art

Florian Renner

Nach so 'nem undurchsichtigen Tag wie diesem tut mir das Betrachten von Florian Renner's Bildern gerade richtig gut. Klare Motive, tolle Farben, da weißte was los is'. Kein Atommeiler oder sonstiges in Sichtweite. Seine Illustrationen sind überwiegend mit Sci-Fi-Touch ausgestattet, die Grafik-Sachen eher nicht so; schick sind die aber trotzdem. Das Bild hier oben trägt übrigens den Namen WAYFARER. Und so sieht der auch aus. Der Wassermann, ey. 

Mehr von Florian: 

Rudy Jan Faber


Der Niederländer Rudy Jan Faber malt Motive, wie ich sie auch malen würde, würde ich solche Motive malen können. Ich weiß nicht, wie viele Bilder ich hier drinne habe, die ein Mädchen und einen Roboter zeigen. Es müssen so einige sein. Ich mag sie alle. Warum nur? 

Rudy hat seinen Fokus jedenfalls klar auf das abbilden von Mädchen gelegt. Gut finde ich, dass er nicht solche Wuchtbrummen malt, wie sonst üblich. Natürlich wirken die Damen aber auch nicht so richtig. Eher schon ziemlich skurril. Sollte euch also auch gefallen ;)

Tia aka Camiloo

Dieses Posting ist aus folgenden Gründen etwas besonderes: 1. Wir haben hier Foto-Material am Start. Was ja in diesem Weblog eher selten vorkommt. 2. Die gleich verlinkte Galerie beinhaltet erstmals Bilder, die ich fast schon als Mädchen-Content betitel würde. Und 3. ist dieses Foto (oben) eins der ersten devArt-Bilder, in denen mich die Signatur der Künstlerin nicht im geringsten stört. Wer seinen Kringel so schön auf eine Wand photoshoppen kann, der (bzw. die) gehört einfach gelobt. 

Die Bilder von Tia aka Camiloo sind ausschließlich der Kategorie Stillleben zuzuordnen. Menschen, Tiere oder Landschaften sucht man vergeblich. Dafür werden die toten Motive aber alle – und zwar durch die Bank weg – mit ganz viel Liebe und einem großartigen Sinn für's Detail geschossen. Das meine ich im wörtlichsten Sinne. Beware of the hearts.

…ich glaube, es ist wirklich die Abwesenheit von Leben, die mich so umhaut. Beknackt. 

ASKE / Sicksystems


In der internationalen Graffiti / Streetart-Szene ist der russische Artist ASKE seit geraumer Zeit kein Unbekannter mehr. Nach elf Jahren Übungszeit sieht das doch auch ganz gut aus, was der so raushaut. Mittlerweile  –  so sagt er selbst über sich – ist er aber eher designer than a graffiti writer. Uns soll es latte sein, welchen künstlerischen Gefilden sich der Gute nun selber zuordnen möchte; wir genießen lieber einfach den einprägsamen, bunten Style. 

The Dark Inker

Find' ich ja voll gut: Künstler, die auf ihren Websites wirklich nur ihren Künstlernamen kommunizieren. Und genau so macht es der mysteriöse Illustrator The Dark Inker. Spezialisiert hat sich der Künstler auf Charakter-Abbildungen. Ein oder zwei Umgebungen finden sich auch in seiner Ausstellung; diese sind aber zu vernachlässigen. Dafür ist der Rest echt schick. Schick bunt, würde ich sagen.

Art-Strick-Häkel-Projektions-Bike

Ehrlich gesagt blicke ich nicht so ganz, ob nun diese Lebendigkeit des Bikes ausschließlich aus dem Projektor kommt, oder ob doch an einigen Stellen wirklich gestrickt und gehäkelt wurde. Außerdem bemerke ich gerade, dass der letzte Satz ohne das Ansehen des Videos ungefähr gar nicht zu verstehen ist. Daher probiere ich es einfach noch mal: Die Künstler Olek & Dev Harlan haben sich ein Fahrrad geschnappt und erwecken dieses mittels 3D Mapping-Technologie zum Leben. Ist das jetzt verständlicher? 

…wisst ihr was? Guckt doch einfach das Video; ich koch' mir noch 'nen Kater-Kaffee.

Alain Costan aka Pi-Unresolved


Ich glaube der Nickname von Alain Costan (Pi-Unresolved) fällt unter die Rubrik: devArt-Künstler mit total beknackten Spitznamen. Ich mag solche Namen. Und was ich noch mehr mag, das ist die Darkness, die sich im größten Teil von Alain's Arbeiten wiederspiegelt. Ziemlich doppeldeutig, ziemlich düster, ziemlich genial. So würde ich seine Online-Ausstellung beschreiben. 

Wären da nicht die Landschaftsaufnahmen. Diese fallen nämlich etwas aus der Reihe; sind aber nicht minder sensationell fotografiert. Die gewählten Motive strahlen alle eine Ruhe aus, die ich beim Besten Willen nicht beschreiben kann. Wer schon mal alleine in der Wildnis gezeltet hat; mal vor fünf Uhr morgens wach war; nur der Stimme des Waldes (oder die des Meeres, oder des…) gelauscht hat, der weiß wovon ich spreche. Es ist so laut! …und doch so still. Einfach wunderbar.

Für alle anderen: Guckt Euch die Bilder mal an! 

Anry Nemo aka anry


Wenn ich mir heute ein Wunschkunstwerk aussuchen dürfte, wäre es eine Roboter-Lady mit Münzeinwurf an der Stirn. Was für'n Zufall, dass Anry genau so eins in seinem Portfolio hat. Irgendwie hat der Herr einen Faible für hochformatige Bilder. Das ist klasse; denn seine Charaktere verdienen soviel Platz. So gut wie alle. Auch wenn die wenigsten nach Roboter aussehen.

sniff sniff

An machen Tagen, – an denen ich im Gesamten bis zu sechs Stunden auf der faszinierenden Facebook-Plattform verbringe -, fühle ich mich Abends manchmal so, als müsste ich genau das tun, was diese Dame hier macht: 

Mir den ganzen Dreck einmal fett durch die Nase ziehen, und dann das Zeuch – auf der After-After-Hour – unter Freudentränen und durch extatisches Tanzen wieder in die Luft ausschwitzen. – Hach, wenn's doch so einfach wär'.

…aber auch sonst ist die Galerie von devArt-Nutzerin lukreszja durchaus sehenswert.

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