art

John Hathway


Jesses. So stell' ich mir Japan vor. Ich war ja schon mal in Asien unterwegs (Hong Kong, Bangkok, Manila); nur eben leider nicht in Japan. Tokio ist so ein Dingen…da muss ich in diesem meinem Leben einfach noch mal hin. Aber das habe ich hier ja auch schon hunderte male erwähnt und sponsoren will mich ja doch keiner.

Es würde mich nicht wundern, wenn Tokio so aussieht, wie auf den Bildern, die John Hatway so raushaut. Vielleicht nicht ganz so manga-style-mäßig, aber sicher genau so lebendig.

Irre, diese Szenarien die der da zusammenschraubt, ehrlich!

Zur (japanischen und völlig verwirrten) Website von John geht es…

Jie Ma


Jie Ma hätte auch eine wirklich ranzige Sprawl-City im Angebot gehabt. Mit Neon und zerfetzten Skyscrapern und noch mehr so heißer Futurescheisse. Warum ich die dann nicht nehme, sonder stattdessen dieses romantische Wolkenstädtchen hier reinklebe?

Damit ihr jetzt Jie Ma's Portfolio besucht und ich endlich Kartoffeln kochen kann.

Sunday Morning von Jacob Charles Dietz


Ich sag's gleich vorab: Dieses Bild aus dem Portfolio von Jacob Charles Dietz ist nicht repräsentativ für die weiteren Werke, die er sonst so raushaut. Denn in der Regel, macht er einen auf Dystopiker: Dunkle, futuristische, neonfarbene Häuserschluchten. Dazwischen einige Schattenläufer- und Läuferinnen. Die sehen allerdings immer ziemlich nach Plastik aus. 

Ehrlich: Die Bilder fühlen sich irgendwie alle ziemlich collagenhaft an. Und genau das macht den Reiz aus: Beim Betrachten denke ich die ganze Zeit: "Mann, sieht das künstlich aus. Gefällt mir. Gefällt mir nicht. Gefällt mir doch."

Und wenn ich sowas schon denke,…dann muss ja irgendwas dran sein. Ist es ja auch.

Und was sind das da eigentlich für Prommi-Socken, die sie da trägt? Porno.

Tin Salamunic und die Farben


Yeay. Ich könnte jetzt hier gefühlte 10 Postings ausgraben und als Vergleichsmöglichkeit heranziehen. Das wäre aber ja auch irgendwie entwürdigend für so 'nen GroßKunstKaliber wie Tin Salamunic einer ist.

Ich denke ihr wisst auch so, was ich meine.

Nicht? Na die Farben. Beziehungsweise die Farbgebung. Ich mag es sehr, wenn Leute mit Kontrasten spielen und das Ganze so handeln, dass es nicht zu drübber aussieht. Wie eben hier oben.

Die Illustration ist haarscharf an der Grenze. Mehr wäre nicht gegangen. Aber eben auch nicht weniger. Und genau daran erkennt man (ich) einen großen Künstler: Er trifft die perfekte Mitte, die passende Balance zwischen zu lahm und zu farbig.

Dieses dezent-farbige, das mein ich. So.

Mike Hawthorne


Aus verschiedensten Gründen halte ich Mike Hawthorne nicht für den freundlichsten aller Zeitgenossen. Aber richtig gut malen, das kann er. Und wegen genau dem Satz vor diesem Satz, habe ich an dieser Stelle einfach keine Lust mehr irgendwas weiter dazu zu schreiben. Pö.

przypadek

przypadek ist der Username eines devArt-Users – oder einer Userinn – und die Bilder in seiner – oder ihrer – Galerie kommen fast alle in den wunderbarsten Graustufen daher und rufen ein leicht beklemmendes Gefühl hervor. Steh' ich voll drauf.

…ich hab' schon zu oft spooky geschrieben, also nenn' ich die jetzt mal: gespenstisch, gruselig und irgendwie melancholisch. – Geht ja auch.

Apokalyptisches von Vladimir Manyuhin


Ich schwebte eben mal wieder an der farbwolke.de vorbei und entdeckte hinter einem klitze klitze kleinen Link ganz ganz ganz große Kunst. Nämlich die von Vladimir Manyuhin aka mvn78!

Der Fokus der Matte Paintings von Vladimir liegt ganz klar auf apokalyptischen Bildern. Er zeichnet wunderbare Szenarien von einer Welt, in der ich zwar nicht leben möchte (okay, manchmal schon), die aber dennoch einen unglaublichen Reiz auf mich ausübt.

New York als Endzeitcity sieht man ja recht häufig. Umso schöner, dass sich hier mal einige Motive eines apokalyptischen Russlands wiederfinden. Ähnliche Bilder hatte ich beim lesen von McCarthys The Road im Kopf. Nur nicht in Farbe.

Leider habe ich keine Webpräsenz des Artisten finden können. Daher nun ein Link, der einen recht guten Überblick seiner Werke liefert.

Popperspeople


Der Fotoknippser Ruth Bayer hat das hier auf seiner Website stehen:

To capture a moment in which the subject loses control, or at least slackens their grip on the reins, is a frequent goal in photography.

Jups, könnte passen. Und wie kommt man am Besten zu solch' glorreichen Fotoprachtstücken? Genau: Man fotografiert Leute, die sich gerade Poppers ins Gehirns jagen. Poppers? Ja, ihr wisst schon. Das Zeug, was einem dicke Eier 'ne dicke Birne macht, beim Inhalieren.

Törnt ganz gut. Habe ich gehört. Jedenfalls hat er wohl eine nicht geringe Menge von Poppers-Bildern gemacht und die Besten Aufnahmen in einem Buch zusammengestellt. 

Wussschig! Love it.

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