Der ‚Kein Geld aber eine Höhle‘ – Amerikaner

Der Amerikaner, der seit zwölf Jahren kein Geld benutzt, in einer Höhle in Utah lebt, unschuldige Eichhörnchen isst und nur das benutzt, was eh schon da war, heißt Daniel Suelo. Autor Mark Sundeen war zunächst wenig angeturnt von der Idee, als dann aber 2008 der große Crash™ kam, hat er sich Daniel doch noch mal näher angesehen. Und dann ein ganzen Buch über ihn geschrieben. Oben seht ihr einen Teaser dazu, der eigentlich schon ein Kurzfilm ist. Hier ein Snip von Vimeo:

Mark Sundeen, the author of book, 'The Man Who Quit Money' is a soulful journey into the spirit of Daniel Suelo. Suelo, gave up on money in 2000. He walked into a phone booth, pulled out 30 dollars and left it. Twelve years later, Suelo still does not have a personal i.d. bank accounts, a modern home, does not take money, or live off of federal welfare. Suelo, lives in caves in the canyon lands outside of Moab, UT. Suelo, harvests wild foods, eats roadkill, and dumpster dives. Suelo, is not an isolationist, he still is very active in the Moab community SE Utah politics and he is an active blogger.

Da bleibt nur zu sagen: Ich mag genau solche Mensche (Autoren und Höhlenmenschen) Und: Weniger ist mehr. Meistens

7 thoughts on “Der ‚Kein Geld aber eine Höhle‘ – Amerikaner

  1. rollinger says:

    Das Problem wäre, wenn viele Leute das machen, werden die Eichhörnchen knapp.

  2. Chris says:

    Stimmt auch wieder (ne Freundin brachte gerade exakt das Argument auch vor.) Trotzdem: lieber ein frisches totes Utah-Eichhorn als die Fertigpasta vom Rewe. 

  3. Vex says:

    Im Prinzip lebt er ja von milden Gaben und erzeugt keine eigenen Lebensmittel. Insofern ist er ja doch abhängig von der bösen, bösen Kommerzwelt, die er so sehr meidet. Ohne Menschen, die die Lebensmittel erzeugen und dafür bezahlt werden, würde er nicht überleben.
    Ich würde ihn deshalb Schmarotzer nennen.
    (Ich hoffe, du hasst mich jetzt nicht noch mehr :D)

  4. Chris says:

    ;) Nee, prinzipiell ist das ja DAS Gegenargument. Aber: Wie man ja sieht und hört, isst  er NUR, was andere übrig lassen, in KOMBINATION mit "wilden" Tieren. Ergo: WENN der ganze Laden hier mal zusammenklappt, sind es genau SOLCHE Menschen, die wir dann brauchen. Oder weißt DU wie man ein Squirrel ausnimmt? ;) 

  5. Vex says:

    Selbst das zurückgelassene Essen wurde ja auch iwie erzeugt, d.h. ein wertschöpfender Prozess fand statt, der im Endeffekt auch wieder vergütet werden sollte. Aus diesem Grund sollten Lebensmittel auch nicht verschenkt, sondern lieber – wenn auch für einen symbolischen – Preis verkauft werden.
    Um deine Frage bez. des Eichhörnchens zu beantworten: Ja, ist doch ganz einfach. Gedärme raus, Torso aufspießen, grillen, genießen. An dieser Stelle würde ich mir eher mehr Gedanken wegen etwaiger Krankheitserreger im Eichhörnchen machen, als um die Art wie es in meinem Magen landet. :)

  6. Olaf says:

    Brauchen bräuchten wir diese Menschen schon, wenn alles zusammenklappte. Das Problem: diese brauchen uns aber nicht. Die Folge wird sein, dass Leute wie Daniel Suelo einen so gravierenden Zusammenbruch wahrscheinlicher überleben, als die meisten von uns "zivilisatorisch" verwöhnten Großstädtern. 
     
    Unsere Gesellschaften würden x plus sofort crashen, fiele für längere Zeit die Strom-, Wasser und Fernwärme aus. Allerdings denke ich, dass die meisten "Opfer" nicht erfrieren oder verdursten würden, sondern von anderen "Opfern" einfach über den Haufen geschossen, gestochen oder geschlagen würden.  Die Zivilisationsdecke ist nämlich ziemlich dünn. Auch bei uns.

  7. Vex says:

    PS: Wenn der Laden zusammenklappt, dann wird er auch nicht wissen, wie man Nahrungsmittel erzeugt. Macht er ja auch nicht, zumindest nicht im Video.

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