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Tilt Shift Tokyo

Irgendwann hat mich die Lust am Städte-Videos gucken verlassen. Hat man eins gesehen, hat man alle gesehen. Fast. Dieses hier zieht nämlich die Tilt Shift-Einstellung gnadenlos bis zum Ende durch. Wir sehen Tokyo; gefilmt vom dortigen World Trade Center.

…ich mag solche Tilt Shift-Aufnahmen ja sehr. Sie eröffnen neue Perspektiven. Wir sind alle nämlich nichts weiter als herumwuselnde Playmobil-Figuren. Nur aus Fleisch. Und ohne Plastik Gehirn. 

Kurzfilm: Girl and Robot

In diesem Animations-Kurzfilm von Mads Dam Jakobsen, Kenneth Haunstrup, Nils Henric Wallmark, und Slaven Reese baut ein kleines Mädchen einen Roboter. Oder einen Mech. Und wenn es ein Mech sein soll, dann ist das der sympatischste, den ich jemals gesehen habe. Und das nicht nur, weil der, öhm, explodiert; sondern… weil der so schöne Augen hat!

Und mit schönen Augen hab' ich's ja eh heute.

BASTA(rd)

Dieser wirklich sehr kurze Kurzfilm (eigentlich ist es nur eine Einstellung) von Chris Crutchfield sollte jedem Mann (und jedem Vater) mal zu denken geben. Irgendwo lauert doch immer 'ne beste Freundin mit dem Schießeisen! 

Im Ernst: Ich finde, die kommunizierte Message kommt in so einem Video 7.000 mal besser rüber, als sämtliche Kampagnen von Alice Schwarzer Anti-Gewalt-Vereinen und Initiativen. Das haut rein. Im wörtlichsten aller Sinne.

Kurzfilm: The Thomas Beale Cipher

Mit etwas über zehn Minuten haben wir hier einen Kurzfilm, der gar nicht mal sooo kurz ist. Im Movie von Andrew Allen dreht sich alles um die mysteriösen Aufzeichungen des Herrn Thomas J. Beale. Wieso dieser Mann einen Kurzfilm verdient hat? Das erzähle ich (bzw Wikipedia) Euch gerne:

Die Beale-Chiffre ist die wohl bekannteste verschlüsselte Botschaft der Welt. Sie beschreibt einen Goldschatz, welchen ein gewisser Thomas J. Beale in den Jahren 1820/22 versteckt haben soll. […] Die erste und dritte Chiffre konnten bis heute nicht entschlüsselt werden.

Die Story des Herrn Beale war mir bekannt; dass man daraus einen solch' einmaligen Kurzfilm machen kann, hätte ich aber nicht gedacht. Mal ehrlich: Der Look in den Bewegtbildern ist doch echt passend; in der Form habe ich habe sowas selten gesehen.

Tolle Story, toller Look, gutes Timing, netter Sound….da passt echt alles. Und was lernen kann man auch noch. Wenn man denn willig ist. 

The Age of Stupid

(Keine Ahnung ob das Dings hier im Feedreader läuft.)

Irgendwann im Laufe des Sommers las ich was von dem… 

Dokudrama von Franny Armstrong. Die Hauptrolle spielt der Oscar-nominierte Pete Postlethwaite. Er stellt einen alten Mann dar, der ganz allein in der völlig zerstörten Welt des Jahrs 2055 lebt und sich beim Betrachten von Archivmaterial aus dem Jahr 2008 fragt: Warum haben wir den Klimawandel nicht aufgehalten, als wir noch die Möglichkeit dazu hatten?

Gerade entdeckte ich auf livestream.com, dass man dort den Film komplett als Stream ansehen kann. Ich guck' den jetzt mal; ohne Kritiken vorher zu lesen; schon allein, weil ich das Setting so nice finde.

Und Euch erzählen wie er war, das mach' ich auch nicht.

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