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+MIND: Die Cloud-Pille!

Zukunft, virales Marketing, bunte Pillen und ein Verspechen, welches in den nächste 30 Jahren wohl niemand so richtig einlösen kann. Das alle verbindet die mutmaßliche Marketing-Aktion zu einem Produkt, welches es mutmaßlich gar nicht geben wird. Die Website des Nicht-Produktes +MIND hat unten am Rand das hier stehen:

#plusmind #noglass #nosmartphone #nocamera #handsfree

Will meinen: Man schluckt eine Pille, hat dann für 24 Stunden 64GB Speicher in der Cloud, die direkt aus dem Gehirns mit Daten befüllt wird, welches wiederum mit Daten aller unserer Sinne befüllt wird. So geht das. Kapiert ihr nicht? Ich auch nicht.  Trotzdem: Derjenige, der sich für das Wie-Auch-Immer-Wenn-Überhaupt-Produkt marketingtechnisch verantwortlich zeichnet, versteht was von seinem Beruf. Der Bruce hat so 'ne ​+MIND-Pille jedenfalls schon auf dem Tisch liegen. Und ein nett-bedenklicher Beipackzettel war auch dabei. Guckt. ​ 

Take the Nanotech pill! Now you can record, watch and share your Experiences! ​

Netter Studentenwitz oder Zukunftstechnologie?​

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Der Viral Video Guide!

Virables_Logo

(Feedleser: Im Artikel ist ein .pdf eingebaut. Kein Plan, ob ihr das sehen könnt) 

Hier. Dingens. Völlige Transparenz und so. Da selbst einige meiner engsten Freunde immer noch nicht verstanden haben, was ich beruflich eigentlich genau mache, hier mal ein kleiner Einblick / Auszug in/aus meinem Arbeitsalltag. Das eingebettete .pdf unten kommt von uns, den virables. Da auch mir das Wort Werbung wiederstrebt – ich lieber von Kommunikation und Beziehung spreche – haben wir mal einen Guide aufgesetzt, der – wenn er denn Beachtung findet – die Werbe Welt vielleicht ein kleines Stückchen besser machen kann.

Wer will denn schon TV-Spots im Internet sehen? Die Antwort kennt ihr. Leider ist es gängig in der Branche, dass Webvideo-Kampagnen als eine Art Resterampe für gefloppte TV-Clips herhalten müssen. Schrecklich, diese Vorstellung der Werbetreibenden, dass Webvideos gleich TV-Spots sind. Ich möchte aber auch gesagt haben, dass diese Idee längst nicht in allen Agenturen (etc) Bestand hat; sondern es durchaus fähige Leute da draußen gibt, die ihren Kunden das Web erklären, und die Kundschaft  davon abhalten, einfach nur den TV-Clip zu cutten und dann ins Web zu stellen. Wer im Web Bewegtbild anbietet, der muss halt auch für das Web produzieren. Klingt easy, kapiert haben das bisher aber eben noch längst nicht alle.

Ich weiß auch, dass unter meinen Lesern einige Anti-Werbung-Fritzen dabei sind. Also diejenigen, die das Grundprinzip Werbung komplett ablehnen (meine Gedanken gehen da tatsächlich in eine ähnliche Richtung; das zu erläutern würde aber hier nun den Rahmen doppelt sprengen). Gerade von euch würde mich ein Feedback zu dem .pdf doch sehr interessieren. Da steht halt sowas drinne wie Nutzer Lenken und so. Ich bin gespannt ;)  (Der Upload ins Blog hat das pdf etwas verschandelt, hier das Originale)

 

 

http://doktorsblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Virables-Viral-Video-Guide.pdf

 

 

Für Blogs / Blogger: Wir suchen immer nach taufrischen Publishern. Bedingungen sind: Keine Linkschleudern, ein einigermaßen ansehnliches Design und die spürbare Leidenschaft am Bloggen. Traffic, Videoviews und andere tolle Metriken sind wichtig, aber längst nicht prioritär. Wir messen Reichweite nicht nur nach Zahlen, sondern auch nach Gefühl und Emotionalität. Reichweite in 2013 bedeutet eben ganz was anderes als Reichweite in 2007. Dem sozialen Web sei dank! Menschen sind Blogger, Blogger sind Menschen, und genau so gehe ich in meiner Position als Senior Campaign Manager auch an die Sache ran: Echte Reichweite beurteile ich nicht nach eindeutigen Besuchern im Monat (auch wenn das in der Branche längst kein Standard ist; und viele das sicher auch ganz anders sehen) Linkfang-Klitschen gibt es zu Hauf, wir setzten eher auf Qualität denn auf Quantität.

Wer sich in diesen Zeilen wiederfindet, kann hier gerne mitmachen. – Die Abrechnung mache ich übrigens persönlich ;)

So far.

Jetzt ihr. 

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Intern: Technik und Monetarisierung V

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Hier. Dingens. Kurze Durchsage: 

1. Das Doktorsblog läuft seit Heute auf einem neuen Server. Endlich bin ich weg von Hostloco. Die Downtimes und Ladezeiten standen zuletzt in keinem Verhältnis mehr zu den Geldbeträgen, die ich an diese Frittenbude überwiesen habe. Ich weiß es: Meine Facebook-Freunde werden mein‘ Rumgemotze auf der Hostloco-Pinnwand schmerzlich vermissen. Nicht. Nur um das mal festzuhalten: Ich bin wirklich kein Mensch, der rummosert, wo es nix zu mosern gibt. Das ich Hostloco aber fast zwei Jahre an diverse Menschen empfohlen habe, tut mir nachträglich wirklich leid. Wöchentliche Downtimes, teils über Stunden, ständige Probleme mit den Mails und deren Weboberfläche; ein Service der keiner ist… Jesses, die haben sowas von abgeschmiert; das war schon beinahe beängstigend! Aber nun ist ja alles tutti. Die Seite sollte nun stabiler Laufen; der Speed ist ok, aber noch nicht perfekt; dafür wird in Kürze die Datenbank mal etwas optimiert und sortiert. 

2. Ich hatte ja versprochen, dass ich die Artikel-Serie zum Thema Monetarisierung des DokBlogs hin und wieder mal updaten werde. Und ja, tatsächlich gibt es da News zu: a) habe ich ein Plugin eingebaut, welches die (seltenen) gesponserten Artikel nicht in den Feed einfließen lässt. Wer den Feed also abonniert hat (hier! hier! hier!), ist und bleibt komplett werbebefreit. Ausdrücklich betont möchte ich aber auch das hier wissen: Selbst Leute, die das Blog hier manuell ansurfen, werden immer und zu 100% in den ersten zwei Zeilen eines Artikels erfahren, ob dieser mit finanzieller Unterstützung entstanden ist. Das Verhältnis von gesponserten Artikeln zu den Normalen bewegt sich im Gesamten derzeit so um die 2 von 100. Was auch daran liegt, dass ich von 100 Kooperations-Angeboten etwa eins interessant finde und das dann aber auch längst noch nicht heißt, dass ich es dann auch verblogge. Es muss schon einigermaßen passen. Ich mag mit dem Teil hier halt schon gerne was verdienen, aber eben nicht um jeden Preis. Weiterhin gibt es ganz links unten in der Sidebar ein Werbepausen-Widget. Die Links dort verkaufe ich für einen zweistelligen €-Betrag im Monat. Mit den beiden Partnern kann ich mich einigermaßen identifizieren; die Angebote die ich für diesen Werbepausen-Platz bekomme sind vielfältig. Vielfältig bescheuert. – Das wäre eigentlich alles zu dem Thema. Wie immer bin ich interessiert an eurer Meinung dazu! Ist das too much? Nervt euch das Widget oder habt ihr euch über einen der gesponserten Artikel geärgert? Dann abonniert den Feed, ihr Pfeifen! Dann sagt es mir gerne per Mail, in den Kommentaren oder persönlich bei einer Friedenspfeife. 

Es gibt auch eigentlich noch einen Punkt 3, den ich hier eigentlich verhackstücken wollte. Der soll erklären, warum hier in den letzten vier Wochen nicht wirklich viel los war. Das mache ich aber mal in aller Ruhe; jetzt nur soviel: Es sind tolle News, weil sie hiermit zu tun haben ;)

So. Das wären mal die Interna der letzten Wochen und Monate.

Habe ich was vergessen? Geht euch irgendwas auf den Keks? Ist irgendwas kaputt? Wann wart ihr das letzte mal in der Sonne? 

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Kochen mit Genussmitteln!

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Die News zum Thema Kochen mit Genussmittel erarbeite ich mir a) entweder selbst oder b) ich lese sie auf turbo-geheimen Kifferblogs aus Kalifornien oder c) ich blättere mich durch das Kiffer-Blog vom René. Heute fällt der Newsfluss allerdings etwas auseinander. Weil: Die News die ihr gleich lest, kommt vom W&V-Magazin; mit denen ich eigentlich nur auf rein beruflich-professioneller Ebene kooperiere. Jedenfalls las ich da eben diese Headline hier:

Geschmackserlebnis: Marihuana-Kochbuch von Arnold Amsterdam.

Weiter steht da: 

In Zusammenarbeit mit dem Sternekoch Misha Sukyas hat die Agentur Arnold Amsterdam ein besonderes Kochbuch entwickelt: In "Baked" finden sich Rezepte, die auf Marihuana-Zutaten basieren und so für ein absolut relaxtes Geschmackserlebnis sorgen sollen

Natürlich steckt dahinter eine Kampagne (Fresh Cotton->Männermode & Stüssy -> Mode für alle) und W&V hat auch nur so halb zugehört: Es geht eben nicht nur um Kochen mit Gras, sondern um Kochen mit vielen verschiedenen lustigen Substanzen. Gras ist da nur der Pfeffer in der Suppe, die echte Kelle kriegste erst mit magisch Pilzen oder einigen Gramm Zaubertrüffeln verpasst. Ich mag die Aufmachung der Videos; und auch das Drogen-Kochbuch an sich weiß zu gefallen: Das Gericht El Camino enthält beispielsweise einige Zentiliter an geklärter Grasbutter, einen krosse Kruste aus Salvia Divinorum und einige magische Trüffel. Für die Farben, nehme ich an. Runterladbar ist das Buch nachdem man einen Tweet abgesetzt oder das Teil bei Facebook geteilt hat. Was ich natürlich nicht machen werde. Ich habe ja keinen Ruf zu verlieren. 

Übrigens: Liebe Holzmedien: SO funktioniert Marketing im Jahre 2013! 

…hätt' auch von mir sein können, die Kampagnen-Idee! ;) 

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