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LARP-Doku: Delirium (das etwas andere LARP)

Der Alex hat drüben im Cynxpire eben eine tolle LARP-Doku rausgehauen: Delirium documentary. Das Live-Action-Roleplay-Game Delirium behandelte die (nicht unbedingt) genre-typischen Themen Liebe und Wahnsinn

It was aimed at grown up players and handled themes like relationships, feelings, perceptions of reality and the power structures in society. The game culture, characters and relations were created during 5 days of workshops. Here the organizers used facilitation and improv methods, to make the player group a trusting ensemble that developed the scenario together.

Das Rollenspiel fand in einem Setting statt, welches man nicht unbedingt sofort mit LARPing assoziieren würde: Eine Theaterbühne (sieht zumindest so aus, da). Licht und Sound wurden exzessiv genutzt. Und zwar nicht um die Leute möglichst Mad-mäßig agieren zu lassen, sondern um in der Tat ein echt verrücktes Gefühl aufkommen zu lassen.

Es soll ja wirklich Leute geben, die LARPEN für Kinderkram halten. Diesen Leuten lege ich diese 30-minütige Dokumentation dringendst ans Herz. Danach habt ihr eure Meinung revidiert. Versprochen. Euch anderen: Guckt es! 

4 Jahre!


Marco schenkt mir zum 4-jährigen Blog-Geburtstag einige seiner Blog-Geburtstags-Aufkleber, die er sich und seinen Lesern zum Blog-Geburtstag geschenkt hat. Klingt dämlich. Isses auch. Voll. Und das ist gut so. Würde ich diese Sache hier mit vollem Ernst betreiben, wäre ich längst steinreich gäb's das alles hier alles längst nicht mehr. Ich habe zu Danken. Euch. Dem Netz und der Welt.

Danke.

…jetzt steh' ich doof da. Ich hab' nix zu verschenken. Und der Blog-Geburtstag ist auch schon ein paar Tage her. Überrascht? 

Will jemand 'UH!OH!'-Aufkleber? ;)

Jack und die Fische

Erst neulich erzählte ich euch etwas über meinen Faibel für Aquarien, Fisch-Tanks und Unterwasserwelten im Allgemeinen. Gerade eben entdeckte ich auf thesun.co.uk den Jack und sein Aquarium. Aquarium? Fisch-Tank? Ich würde eher sagen: Ein Mini-Meer im eigenen Wohnzimmer.

Dazu muss gesagt werden, dass Jack aus England ein ziemlich standardmäßiges englisches Haus sein eigen nennt. In seinem Standardwohnzimmer hat er sich ein Loch bebuddelt, um Abends nach dem Diner mal eben eine Runde mit seinen Fischis drehen zu können. DAS Teil wäre mir doch etwas too much; staunen geht aber dennoch ganz gut. 

Jack  hat keinen Fernseher und keine Freundin. Dafür hatte er aber 5000 Pfund zuviel, und dachte sich: Ich bau' mir – neben den unzähligen Aquarien in meinem Keller – jetzt einfach mal den ultimativsten Fish-Tank aller Zeiten!

Hatter geschafft. Wie man sieht. 

Chatroulette mit ♥

Chatroulette? Jeps, das hatten wir hier und hier schon mal am Start. Für Nixwisser: Bei Chatroulette treffen sich zwei unbekannte Chatpartner und interagieren miteinander. Diese Interaktion kann von Penisvorzeigen über zu Tode erschrecken bis zu einer wirklich herzlichen Nachricht alles beinhalten, was das Medium und die Webcam hergibt. In diesem Falle trägt der nette Herr der hübschen Dame ein Liedchen vor. Ein Liebesliedchen um genau zu sein. Wie es ausgeht, schaut ihr Euch am besten selber mal an. 

…in diesen Zeiten erfreuen mich solche guten Menschen und ihre Taten ganz besonders.

Ziemlich zeitgleich hier entdeckt: 

Nordkorea – Ungeschminkt

Steve Gong zeigt in dieser Kurzdoku über eine nordkoreanische Frisöse wirklich spannende – und vor allem ungeschminkte – Bilder aus Nordkorea. Er hat dem Sicherheitsnazipersonal wohl glaubhaft machen können, dass seine Kamera wirklich nur für Fotos ist und er die in keinster Weise zum Filmen benutzen wird. Pfeifen da, ehrlich. 

…ich finde schon die Eröffnung-Szene ziemlich bedeutend: Die fahren da echt im dunklen in der U-Bahn. Also ohne Licht. Ihr wisst was ich meine. Auch die weiteren U-Bahn-Tunnel-Bilder mit dieser orwellschen Musik dazu…. das hat doch was. Wenn auch nix schönes.  

Regenmacher


(Jetzt bloß nicht wie wild auf dieses Dings hier oben klickern; es ist nur ein Bild; der Link zur Software folgt sofort.)

Mit dem Tool Rainy_evening_1 lassen sich neben Regen-Sounds noch ein paar andere nette Effekte in die Soundausgabe mixen. Für dieses Posting gibt es – neben meinem Generatoren-Tick –  auch noch einen weiteren Grund: Dieser Regenmaker ist der Beste seiner Art. Ich habe unzählige iPhone-Apps, Shareware-Tools und weitere Anwendungen getestet. Dieses Teil hier klingt einfach am besten. Empfehlenswert ist – neben diesem Online-Tool – noch die Naturespace-Software.

Probiert's doch mal aus: Legt Euch hin, im Dunklen ist's am besten; und gute Kopfhörer sind auch zu empfehlen. Dann geht's los: Woher kommt das Geräusch? Woher genau kommt das Geräusch? Was ist das Geräusch überhaupt? Und passt es überhaupt in das weitere Setting? …entweder ihr pennt relativ flott ein; oder die Klänge malen echte Bilder in euer Ohr. Und dann in's Hirn. Was ja beides eigentlich nicht schlecht ist. Für mich sind diese beiden Tools jedenfalls eine adäquate Lösung, bis zum nächsten mal draußen schlafen

Wer beide Regenmacher nicht leiden mag, der kann es ja mal mit schamanistischer Trommeln-Mediation versuchen. Augen zu, Klappe halten, zuhören. Das geht auch ganz gut. Ich würde es aber mit Vorsicht empfehlen wollen; dabei kann es nämlich durchaus auch mal zu optischen Halluzinationen kommen.

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