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The Sci-Fi Portfolio

…ziemlich geiler Zusammenschnitt von ziemlich vielen ziemlich geilen SciFi-Streifen der neueren Zeit. Das wirklich Beunruhigende daran: Vier Szenen sagen mir gar nichts.

Ich bin nu' mal was grillen, und anschließend  wird das mithilfe von dieser spannenden Liste mal nachrecherchiert. Solange könnt ihr das ruhig 50x hintereinander ansehen. So gut ist das.  Und die Musik erst.

Der ‚Kein Geld aber eine Höhle‘ – Amerikaner

Der Amerikaner, der seit zwölf Jahren kein Geld benutzt, in einer Höhle in Utah lebt, unschuldige Eichhörnchen isst und nur das benutzt, was eh schon da war, heißt Daniel Suelo. Autor Mark Sundeen war zunächst wenig angeturnt von der Idee, als dann aber 2008 der große Crash™ kam, hat er sich Daniel doch noch mal näher angesehen. Und dann ein ganzen Buch über ihn geschrieben. Oben seht ihr einen Teaser dazu, der eigentlich schon ein Kurzfilm ist. Hier ein Snip von Vimeo:

Mark Sundeen, the author of book, 'The Man Who Quit Money' is a soulful journey into the spirit of Daniel Suelo. Suelo, gave up on money in 2000. He walked into a phone booth, pulled out 30 dollars and left it. Twelve years later, Suelo still does not have a personal i.d. bank accounts, a modern home, does not take money, or live off of federal welfare. Suelo, lives in caves in the canyon lands outside of Moab, UT. Suelo, harvests wild foods, eats roadkill, and dumpster dives. Suelo, is not an isolationist, he still is very active in the Moab community SE Utah politics and he is an active blogger.

Da bleibt nur zu sagen: Ich mag genau solche Mensche (Autoren und Höhlenmenschen) Und: Weniger ist mehr. Meistens

Filmtipp: Das Gespenst der Freiheit

Momentan wühle ich mich durch die Filme von Godard. Ich mag seine satirische Gesellschaftskritik, die man oftmals nicht als solche erkennt, bzw. schon genau hingucken und hinhören sollte. Und sich auch irgendwie in Glanzzeit des französischen Films zurückversetzen muss (mit Sportzigaretten und Whiskey geht das ganz gut). Nur dann schimmert hinter dem Surrealismus auch die echte Boshaftigkeit durch. Bei tiefergehenden Recherchen zum Thema bin ich dann auf Buñuel gestoßen. Der hat vielleicht ein Rad ab, ey.

Luis Buñuel Portolés war ein spanisch-mexikanischer Filmemacher, der in der Frühzeit des Films als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Er zählt zu den wichtigsten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts. Buñuel arbeitete mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton zusammen (wiki)

Und zack: Der erste Film ein Volltreffer: Das Gespenst der Freiheit.

Das Gespenst der Freiheit (Originaltitel: Le fantôme de la liberté) ist ein italienisch-französischer Spielfilm von Luis Buñuel aus dem Jahr 1974. Der Film besteht aus einer lose zusammengehaltenen Folge surrealer Szenen; er wird oft als satirischer Angriff Buñuels auf gesellschaftliche Konventionen und die Unerreichbarkeit wahrer Freiheit begriffen (wiki). 

Ich möchte gar nicht viele Worte über Buñuel und seine wirren Filme verlieren. Nur flott zur Szene oben: Die Leute sitzen auf Kloschüsseln am Tisch. Und der Klo ist das Speisezimmer. Man verlässt also die Tafel um still und heimlich seinem Geschäft nachzugehen: Essen. Dann klopft jemand an der Türe: Besetzt. Nom Nom. Anschließend wird – nachdem man wieder auf seiner Kloschüssel Platz genommen hat – noch eben erklärt, dass in 20 Jahren (aus Sicht der 70er) die Welt zu voll für alle sein wird. Man stelle sich nur mal vor, jeder Mensch würde dann jeden Tag ca. 500g Exkremente ausscheiden. Wir würden wohl alle in Scheisse versinken, so die Annahme des Vortragenden. – Da hat er wohl recht behalten. 

Doku: Die Welt Cyberpiraten

…nette kleine Doku über Hacker und Hackerspaces. Über Hacker, die heute mit Schäuble Kaffee trinken und ihm dabei seinen Fingerabdruck klauen. Über Hacker, die heute zur Schickeria gehören. Über Hacker, die Geräte bauen, mit denen man Spiegel-Online Nachrichten nach belieben verändern und auch an die Leser ausliefern kann (muss ich haben!)  

Ach klar, die Anonymen sind auch wieder mit dabei; es wird kurz erklärt, welche Unterstützung die Jungs und Mädels der Bewegung des arabischen Frühlings zukommen ließen. Eines der letzten Statements der Doku welches ich euch schon jetzt eben mitteilen möchte ist: 

Denn mit dem Internet wird etwas Grundsätzliches in Frage gestellt. Die Hierarchie der Macht. 

Kurzfilm: SubWars

Klasse. Dieser schick durchgestylte Kurzfilm von SeanSoong schwingt die Moralkeule. Ohne die Moralkeule so richtig zu schwingen. Es geht um einen betagten Herrn, der eigentlich nur einen Sitzplatz in der Straßenbahn ergattern wollte. Doch es sollte anders kommen…Blut, Sex und Star Wars. Läuft. 

…hier noch ein Snip von Vimeo:

An old man on the subway,but nobody can Offer one 's seat to him……At the same time,the old man ……I want talk about some problems in society,and Morality

Trailer: Reboot

Fast wäre ich geneigt, das Dingens einen Cyberpunk-Movie-Trailer zu schimpfen. Fast. Was mich davon abhält? Der viel zu cleane und gradlinige Look des Trailers. Aber gerade der spricht mich irgendwie an. Der Trailer verspricht nicht allzu viel, was in dem Falle aber irgendwie nicht so schlimm ist. Es geht wohl um das, was man im Trailer sehen: Amnesie, ein iPhone, ein merkwürdiger Countdown, und um das Netz und die Daten darin. Konzipiert, gedreht, geschauspielert und produziert wird dieser Kurzfilm Reboot von Joe Kawasaki, Emily Somers, Travis Aaron Wade, Sonalii Castillo, Martin Copping, Janna Bossier, Troy Vincent, und Justin M. 

Auf der kommenden DefCon im Sommer wird's ne Sneak-Vorstellung geben. Dann wissen wir mehr. Bis dahin macht aber auch das sehr spezielle Scoreboard Lust auf mehr. Nu aber: 

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