bots

Deine Tweets im All!


Voll gut! Hier sind mal wieder einige meiner Leidenschaften in einem Thema vereinigt: Social Media (Marketing), Roboter und der Weltraum. Wie das geht? Bittesehr: Der japanische Werbe-Gigant Dentsu hat kürzlich das Kibo Robot Project angekündigt, welches das Ziel verfolgt, im Jahre 2014 einen kommunikativen Roboter in's All zu schicken. Die Website, auf der ihr via Twitter (oder Mail) eurer Wünsche und Grüße an die Astronauten der ISS übermitteln könnt, ist auch schon online: kibo-robo.jp

Die Jungs und Mädels, welche im japanischen Experimente-Modul der ISS rumhängen, werden durch die von Kibo vorgelesenen Tweets und Mails emotional aufgebaut. So zumindest der Plan. Ich habe mal Kill it with fire …just kidding! reingepostet. Mal sehen, ob er diese Nachricht dann auch wirklich vorliest. 

Ich finde die ganze Kampagnenplanung – sowie die Ausführung dieser – recht spannend gemacht. Nur (und da kommt vielleicht auch wieder meine Berufskrankheit durch) das Tracking fehlt mir da irgendwie. Bedeutet: Ich will auch nachvollziehen können, ob meine (zugegebenermaßen recht dämliche) Twitter-Nachricht auch wirklich die Astronauten erreicht. Wenn DAS noch irgendwie sichergestellt wird, zeigen meine Daumen steil nach oben. Alle dich ich hab'.

(Oh. Lese gerade: Der Bot heißt gar nicht Kibo. Sondern das Modul der ISS heißt so. Als wenn ich jetzt alles noch mal umtippen würde…Nee, ey ;) 

Pana-Bike


Sehr verehrte Leserschaft. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, passiert hier derzeit nicht so viel. Ich war grad' zweimal auf Kurztrips unterwegs; bin aktuell in verschiedene Projekten (Kunden, Hobby,  Mischung aus Beidem) eingebunden; und bin einfach glücklich, über jede freie Stunde, die ich mir ergattern kann. Habt Nachsicht; ich denke in ein paar Wochen gibt es hier wieder etwas mehr von den heißen Roboter-Mädels (und so) zu sehen. Bis dahin muss euch der fiese Blechkamerad und die hübsche Bike-Hipster-Olle da oben reichen. Bis in Kürze, mal! 

PS: An alle denen ich Mails und Messages und Tweets schulde: Ich mach' das noch alles; nur etwas Geduld bitte! 

Review: Saugroboter Roomba 581

Disclaimer: Dieses Review ist ein 'sponsored posting'; entstanden im Zuge einer Werbekooperation mit der Firma Eurobots (Shops: cleanbot.de / myrobotcenter.at/Ich bekommen den Roboter; und Eurobots dafür einen Werbeplatz (rechts in der Sidebar, geht am 01.06 online) 

Ich hab' mir das wie folgt gedacht: Ich erzähle euch zunächst mal einige Details zum Roomba 581 (Kurz: Roomy. So nenn' ich ihn), anschließend teile ich meine ersten Erlebnisse mit euch; dann werden die Langzeiterfahrungen runtergetippt. Los geht's.

Der iRobot Roomba 581 wird mit folgenden Komponenten geliefert:

  • Eine Ladestation
  • Ein Netzteil für die Station
  • Ein Akku 
  • Drei 'Virtual Walls'
  • Einen Controler / Wireless-Fernbedienung 
  • Ein Reinigungsset für die Bürsten
  • Ein Ersatz-Bürsten-Set (3 Teile)
  • Eine Ersatzfilter
  • Eine multilinguale Anleitung 

So weit, so spannend. Jetzt lasse ich Roomy mal zu Wort kommen, dann geht's zum Praxistest:

Entwickelt wurde Roomy am MIT. Von der 1990 gegründeten Firma iRobot. Auf deren Homepage kann man nachlesen, dass die Company schon mit der NASA kooperiert hat; und auch sonst wirklich Ahnung von Robotik und Innovation hat. Nebenher bemerkt: Die Homepage ist echt klasse gemacht; den Werdegang der jeweiligen Roboter kann man dort wirklich sehr schön nachvollziehen.

Ich muss zugeben, dass ich sowas ähnliche wie das hier gedacht habe: Ja, ich packe den mal aus, lass' den mal ein wenig rumsaugen; wenn der mich nervt oder meine Katze aufsaugt, kommt der halt für 400€ bei eBay rein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Roomy aber noch nicht im Einsatz gesehen. Denn der Erstkontakt mit meinem neuen Mitbewohner war mehr als erstaunlich. Ich habe jedenfalls Klötze gestaunt; der Roboter wohl eher über den Staub unter meinen Bett. Nach langer Entwicklungsphase landete dann also einer der runden Saubermach-Kollegen bei mir im Wohnzimmer. Der Kleine wurde flott ausgepackt, und dann erstmal über seinen edle Klavier-Lack Optik gestaunt: Wow, der sieht ja echt aus, als könnt' der was! ;) Laut Anleitung benötigt der Roomy zunächst mal eine volle Akku-Ladung, die man ihm über Nacht verabreicht. Bei mir hat der Gute aber schon nach einigen wenigen Stunden seine Saugbereitschaft signalisiert. Falsch machen kann man eigentlich nichts. Der wird an den Strom gehängt, aufgeladen, dann piept er und blinkt; man drückt den einzigen – unübersehbaren – CLEAN-Button, und los geht der lustige Saugspaß. Mittels einer Fernbedienung – die ziemlich exakt die selben Buttons beherbergt, wie Roomy sie oben drauf hat-, geht das auch. Also CLEAN gedrückt und mal einen Schritt zurück gemacht.

Zuerst fällt auf: Der Roboter verlässt relativ sanft seine Ladestation und piept dann wie ein Müllwagen beim Rückwärtsfahren. So signalisiert er: Ich bin da, jetzt geht es los, bitte Abstand halten! Dieser Vorgang zauberte das erste Grinsen auf mein Gesicht. Zunächst schien es dann so, als wäre Roomy etwas verwirrt; drehte er sich doch wie betrunken im Kreis. Tatsächlich scannte er aber den Raum um anschließend seine optimale Route festzulegen. Laut Hersteller macht er das 67 Mal pro Sekunde; er optimiert seinen Saugweg also ständig. Am Ende der Saugprozedur sollte jede Ecke des Raumes bis zu  vier Mal abgefahren sein. Ich kann das jetzt so nicht bestätigen; gründlich ist er aber definitiv. Wirklich spannend finde ich die eingebaute DirtDetect™-Funktion. Roomy erkennt stark verschmutze Bereiche eigenständig. Er gibt dann ein kurzes akustisches Signal von sich, blinkt blau (ja,  wirklich;), aktiviert das passende Saugprogramm und rutscht so lange über die verdreckte Stelle, bis er mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Erstaunt war ich auch über die Intelligenz, die der kleine Kerl beim Saugen so präsentiert: Erstmal finde ich es extrem gut, dass Roomy Gegenstände und physikalische Begrenzungen schon aus einigen Zentimetern Abstand erkennt. Der vorne angebrachte Optische Sensor erkennt das Hindernis (übrigens auch Treppenstufen; ein Absturz ist praktisch unmöglich. Wenn der Sensor sauber ist…), Rommy verlangsamt daraufhin sein Tempo; stößt den jeweiligen Gegenstand wirklich nur ganz leicht an; und sucht sich dann rechts oder links daran vorbei seinen weiteren Weg. Kleines Manko: Wirklich flache Gegenstände werden übersehen. Bei mir war es der Ständer einer Wohnzimmerlampe. Das war aber auch das einzige Hindernis, womit der ein kurzes Problem hatte. Dies lässt sich mit zusätzlich erhältlichen Begrenzungsmatten lösen. Oder eben mittels einer der drei 'virtuellen Mauern', die im Lieferumfang enthalten sind. Eine davon habe ich vor die Lampe postiert; beim nächsten Saugen hielt Roomy schön Abstand von dem Lampenfuß und saugte exakt an der unsichtbaren Grenze entlang. 

Apropos exaktes Saugen: Der kleine hat eine seitliche Kantenreinigungsbürste eingebaut. Mit dieser schafft er es wirklich unter einem Tisch – mit Stühlen drumherum! – auch die letzte Ecke zu erreichen. Ein ganz klein wenig Vorarbeit ist dennoch vonnöten: Lose Kabel oder ähnliches sollten schon außerhalb der Saug-Reichweite versteckt werden. Diese könnte Roomy übersehen und saugt sie dann ein. Falls das passiert, schaltet man Roomy eben kurz aus, entfernt die Kabel/Fäden; und weiter geht's. Hat man das einmal gemacht, steht dem Saugvergnügen nichts mehr im Wege.

Die zwei weiteren virtuellen Begrenzer (Virtual Wall® Lighthouse™) habe ich bisher nicht im Einsatz. Ich habe zwar zwei Zimmer; bisher hat Roomy den Weg von Einem in das Andere aber ohne weiteres zutun gefunden. Hat Roomy seine etwa 2,5 Stunden anhaltende Akku-Ladung aufgebraucht, merkt er das, sucht sich dann selbständig seinen Weg zurück zur Ladestation, parkt rückwärts ein, lädt sich auf, und saugt weiter, wenn er wieder fit ist. Beim Beobachten von genau diesem Vorgang war übrigens klar: Der bleibt hier! Der geht nirgendwo hin! Den behalte ich! Die offensichtliche Intelligenz des Roboters hat mich nämlich (genau so offensichtlich) schwer beeindruckt. Der Staub bzw. den Schmutz den Roomy einsaugt, lagert er übrigens nicht in einem Beutel, sondern in einem Behälter, den man mühelos mit einem Handgriff entleeren, säubern und wieder einstecken kann. Sehr easy und unkompliziert. 

Roomy hat bei mir (65qm, 2 Zimmer) jetzt seinen dritten kompletten Run gehabt; die Bürsten soll man nach jeder Saug-Action reinigen; ich mach sie aber jetzt erst sauber, weil sie bisher (trotz Katze) noch recht frisch aussehen. Der Filter ebenso. Die Bürsten machen einen recht stabilen, hochwertigen Eindruck. Sie sind beispielsweise mit einer Gummilippe ausgestattet; so dass dicke Haare (o.Ä.) gar nicht erst bis zur Achse vordringen können. Das ist wirklich toll gelöst. 

Die Fernbedienung macht mit ihren roten LED einen recht robusten Eindruck. Mit dieser kann man Roomy dann auch manuell steuern. Wenn man das denn möchte. Um die Katze irritiert gucken zu lassen, reicht's aber allemal ;) Ah, genau: Katze! Vor meinem alten Staubsauger ist die immer weggelaufen; meist raus aus dem Fenster und Richtung Garten. Vor Roomy hat sie nicht solche Angst. Das mag auch an dem relativ geräuscharmen Saugprozess liegen. Trotzdem macht der Motor und Antrieb einen wertigen, kraftvollen Eindruck. Klar, man sollte ihn jetzt keine Kieselsteine saugen lassen. Aber das macht man mit einem traditionellen Gerät ja auch nicht. 

Nochwas: Natürlich lässt sich Roomy auch so programmieren, dass er lossaugt, während man außer Haus ist. Dazu kann ich aber nicht viel sagen; da ich es aus Katzengründen bisher nicht gewagt habe.Hat man die minimalen Stolperfallen (Bei mir: Kabel und Lampe und Katze) aber entfernt,  steht einer geplanten Saugerei aber nichts im Wege. 

Zum Abschluss: Ich wunder mich selber über den grundweg positiven Tenor dieses Reviews. Dennoch: Ich kann nach den ersten Tests keinen wirklich ausschlaggebenden Haken entdecken. Roomy ist einfach klasse! Er hat sich schon in den ersten zehn Minuten in mein Herz gesaugt. Es gibt sogar Skins/Aufkleber für das gute Stück. Da Roomy zwar mit einem wirklich schicken Kalvierlack daherkommt, meine Wohnungseinrichtung aber eher mittelhell ist, würde so ein schnieker Aufkleber das Teil vielleicht noch ein Ticken sympatischer machen. Mal sehen.

Fazit: Der Preis von um die 500€ erscheint happig. Wer allerdings den Schritt wagt und so einen Saugbot mal bei sich über den Teppich/ das Parkett hat flitzen sehen, der gibt den nicht mehr her und freut sich, dass das Geld sinnvoll und gut investiert wurde. Ich bin jedenfalls anverliebt und habe pflege schon jetzt eine durchaus emotionale Beziehung zu dem Staubsauger. 

Es gibt übrigen's auch noch einige weiterer, kostengünstigere Modelle. Die haben dann zwar nicht die drei Lighthouses am Start; aber ohne die klappt's ja auch; wie eben erwähnt. Also: Wer sich unsicher ist, ob so ein neuer Mitbewohner Sinn macht: Macht er! Eurer Hausfrau oder euer Hausmann wird's euch danken.  Das versprech' ich. Zum shopping geht es hier entlang: cleanbot.de

Eins noch: Roomy ist nur der erste Name der mir eingfallen ist. Falls wer andere Namensvorschläge hat: Ab in die Kommentare damit.  Und einen hab' ich noch: 

Humanoide Bots in der Forschung


Wir sehen (wenn wir draufklickern) eine – zwar nicht sehr ansehnliche – aber durchaus zweckmäßige Informationsgrafik zum Thema: Zweibeinige Mini-Roboter in der Forschung. Ich kannte sie alle. Und ihr so?

Achso: Ich komm' mal wieder zu nix; heute muss ich noch was Geld verdienen (Monetarisierungs-Update folgt bald!), morgen Koffer packen, übermorgen nach Athen fliegen. Daher: Bis Ende der nächsten Woche wird hier nicht so viel passieren. Aber schaut doch gerne mal in mein Herz, solange! Da findet ihr genug Beknackte(s)! ;) 

DON-8r der Bettel-Bot

Sieht man mal von meiner dämlich-reißerischen Headline mal ab, halte ich DON-8r  eigentlich für einen sehr sympathischen Zeitgenossen. Der fährt so lustig in der Gegend rum; und wenn man Coins in ihn reinwirft, fährt er auch noch eine ganze Weile länger, als wenn man ihm nichts zu futtern geben würde. Natürlich frisst der die Coins nicht allesamt in sich rein; das was DON wieder, öhm, ausscheidet, wird einem gutem Zweck gesponsort.

…so ein Charity-Bot ist mir jedenfalls lieber als die Damen mit den aufgespritzen Lippen. Hach, Vorurteile sind doch was schönes

Webcomic: The Intrepid Girlbot


The Intrepid Girlbot (Der furchtlose Mädchen-Roboter) ist ein fortlaufendes Webcomic von Diana Nock aus Minneapolis in den USA. Das Comic-Bot-Girl Girlbot lebt in einem Haus ohne Menschen, dafür aber mit vielen Viechern aus dem Wald (Forrest critters? WTF? Was bedeutet das übersetzt? Stimmt das so?) Obwohl das Robot-Mädchen – aufgrund seiner Einzigartigkeit –  recht einsam und isoliert lebt, hat es doch einen ersten Freund gefunden: Raccoon #1 – Ein Cyborg-Waldbewohner. Der sieht recht witzig aus und scheint auch sonst ein kleveres Kerlchen zu sein. Jetzt, wo er endlich ein Cyborg ist…. 

Der Zeichenstil gefällt; und einigermaßen sinnvolle Spannungsbögen gibt es auch. Was die beiden sonst noch so erleben – und vor allem mit wem -, das lest ihr am Besten selber mal nach. 

Reeti. Das Knautschgesicht.


Der, der da so ulkig über einen blauen Planeten linst, das ist Reeti. Reeti ist ein ziemlich merkwürdig aus der Wäsche guckender Roboter. Wer vermutet das zu den ulkigen Augen da oben ein ebenso ulkiger Körper gehört, der liegt richtig. Reeti ist Franzose und kann so einiges. Zum Beispiel eine open source robotics development platform sein. Ein simples Interface soll für die Bedienbarkeit sorgen und ein paar erste Apps gibt es auch schon. Weiterhin kann man Reeti via Smartphone durch die 720p-Augen gucken. Sehen, was er sieht. Find ich gut: Mit dem Handy durch die Augen eines Roboters sich selber angucken. Pervers bis geil. Software zum Knautschgesicht machen und einige weitere Apps gibt's auch schon. Plus: USB, WIFI, HDMI, DVI, DVD Brenner, Blue-ray-Player, so'n paar rote Wangen-LED, uvm. Und auch sonst ist er wohl voll sensitiv und taktil.

Ich kann mir gut vorstellen, dass er neben dem RS Media zu den eher erschwinglicheren Blechkameraden gehört, die auch längerfristig Spaß machen.

Ich will ihn. Guckt doch mal.


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