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Da soll noch mal jemand sagen ich wäre eine Apokalypsen-Sau!


Ehrlich! Das meine Beiträge nicht immer von rosa-puh-puh-Optimismus geschwängert sein mögen, gebe ich unumwunden zu. Folgender Kommentar auf Telepolis zum Thema CERN / Urknall / Armageddon / "Wer hat Angst vorm schwarzen Loch?" zeigt mir jedoch das ich nicht das giftigste Nachtschattengewächs unter der Sonne bin:

Das gleiche Experiment, dass die Natur hier durchzieht, veranstaltet
sie auch woanders oder hat es schon gemacht, da bin ich mir sicher.
Und wenn eines klar ist, dann dass es HIER gescheitert ist. Es
gab/gibt sicherlich einige Besonderheiten, aber nichts, was sich
lohnen würde auf anderen Planeten zu etablieren. 
Auch nicht die Wissenschaft, die nur dem Ziel dient, der Zivilisation
(also dem Vernichten der Natur) zu dienen.
Evolution mit der Auswahl durch natürliche Selektion ist zum
Scheitern verurteilt, wenn Intelligenz (ganz wertfrei gesagt) auf dem
Plan tritt. Ob das Vernichten der Lebensgrundlagen durch
Umweltverschmutzung/-zerstörung, Hunger und Kriege noch ein paar
Jahre dauert oder das Beenden des Experimentes sofort passiert, ist
da egal. Für die Natur, selbstverständlich nicht für den einzelnen
Menschen. 
Die Frage ist ob die Intelligenz genügend Objektivität schafft um dem
Menschen klar zu machen, dass er Bestandteil eines gescheiterten
Experimentes ist, welches  weder fortgeführt noch andereswo in dieser
Form wiederholt werden sollte.

Also ehrlich. Bei aller Frustration: So düster würde ich den Menschen und seine Mutter-Erde nicht nachzeichnen. Never. Das wir sicher nicht der Gipfel der Evolution sind, und sicherlich auch nicht wichtiger als sonstwas in unserer großartigen Biosphäre, ist mal klar. Ich bin auch kein 100% Befürworter der Extropianer; wohl fasziniert mich die Vorstellung der Expansion, speziell auf die Ausbreitung der Gattung Mensch in den weiten des Alls gemünzt.

Lieber p_Kater: Wenn ich mir aus dem All geschossene Bilder unseres Planeten ansehe bekomme ich ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Nicht weil ich uns für einzigartig halte. Nicht weil der Mensch ein ach-so-tolles Alien ist. Nicht weil ich die Farbe blau so schön finde.
Sondern weil ich ein Mensch bin. Und ein Menschenfreund!
Was bedeutet denn bitteschön

 "die Wissenschaft, die nur dem Ziel dient, der Zivilisation (also dem Vernichten der Natur) zu dienen"

???
Nun. Ich hoffe auf eine aufklärende Antwort des p_Katers. Meine "Gegendarstellung" habe ich jedenfalls vorgetragen. Hier und drüben bei Telepolis.  Natürlich könnte ich jetzt eine Ganze Armada von Radikalen auf den Plan rufen, würde ich schreiben: "Ich habe keine Ahnung ob die Polkappen wirklich schmelzen. Ich war schließlich nie da!"

Könnte….wie gesagt, könnte! Will ich aber nicht. Vor lauter Angst und Unwissenheit halte ich mich lieber geschlossen. Was auch manch anderem gut getan hätte. Menschen die schreiben: "Da bin ich mir sicher" sind mir schon grundsätzlich suspekt. (Und dann noch zu diesem Thema!)


Da soll noch mal wer sagen ich würde schwarzmalen und Panik verbreiten. (Wortlaut 1:1 aus eine E-Mail entnommen!)
Ich mach doch nur Spaß!  Die Nasa rettet nicht nur die Welt! Ist doch wohl klar! ;)

Hier der Link zu dem (im übrigen super geschriebenen) Telepolis-Artikel, Kommentarschlacht inklusive: heise.de

Baby, wir verschieben die Hochzeit! 2011-Space Wedding!

Die japanische Firma / Website spacewedding.jp bietet heiratswilligen ab dem Jahre 2011 ein Hochzeit-Arrangement in Luftiger Höhe an: Eine Stunde muss ausreichen um in 100 Kilometern Höhe die Trauung zu vollziehen. Ab dem 1. Juli 2008 werden Vorbestellungen angenommen und die Kosten für den Trip ins All belaufen sich auf schlappe 2 Millionen Euro, inklusive einer 4-tägigen "Fit-For-Space" Ausbildung. Ein Hochzeitsbild sowie ein Livestream zum Planeten Erde ist ebenfalls inkludiert.

Dolles Ding! Naja, ob ich jetzt spekulativ meine/unsere Hochzeit, die für nächste Woche ansteht, absage,….bei aller Begeisterung fehlt mir die Geduld und die finanziellen Mittel um mich auf so ne Space-Wedding einzulassen.

Naja, wer weiß. Vielleicht kommt ja trotzdem auch bei uns ein wenig extraterristisches Feeling auf: Immerhin wird gegrillt.

Was, so entnahm ich dem einen oder anderen skeptischen Blick, für manch‘ Trauwilligen schon außerirdisch genug zu sein scheint:

"Wie? Kein 3 Gänge Menü?"
"Nein! Bratwurst mit Ketchup!"

Ok,…etwas Lamm wirds auch geben…hach‘ ich freu mich! ;)))
entdeckt auf: futurismic.com
SpaceWedding-Paar: CC/Flickr/ RG Photo

Update:

Wer braucht CERN? Es geht auch anders: „GLAST“


Auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral steht derzeit das Gamma-Ray Large Area Telescope (GLAST) bereit, um bald in 600 Kilometern Höhe einen bisher so gut wie nicht erforschten Spektralbereich kosmischer Gammastrahlung aufzufangen.

Interessant ist, dass die Technologien, die bei "Glast" zum Einsatz kommen, denjenigen entsprechen, die auch bei Teilchenbeschleuniger-Experimenten auf der Erde verwendet werden – etwa am LHC in Genf, der noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll (mehr…). Es geht in jedem Fall um den Nachweis von Elementarteilchen. (Spiegel-Online)

Aha. Also scheint es neben dem CERNer-LHC-Projekt noch weitere Möglichkeiten zu geben der mysteriösen dunklen Materie, -den Gottesteilchen- auf die Schliche zu kommen. Verstehe ich das richtig? Das Projekt GLAST, welches über unseren Köpfen auf die Jagd nach Aliens Strahlung und Informationen aus den weiten des Alls geschickt wird, soll die Herkunft der dunklen Materie eruieren? Nicht aber die tatsächliche Beschaffenheit dieser?

Wie langweilig! Dafür haben die Jungs und Mädels vom "GLAST"-Projekt das eindeutig schickere Logo vorzuweisen:

Offizielle GLAST-Page: glast.gsfc.nasa.gov

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