cyberpunk

Postapokalyptische Mode: Toxic Vision

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Ehrlich gesagt finde ich die weiteren Klamotten…bzw. die Fotos und Models die die Klamotten präsentieren etwas, öhm, sehr bitchy. Die Klamotten an sich sind der Knüller, warum man die so inszenieren muss…weiß auch nur der – ich tippe – männliche Fotograf. Dennoch: Für Mädchen sind da einige Hammer dabei, wenn auch relativ hochpreisig. Die Apokalypse gibt es eben nicht für umme. Und, wenn die Welt dann endlich untergeht, will man (bzw. Frau) ja auch gut aussehen. Glaube ich. 

Warum denk' ich nur immer: Wenn ICH 'ne Frau wär, ich wüsste GENAU was ich kaufen tät: BlackMilk-Hosen und komplette Outfits von DEMOBAZA zum Beispiel. Falls einer / eine Styles für Männer kennt, die nach Demobaza aussehen, aber nicht so viel kosten: Her damit, ich suche noch was für Weihnachten für mich selbst. Und so. 

Mehr nach dem Klick und auf Facebook.

The Art of ‚Filip Dudek‘

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Diese beiden Charakter-Zeichnungen des polnischen Künstlers Filip Dudek aka 5ofnovember sind zwar grandios, aber nicht repräsentativ für seine weiteren Arbeiten. Denn die beinhalten – neben tollen Charakter-Skizzen –  noch viel tollere Landschaften und Szenerien; alle durchweg versehen mit einer zauberhaft-romantisch-postapokalyptischen Atmosphäre. 

Warum ich dann keins davon hier einklebe? Na weil ich nur 'ne billige Link-Nutte bin und die Probs und Kudos und Beglückwünschungen einzig und allein dem Künstler gehören. Ihr müsst also schon klickern; dann macht es auch Ah und Oh und so. 

Analog cyborgs

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In Belgien gab es im Rahmen des Kikk-Festivals neulich einen Workshop zum Thema Next Utopia / Analog-Cyborgs. Recht lustige Dinge sind dabei herausgekommen: Neben einem analogen Graffiti-Exoskelett (ich konnt' mir direkt was drunter vorstellen; was sagt das über meinen Geisteszustand?), auch sowas nettes wie eine tragbare Öko-Schnapps-Bar. – Den Drink immer dabei. Und totzdem analog. Scheiss Hipster.  Nach dem Klick gibt es a) Bauanleitungen b) Bilder und c) Erklärung, warum Menschen sich treffen, um solche lustigen Dinge zu basteln.

Ich weiß es aber jetzt schon: Weil es geht.

Literaturwochen: Ein wunderbarer Buchtrailer zum ‚ Wonderbook‘ (und so)

Dieser Trailer hat mich dazu veranlasst, endlich mal einen neuen Versuch zu starten ein cyberpunk-postapokalyptisches Liebesdrama zu schreiben. Na, sagen wir lieber 'ne Liebesromanze, Drama ham' wir ja genug. Glaube ich. Wie auch immer; der Trailer ist 'ne Granate. Der illustriert an Hand eines Fisches bzw. anhand mehrere Fisch-Maschinen  bzw. anhand mehrerer Fisch-Story-Maschinen wie man Prolog, Storytelling, Plot, Charakterausarbeitung, etc unter einen Hut bekommt (um nicht nach über 100 Seiten den ganzen Scheiss wieder wutentbrannt in die Tonne kloppen zu müssen;) Mich hat der Trailer so angefixt das ich a) endlich wieder das Schreiben angefangen habe und b) mir das Wonderbook – The Illustrated Guide to Creating Imaginative Fiction bei Amazon bestellt habe (hier isses). – Wenn das Buch hält was es verspricht – ich mich endlich mal ranhalte und mich nicht wieder verhaspele und nur noch Schrott schreibe -,  gibt es im Januar Kapitel 1 des Romans mit dem Arbeitstitel EisbrecherHier ein erster Auszug, ein Einblick in das ungefähre Setting:

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Jen und er hatten zu dieser Zeit – es müssen die 2220er gewesen sein – die Utopie mit vielen Terranern geteilt: Nur weg von hier; soweit weg wie nur irgendwie möglich. Solange es überhaupt noch möglich war. Der UNCO-Ressource-Counter – ein Zeitersatz für die auf der Erdoberfläche Zurückgelassenen – zählte unaufhörlich und mit grimmiger Gelassenheit die Anzahl der noch durchführbaren Raumflüge hinunter. Schätzung bewegten sich damals zwischen 400 und 500 möglichen Starts. Heute wusste man: In den nächsten drei Jahren werden sich sechs weitere Schiffe erheben, anschließend wird jenes selbstgewählte Exil der Aufgestiegenen ein endgültiges sein. 

Wecken, dachte er,  ich muss sie aufwecken. Sie – Jens Körper – lag seit zwei Wochen in Kryostase. Hinter meterhohen Mauern der ChinZeh Corp. Zur Konservierung, für abschließende Ermittlungen, sagten ihm die Behörden auf Nachfrage. Für eine traditionelle Verabschiedung war keine Zeit gewesen; die geplante Reiswein-Orgie wurde urplötzlich und buchstäblich auf Eis gelegt. Er vermisste sie sehr. 

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Gut? Doof? Langweilig? Mehr Roboterliebe? (kommt auch noch, is' doch klar? ;) 

Must see: cypherdeck.org

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Yeay! Mein alter Bekannter und Cyberpunk-Buddy Robert J. Tomsons​ (aka Franz Peter Steiner) hat ein geiles neues Projekt am laufen dran am sein (der Kerl ist aus dem Pott. Die reden da halt so). Namentlich: Cypherdeck​. Der wunderliche – aber ebenso wunderschöne – Arbeitstitel lautet: Selbstbauanleitung eines CD512 Cypherdeck und des CD/OS 512.​ Klingt etwas sperrig, ist aber Hacker-Porn deluxe und außerdem ist das ganze ein (Zitat:) 'Jugendtraum' ​von Hacker / Künstler Robert. Hier zunächst der Link zum Projekt: cypherdeck.org. Der Erfinder, Erbauer und Erhacker des Cypherdecks schreibt dazu: 

Gerade wird hier am Handbuch bzw. der Selbstbauanleitung des Cypherdeck CD512 gearbeitet. In diesem beschreibe ich den Vorgang des Projektes, um sich ein tragbaren Rechner zusammenzubauen. Man kann sich das als einen C64 vorstellen. Mit diesem Handbuch möchte ich Menschen den technischen Hintergrund des Cypherdecks näher bringen.

Und schon das Intro bzw. das Manifest des Projektes zeigt, dass es Mr. Tomsons nicht rein um das technisch Gehacke geht, sondern das auch ne ordentliche Ecke Philosophie mit drin steckt: Darin steht nämlich nix von Cyber oder Decking, sonder es geht um Zedernwald, Einsamkeit und hat 'ne ganz geile Message, die ich hier aber jetzt nicht rausposaunen möchte. Dazu müsst ihr das schon selber lesen. Raubmordkopieren möchte ich aber noch den Teil, in dem er seine Motivation zur Umsetzung des Projektes beschreibt:

Bei mir persönlich ist eine Mischung aus mehreren Faktoren. Ich bin unglaublich neugierig, denke gerne über Dinge nach und bin mir nicht zu schade auch einfach mal ein wenig herum zu spinnen. Bevor mir ein "Das ist aber nicht möglich." aus dem Munde fährt, kann man sich eher auf ein "…darüber werde ich nachdenken." einstellen. Ich interessiere mich für Technik, Informatik und alles darum herum. Es ist wirklich schwierig zu beschreiben, ohne gleich in die Ecke eines Spinners gedrängt zu werden. Wenn ich gefragt werde, antworte ich also meistens, dass ich damals™ mit der Neuromancer Triologie und Shadowrun in Kontakt kam. Das kann man schneller und einfacher erklären, da es aus der Science-Fiction kommt und diese Thematik versteht jeder mit einem I.Q über 90.

Neben der technischen Machbarkeit ist sicher auch der ideelle Wert eines solchen Self-Made-One-Man-Cypherdecks nicht zu unterschätzen. Wir werden (also ich ganz bestimmt) heikle Daten in Zukunft eh wieder manuell, analog und auf Klowänden tauschen; die Welt (aka NSA / USA / BRD) lässt uns keine Wahl! Und deshalb  – und weil ich das Teil in voller Gänze bewundern will – seid doch so nett – wenn es der Geldbeutel erlaubt – und supportet Robert bei der Umsetzung. Das geht a) mit einer Geldspende (was nacher zuviel ist, geht an ein Tierheim!) oder b) in dem ihr das Projekt im Web teilt (Twittern, Bloggen, Sharen, ihr kennt das ja).

Ich fänd's jedenfalls total schön, so ein Retro/Neuromancer-Deck mit Robert-Einschlag dann in voller Gänze bestaunen zu können! 

ARTIFICIAL PARADISE,INC

Artificial Paradise, Inc is an experimental film anticipating a future where a major corporation has developed an unique software, based on organic virtual reality, which holds all the lost memories of humankind. A user connects to this database of the forgotten…what is he searching for?

Is' klar. Hab' ich schon gesagt das ich neuerdings auf Sirup stehe? So mit Sprudel und so? Voll gut. Echt jetzt. 

Filmcredits:

  • Production : Condor & Jean-Paul Frenay
  • Director / editor / compositing : Jean-Paul Frenay
  • Main 3D artist / compositing : Sandro Paoli
  • 3D artists : Sylvain Jorget and Sébastien Desmet
  • Additional 3D operators : Otto Heinen and Okke Voerman
  • Sound Design : Seal Phüric feat. Neptunian8​

TV-Tipp: Hightech am Körper – Leben mit Prothese

(Feedleser: Arte-Player inside!)

Armprothesen, die durch die Kraft der Gedanken gelenkt werden, Kniegelenke, die durch Computertechnik automatisch gesteuert werden – die Möglichkeiten der Technik sind faszinierend. Hightech-Prothesen ermöglichen heute ein relativ normales Leben. Die Dokumentation schildert die Fälle Betroffener und ihren Umgang mit ihren künstlichen Gliedmassen.

Die Reportage läuft Heute um 22.05 auf Arte. Pflichtprogramm, Deckheads. 

Außerdem verweise ich auf meinen sportlichen Artikel zum Thema Cybolympics

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