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David Smit


Der Niederländer David Smit hat auch schon schicke Bilder mit Shadowrun-Motiven gemalt. Ich nehme aber trotzdem jetzt mal das hier. Weil es so energetisch wirkt und Revolution portraits heißt. Der Kerl legt sich übrigens mal so gar nicht fest; der malt einfach alles, was ihm so einfällt: Ritter, Landschaften, Hippies, Busse von Hippies und Riesenmilchshakes. Aber alles immer mit viel Energie.

Und sein Weblog ist auch echt gut. 

CDU-Stadtrat droht mit ‚Überfahren‘

Geil ey. Die Headline ist schon so giga. Find ich jetzt. Und kein Scheiss, seht selbst:

…und hier darf ich jetzt mal das machen, was ich sonst so voll nicht abkann: Öffentliche Rechtschreibkorrektur.

Lieber Philipp (Wir sind ja auf facebook, da ist man per Du)

Es fehlen einige Satzzeichen in deinem Status-Update. Außerdem hört sich "mir einer vor das Auto sitzt" auch nicht nach Dialekt an. Korrigiere mich, wenn ich mich täuschen sollte. Eine weitere Bemerkung möchte ich dir mit auf den Weg geben: Bevor du Leute totfährst, lern' doch erst mal schreiben. Das finden deine NaziFreunde in der CDU dann sicher auch voll gut. 

…klatschen wir jetzt mal alle in die Hände, bedanken uns bei den neu-sozialen Medien, die die Welt verändern können, weil man heute die Vollklappspaten einfacher rausfiltern kann, als früher? Ja? 

Klasse, find' ich voll gut, jetzt. *klatsch*. 

Danke Social Media. Danke, dass wir nicht nur Rücktritt fordern, sondern auch zurücktreten können. *tritt*

Warum ich ‚Star Wars: The Old Republic‘ spielen werde!

Jetzt ist es entschieden. Ich werde das nächste Star Wars Rollenspiel zocken. Und schuld daran ist auch der Trailer da oben.

Wie man hier nachlesen kann, bin ich grundsätzlich immer für Onlinerollenspiele jeglicher Art zu haben. Seit geraumer Zeit bin ich aber irgendwie durch mit dem Thema. Es kostete mich einfach zu viel Zeit und das Reallife ist ja auch echt nett. Daher habe ich seit einigen Monaten/Jahren Stillstand in dieser Gamesabteilung. Als es dann aber hieß: Es kommt ein neues Online-Star Wars, wurde ich hellhörig. Ich habe die Entwicklung und Berichterstattung seit Ankündigung des Titels verfolgt und hatte bisher eher so ein Lala-Gefühl, wenn ich mir neuen Content zu dem Game angesehen habe.

Klar, als es hieß, dass BioWare an dem Titel arbeitet, habe ich dies mit lauten Jubelschreien begrüßt. Dennoch: Richtig rumreißen konnte mich das alles nicht. Für mich sah (und sieht) Star Wars: The Old Republic nie nach Revolution aus. Auch nicht nach Innovation. Eher nach Evolution. Die mixen doch alle Standards des Genres quer duch, kleben oben Star Wars drauf, und gut isses. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Und ich hab' nicht mal was dagegen. Sollen 'se doch. Besser als wenn die das Rad neu erfinden, und nachher dann keiner mehr drauf fahren kann.

Als ich aber neulich diesen Trailer (oben) sah, war es endgültig um ich geschehen. Ich bin anverliebt und muss das Game einfach (an)zocken. Ich entnehme dem Trailer nämlich folgendes: Da steckt ein ganzen Entwicklerteam all seine Leidenschaft rein und versucht ein Produkt zu gestalten, welches der Lizenz zumindest in großen Teilen gerecht wird. Das meine ich aus den Mimiken und Formulierungen der Entwickler herauslesen zu können.

…wär' ja dann also schon mal die halbe Miete. Dazu kommt die Grafik: Für mich sieht das einfach total nach Star Wars aus. Der Grafikmix passt; er fängt die Stimmung der Umgebung so ein, wie ich es mir immer für ein Star Wars Game gewünscht habe: Nicht zu realistisch, nicht zu overdosed, aber eben auch nicht zu tiefgestapelt.

Außerdem hatte ich vor knapp 20 Jahren diesen einen Gedanken im Kopf: (Ich kann mich noch genau erinnern wann und wo das war.)

Ich will einmal im Leben ein Jediritter sein!

(Auch wenn ich mich im  Spiel wohl eher der dunklen Seite und der Schmuggler-Klasse zuwenden werde. Aber hier zählt ja der Gedanke. Und so.)

Dieses Spiel, so meine Hoffnung, kommt diesem Lebensziel am nächsten. 

(Wer zockt es auch und wer führt dann den Clan an?)

tonic.com (Die besseren Nachrichten)

Es muss irgendwann in den letzten Tagen passiert sein: Ich verliebte mich völlig spontan in die wundervolle Website tonic.com. Die kam mir nämlich gerade recht. Zwischen dem ganzen Nerdmedienkonsum den ich mir die letzten Jahre so anerzogen habe, musste genau sowas wie sie ihren Platz in meiner Welt finden: Bunt, optimistisch, mit Humor, einfach sympathisch und zum Verlieben. Sie trägt die Subline:

everything that's good with the world

Und die steht ihr richtig gut. Hinter dem About Button steht das hier: 

Tonic is a digital media company dedicated to promoting the good that happens around the world each day. We share the stories of people and organizations that are making a difference by inspiring good in themselves and others

Mein rigoroses Urteil: Diese Website ist gut. In vielerlei Hinsicht.

  • Guckt doch mal: tonic.com
  • (Warum fällt mir bloß sowas nie ein?)
  • (Komisch)

Doku: ‚Hold Fast‘ – Segeln und Anarchie

In der Doku 'Hold Fast' sehen wir eine Gruppe junger Menschen, die sich unter der Flagge des Anarchist Yacht Club versammeln, nach Florida trampen und dort dann eine alte Nussschale Namens Pestilence besteigen um den Sonnenuntergang entgegen zu segeln. Da ich selber mal eine klitzekleine Chance hatte, ein Segelboot zu besitzen, finde ich die Dokumentation besonders spannend. Aber auch so kann man sich die gut ansehen; ich mag die rationale Erzählweise des Sprechers und die Bilder sind auch echt klasse. 

Zum Ende hin wird's richtig dramatisch und außerdem lernt man noch, wie man professionell einen Fisch köpft. 

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