diktatur Regierung! Klar, mit so 'nem Fast-Rechts-Bündnis würde ich als  liberaler, weltoffener "Artist" auch nix am Hut haben wollen; würde auch einfach auf Stur stellen.

Nicht nur, dass ich mir die Haare raufen könnte, über dieses beschissene Wahlergebnis; nein; jetzt vergraulen die mir auch noch die tollen Künstler!

Naja. Jedenfalls hat mir Andrée Wallin geantwortet! Und der war der wichtigste Kandidat auf meiner Mailingliste. Wie man ja oben sehen kann. Ich sach' nur: Mattepaintings, Concepts und Illus bis der Doktor kommt! Ein sagenhaftes Portfolio! Echt mal.

Zu dem Bild oben, passt auch (mal wieder) eins meiner liebsten Movie-Quotes! Das hier, nämlich.


Passage!

Passage! Prädikat: Hyperwertvoll! Unbedingt anzocken! Nicht weil die Grafik der neue Crytek-Killer ist. Ist sie nämlich nicht. Nicht weil das Gameplay einfach von der Hand geht. Geht es nämlich nicht. Nicht weil das Storytelling Oscar-verdächtig ist. Ist es nämlich auch nicht. Was Passage aber ist: Einmalig.

Ich hole mal gerade etwas aus. In einem der vielen Bücher des Carlos Castaneda fällt irgendwo irgendein Satz, der irgendwie ungefähr in etwa diese Message übertragen soll: Links bei dir auf der Schulter, da sitzt immer irgendwo dein eigener Tod. Und der lauert; wartet nur darauf; bis er dann endlich zuschlagen kann. Für apokalyptischen Durschnittshumanoiden liegt dann der Schluss nahe, möglichst oft über die rechte Schulter zu schauen. Da wo er nicht sitzt; man könnte ja mal in ein echt voll tiefsinniges Gespräch mit dem Gevatter in schwarz  abrutschen. Und da wir alle unsterblich sind, hört man (zumindest ich) eher selten etwas von solch‘ schwergängigen Themen. Wenn jemand stirbt, dann wird man es schon merken.

Was hat das alles nun mit "Passage" zu tun?

Ich hole noch weiter aus: Die Message des Herrn Castaneda lässt sich sehr gut mit diesem Wiki-Artikel verknüpfen: Memento mori. Ein kleiner Auszug aus dem Artikel:

Der Ausdruck Memento mori stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „Gedenke zu sterben“. Memento mori ist ein Mahnruf, der bereits in der Antike gebräuchlich war. 

weiter:

Hinter einem siegreichen Feldherrn im alten Rom, dem ein Triumphzug gewährt worden war, stand ein Sklave, hielt ihm einen Lorbeerkranz oder die Jupiter-Tempel-Krone über den Kopf und mahnte den Triumphator ununterbrochen mit den Worten:

Memento mori! (Bedenke, dass du sterben musst!)

Memento te hominem esse! (Bedenke, dass du ein Mensch bist!)

Respice post te, hominem te esse memento! (Sieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist!)

Und hier schließt sich der Kreis: Der Entwickler, der wundersame Jason Rohrer, sieht sein Spiel als ein (na?) Memento mori-Game. Als vor zwei Jahren ein enger Freund von Jason starb, schrieb er (nach langwierigem Denkprozess, wie ich annehme) das Spiel Passage. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt das Trip-Spiel sofort, oder aber man liest Jason’s Definition von Passage zuerst, und zockt es dann. Ich empfehle die erste Variante. Anschließend (oder währenddessen) verknüpft man dann sein eigenes Spielerlebnis mit meinen dramatisch hinausgetippten Zeilen oberhalb.

Oder man lässt es und geht kalt duschen. Was weiß ich was.

Viel mehr wollt‘ ich auch gar nich‘ sagen. Nur noch das hier: Wenn man’s spielt, dann in Ruhe! (Auch wegen den grandiosen Musik!)


Dan Luvisi

Na? Na? Welcher Film? Na?

Also, lieber Dan Luvisi: Ich hatte die Tage  schon mal in deinem devArt-Profil meine Bewunderung für deine Bilder kundgetan. Und da hatte ich dann auch angefragt, ob ich so ein Bild mal irgendwo vorzeigen kann. Eben hab‘ ich dann noch ’ne Mail losgesendet. Das reicht mir jetzt auch; und schwupps da habe ich einen kleinen Teil des Bildes abgeschnitten um ein Bilder-Rätsel daraus zu machen. So kann’s gehen.

Echt jetzt: Das Portfolio von Dan Luvisi ist bombastisch. Das ist mal wieder so eine Galerie, bei der ich lange überlegt habe, welches von den guten Stücken ich jetzt hier reinkleben möchte. Da sind sooo viele drunter, die mich einfach völlig in den Bann ziehen.

Nun halt mal eins in Querformat; muss ja auch mal sein; und als Teaser und Rätsel kommt das ja wohl obergeil, wa!?


Darkness: Juha Arvid Helminen

Waaah. Ich brauch jetzt etwas Darkness. Da kommt mir Juha Arvid Helminen  aka immanuel ja wie gerufen. Juha, ich hab‘ jetzt drei Tage auf deine Mail gewartet; hatte sozusagen Cold-Darkness-Turkey. Ich brauch es jetzt. Und daher knalle ich ein Bild von dir in mein Internet. So geht das. Verzeih‘, falls unerwünscht. Ich liebe jedenfalls die düstere Düsterniss in deinen Motiven. Mach’s gut und hab‘ ein schönes Wochenende.

*Licht aus*


Shohei Otomo

Ist ja nicht so, als hätt‘ ich nix zum tippen und zeigen und so. Das hier nämlich: Penisraketen uns Suizide von Shohei Otomo. Und nicht nur die Szenenauswahl der Bilder kann überzeugen. Nee, auch die Umsetzung haut mich um. Blutig, asiatisch und mit viel Energie. Schon ein recht umfangreiches Galeriechen.

Entdeckt habe ich die Kunstwerke auf einem umsäglichen Tumblr-Blog aus Ungarn. Und da wird nie was verlinkt, sondern nur geklaut. Daher lese ich dieses Tumblr-Blog ab sofort nicht mehr.

Weniger ist mehr. Und so.


Michal Giedrojé

So graue Bilder. Und so voller Leben. Leider erhielt ich keine Antwort, ob ich eins davon klauen darf. So geht das. Trotzdem wunderbare Kontraste, die Michal Giedrojé zu einem gelungenen Ganzen zusammenführt. Lassen mich träumen. Schwebe-Bilder, irgendwie. Gespenstig-schwebend. Wenn ihr mir folgen könnt.

Sonst guckt doch einfach selber mal.


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