Stellungnahme der IAF zur Europawahl

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  • Anmerkung: Bild: Nur so, von Scott Cole. / IAF = Internationale der Anarchistischen Föderationen. 
  • Anmerkung 2: Die Stellungnahme der Internationale der Anarchistischen Föderationen war bereits vor der Europawahl am Start. Die deutsche Übersetzung (durch das FdA) gibt es allerdings erst seit gestern.
  • Anmerkung von mir: Ich hau' euch die Stellungnahme nun nicht komplett um den Kopf, ihr könnt die ganz unten (nach dem Klick) selber gerne komplett nachlesen. Hier ein Appetizer: 

Anarchisten widersprechen dem Denkansatz von Oben nach Unten, welchen der Staat und linksgerichtete Parteien verfolgen. Wir müssen die nicht hierarchische Form und Methode der Organisierung vorantreiben. Die zukünftige Organisierung der Gesellschaft, wie wir sie uns vorstellen, ist eine von Unten nach Oben, basierend auf Gruppen, welche sich föderieren und international koordinieren, unabhängig von jeder jetzigen staatlichen Struktur, egal ob auf nationaler oder europäischer Ebene. Dies beinhaltet jeden Bereich des wirtschaftlichen und sozialen Lebens wie die Produktion, Verteilung und Konsumierung von Gütern und die Bereitstellung von Dienstleistungen wie ein Gesundheitssystem und Bildung. Wir müssen die Kontrolle über unsere eigene Bildung übernehmen, so dass sie uns hilft unsere Emanzipation von autoritären Ideologien, wie Religionen, Nationalismus oder Führerkulten, voranzutreiben.

Um dieses Ziel der gesamten politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Veränderung zu erreichen, müssen wir weiter die internationalen Netzwerke und Koordinationen verstärken, die wir bereits haben. Wir müssen konkret dort aktiv werden, wo wir leben und arbeiten und dies in eine globale Strategie einbringen. Sich eine solche Strategie auszudenken, um erfolgreich gegen die globale Macht der Unterdrückung und Ausbeutung vorzugehen, ist keine einfache Aufgabe. Jedoch ist es notwendig und es gibt eine Menge von Schritten, die wir gehen können. Diese Schritte können von all denen gegangen werden, die eine neue Gesellschaft erschaffen wollen, unabhängig in welchem Land sie leben. Wir sind alle ähnlichen Angriffen ausgesetzt, daher können wir eine gemeinsame Strategie haben, welche auf die jeweiligen lokalen Umstände angepasst werden kann

WORD! Auch was da sonst so steht: Meist bin ich dabei und dafür; und das Wort Utopie streiche ich so ganz langsam mal aus meinem Sprachgebrauch. Wenn man etwas immerzu so nennt, bleibt es ja das, weil man es ja immerzu so nennt. Verstehter? Ich will aber mehr. Viel mehr. Und ganz schnell am liebsten auch.