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Danke Leni!

Maria Magdalena Weber. Meine Oma. Sie ist gestern gestorben. Und ich hasse all‘ das, was mich sonst aufbaut. Da Leben ist grad‘ so ein Arschloch, ich kann’s einfach nicht ab.

Mach’s gut Oma. Danke für alles. Ich liebe dich.


(Und wenn hier wer rumpisst, "wie kann der sowas bloggen"-> Mein Leben. Und das hier gehört dazu. Besser als ’ne beschissene Anzeige mit scheinheiligem Kreuz in der Tageszeitung. Fick dich, Welt!)

Update: Draufgeschissen! Ich hasse alles was in diesem Weblog steht.

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
‚cause I know I don’t belong
here in heaven

Would you hold my hand
if I saw you in heaven?
Would you help me stand
if I saw you in heaven?

I’ll find my way through night and day
‚cause I know I just can’t stay
here in heaven

Time can bring you down
time can bend your knees
time can break your heart
have your beggin‘ please
beggin‘ please

Beyond the door there’s peace I’m sure
and I know there’ll be no more
tears in heaven

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
‚cause I know I don’t belong
here in heaven
‚cause I know I don’t belong
here in heaven.


Rausgehen. Regen und Bier.

 

BeatboxerFlötenWahnsinnsDings!

…und das Ganze im Londoner-Google-Office. Mal Echt: Der erste Kerl da mit dem Flitze-Flöten-Klarinetten-Teil, der ist schon irre. Und dann der Zweite! Da krieg ich Gänsehaut. Ganz Ganz Ganz große Kunst! Checkt das aus, Chummer!

Achso: Welche Künstler kommen denn mal im Kölner sevenload-Office vorbei und performen mal… irgendwas halt?

Ah! …Okay, spitze! Ich freu‘ mich drauf! ;) 


Erforsche deine Gefühle, Chris!

(Achtung: Dieser Eintrag beinhaltet so viele private Details, wie vielleicht kein Blogeintrag vorher. Wer also nur den Nerd-Kram hier sehen will, der kann beruhigt weiterblättern. Seelenstriptease go:)

Irre. Ich bin eben aufgewacht, mit dem – zugegebenermaßen – etwas beklemmenden Gefühl, dass Darth Vader im Schlafzimmerschrank hockt und meine REM-Phasen mitzählt. Kein Scheiß. Kennt ihr dieses Gefühl? Dieses Gefühl zwischen "nicht wach sein" und "in der echten Welt sein"?  Diese paar Sekunden, in denen man weder weiß wer-, noch warum-, noch wo man ist?  Bei mir weiteten sich diese Sekunden wohl eben zu einer halben Minute aus. Denn: Ich wurde wach, hörte Darth’s Stimme, stand auf, öffnete erwartungsfroh den Kleiderschrank… und war dann fast schon ein bisschen enttäuscht, dass "mein Vater" nicht zwischen den Socken und Pullis hockte. (Parallelen zu meinem Real-Life-Universum dürfen durchaus gezogen werden).

Was wollte mir Darth nun also mitteilen?

Vielleicht das hier: Ich hatte gestern ein sehr intensives Gespräch mit einem sehr intensiven Menschen. Und eben dieser Mensch empfahl mir, meine Gefühle doch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Zumindest scheint es mein Traumkörper (also der Körper im Traum, is‘ klar ne?)  kapiert zu haben. Für mich und meine Fleischtasche ist diese kluge Empfehlung allerdings gar nicht so leicht umzusetzen. Erstens, weil eine genauerer Betrachtung meiner Innenwelt vielleicht Dinge zu Tage fördert, die ich selber gar nicht wissen will. Zweitens: Zwischen Social Media, RC-Car-Fahren, Mist in’s Netz schreiben, Politische Halbwahrheiten verbreiten und meinem Familienleben (ohne bestimmte Chronologie!)  bleibt mir nicht viel Zeit zum reflektieren. 

Allerdings: Wenn Darth Vader schon aus meinem Kleiderschrank zu mir spricht….ich denke dieses Zeichen sollte ich nicht einfach so übergehen. Und somit nahm ich mir gestern und heute Zeit, um mich selbst mal wieder etwas besser kennenzulernen. Raus kam dann: Ich bin verwirrt, derzeit. Und: In verwirrten Phasen meines Lebens ist mein Schaffensdrang enorm ausgeprägt; ich kann nicht still sitzen; habe ständig wirre Einfälle, wie ich der Company noch besser zu Diensten sein könnte; verfalle in alte Verhaltensmuster; überlege mir ob ich nicht doch noch mal ein paar Dosen Chrome aus dem Baumarkt holen sollte; um damit dann meine Nachbarschaft zu verschönern. Überlege, ob ich so weitermachen will. Überlege ob ich mein "vernünftiges Leben" überhaupt noch vor mir selbst verantworten kann. Oder ob ich’s drehen will. Oder doch nur meinen Blickwinkel anpassen sollte.

Midlife-Krise mit 28? Versumpft im Alltäglichen? Mitnichten. Es ist nur einfach so, dass ich mich mit dem Gedanken anfreunden muss, dass ich auf bestimmte Dinge einfach keinen Einfluss habe. Sei es nun im Privatleben, im Job, oder auch weltpolitisch. Klar, kleine Schräubchen kann man immer drehen. Wenn die Kontermutter aber dann einfach viel zu weit entfernt ist; ich diese nicht zu packen bekomme…. dann ist das halt einfach so. Damit werde ich leben müssen; gegebenenfalls kann ich den Blickwinkel anpassen; das ist dann aber auch schon alles (Natürlich könnt‘ ich auch die Macht nutzen. Das wär‘ dann aber unsportlich).

…und so justiere ich nun also mein Sicht auf bestimmte Aspekte meines Lebens. Und schon wird mir klar: Tu doch mal das, was dich wirklich reizt. Was dich fordert. Was du nur immer wieder prokastriniert hast. Tu es! Und so kam es, dass ich meiner Kurzgeschichte sechs weitere Seiten hinzufügen konnte.

Die ich nach dem durchlesen wieder löschte. Der Blickwinkel macht’s! Und das was ich erblickte, gefiel mir einfach nicht. Daher kommt hier nun ein Textauszug, aus den ersten paar Seiten, die ich schrieb, als ich noch keinen Darth Vader im Schrank sitzen hatte. Bidde:

 Korrodiert, unbeheizt, ausgekleidet mit Styropor. Bloß weit genug weg von der Stadt. Starrende, katatonisch grün-graue Augen die unter einem rostig schimmernden, lachsfarbenen Ledermantel heraus in die bittere, düstere, Wahrhaftigkeit der Welt  schauen. Brechreiz und Metall in der Kehle. Dreck und der Geruch von altem Fisch umgibt sie. Eine technoisierte globalisierte Welt. Hart wie V2-Stahl. Wer ist sie? Wer war sie? Ihre Carbonimplantate fahren in den automatisierten Ruhemodus. Die Haut noch immer entzündet von den Einstichstellen. Ein Satz eines Pre-Singulären schießt ihr durch den modifizierten Hirnlappen:

"Die Neugeborenen weinen, zu betreten die große Narrenbühne."

Woher diese Worte?

Sie entsteigt ihrem Verschlag, die Augen nach vorne gerichtet. Steht auf, übergibt sich in den moderigen Geruch des Sprawls und wandelt hinaus in diese fremde Welt; der Regen, ihr trostspendender Begleiter. Ihre Tränen verwaschen; verloren auf ewig im Dunst des Morgens.

Wer nun aufgrund des Seelenstrips und des Kurzgeschichten-Auszuges Rückschlüsse auf meine geistige Verfassung schließen will, der soll das bitte tun und sich anschließend ein Eis daraus backen. Macht ja eh wieder jeder was er will. 

Ich bin raus. Frühstücken und wirre Dinge aufschreiben. Danach guck‘ ich Star Wars.

…und weiter geht’s: Manul-Armee bekommt Zuwachs!

Poah. Was ist das nu‘ wieder für ein Vieh?

Zunächst komme ich noch mal auf unsere Manul-Geschichte zurück: Ich habe da zwar einige Neuigkeiten in Erfahrung bringen können; etwas Konkretes möchte ich aber zunächst noch nicht kommunizieren; der Feind liest ja schließlich mit. Augenscheinlich hat Manul nun aber seine Kumpels angerufen; die so genannten ……….. (hier bitte ich um kreative Namensgebung für dieses Geschöpf) werden sich der Manul-Armee anschließen und gemeinsam den Planeten in Terror und Chaos stürzen (soweit das überhaupt noch nötig / möglich ist) .

Da ham‘ ’se aber die Rechnung ohne Doktor-Riesentier gemacht! Ich krieg’s raus, verlasst euch besser nicht drauf. Sachdienliche Hinweise bitte – wie immer – in die Kommentare, via Mail, oder an eurer Hausärzte.


Raumschiff Doktorsblog – broken?

Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass es dieser Tage hier ziemlich ruhig ist? Das liegt einerseits am Wetter, andererseits an eintausend anderen Dingen, die ich euch vorenthalte werde; müsst ja schließlich auch nicht alles wissen; sonst heißt es nachher wieder: Guckt! Guckt euch den an…wieder so einer der sich im Interweb selbst stripteast. Soweit kommt’s noch nicht.

Bis er wieder ordentlich läuft, der Nuklear-Antrieb des DokBlog-Shuttles, bis dahin habe ich jede Menge internationale Agenten und Geldeintreiber rund um den Globus verteilt, die um milde Gaben bitten. Wie der Agent Nummer 23 da oben.

Ich komm‘ wieder. Genießt das Wetter. Bis bald.


Bild hier gesehen: heyokay.com

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