random2

;( aber ♥


Mir fällt leider keine passendere Betitelung zu diesem Mini-Artikel ein.

…eigentlich wollte ich auch nur eben Bescheid geben, dass auch in den nächsten Tagen die Postingfrequenz hier in Richtung 0 tendieren wird; da ich ab morgen früh (bis inkl. Montag) auf einer Wandertour im Weserbergland (so der Plan) sein werde.

Also: Wünscht mir Glück mit dem Wetter; ich wünsche euch ein tolles Wochenende. 

Und: LIEBT EUCH! ;) ♥♥♥

Bono plus App = bessere Welt?

Was wurde ich damals zerrissen, als ich über eine Software bloggte, mit der man via Smartphone einen virtuellen Baum kaufen kann; der dann auch in der echten Welt von ein paar netten Menschen eingepflanzt wird. Verblendung wäre das; es würde ja doch am Großen und Ganzen nix ändern, etcpp. 

Auch wenn ich in meinem näheren Lebensumfeld davon fasele, dass Technologie (genauer: Social Media) durchaus die Welt verbessern (wenn auch nicht retten) kann, werde ich oft angeschaut, als wäre ich ein Alien. Warum eigentlich? Darum: Weil die Leute keine Ahnung haben. Twitter wird für ein ausgebautes Klohäuschen gehalten (was es durchaus auch ist; beizeiten. Wer aber selber nicht einmal drauf geschissen hat; der sollte doch auch einfach mal die Kresse halten

Wie vielleicht bekannt ist, ist der U2-Bono Mitbegründer der Weltverbesserer-Organisation ONE. Bono ist m.E. auch wirklich einer von den Guten (also einer von uns) (Und das nicht erst, nachdem er mit Gibson die Doku No Maps for these Territories gemacht hat). Bono und ONE haben nun die erste wirkliche Weltrettungsapp konzipiert: 

Auf dem iPhone können sich die Nutzer über aktuelle Projekte informieren, Online Petitionen unterstützen, zu Protestaktionen in der realen Welt aufrufen oder direkt in das Weiße Haus anrufen (Textteil von innovativ-in.de geklaut) 

Die Funktionsweise kann man oben im Video recht gut nachvollziehen.

Meine Idee dazu: Nix neues, nix revolutionäres. Dennoch ist das für mich eine auf den Punkt gebrachte Socia Media-Technologie, die durchaus Potenzial hat, die Welt – zumindest im Informationssektor – ein kleines bisschen in die richtige Richtung zu stupsen. Eine Sache darf bei dem Ganzen Klimbim aber nicht vergessen werden: NUR mittels solcher Technologien wird sich auch nichts ändern. Dazu muss der app-affine Revoluzzer doch auch noch mal auf die Strasse gehen, und ein paar Fressen polieren und seinen Protest kundtun. 

Trotzdem: Guter Bono, gute App, guter Planet. 

Cycladia called us! Eindrücke von Santorini!


So. Wir sind ja zum bloggen hier. Also wird nun mal gebloggt, bis sich die griechischen Balken biegen. Aber immer schön der Reihe nach. Cycladia was calling! Cycladia? Jeps, die Agentur hat sich zur Aufgabe gemacht, das griechische Lebensgefühl – fernab von Gyros, Metaxa und Ouzo – zu kommunizieren und in die Welt hinauszutragen. Wer etwas mehr erfahren möchte, möge sich die wirklich sexy gemachte Cycladia-Homepage gerne einmal ansehen. Die Marketing-Idee dahinter beurteile ich als Werbetreibender mit 'sehr gut': Lade einen bunten Querschnitt von (mehr oder weniger) verrückten Bloggern ein, zeig' denen ein paar wirklich schöne Dinge; evtl. tippen die ja dann was drüber. Und – wie man liest – es funktioniert.


Luxus-Blogging. Geht das ab jetzt immer so? Bitte!

Festhalten möchte ich: Es fühlt sich bisher in keinester Weise nach Marketing an, sondern eher nach 'zu Gast bei Freunden'. Einfach gut. Mit auf der Tour sind: Marco,  Thang, Mr. Honk, Robert, Nicole, Silke, Oliver, Götz, Jan und das Schaf Paul. (Marco, Thang und Mr.Honk sind auf Mykonos, ich bin mit den anderen auf Santorini gelandet) 

Ich tippe hier jetzt einfach mal einige der bisher erlebten Dinge runter und klebe danach noch ein paar schicke Bilder ein. Ihr könnt dann selber entscheiden, ob für euch eine Reise auf die Insel Santorini in Frage kommt (ich komm jedenfalls wieder; das ist mal klar!).

Das Bild ganz oben ist eigentlich recht bezeichnend für den bisherigen Reiseverlauf: Essen! Essen! Essen! ;) Und zwar immer lecker, gut und viel. Geflogen bin ich direkt von D'Dorf nach Athen. Dort erwarteten mich meine Mit-Insulaner plus Karlos (Master of Cycladia;), der uns freundlicherweise bis zu unserem Hotel Akropolis Hill begleitete. Dort angekommen wanderten wir zunächst mal etwas bergan (eben auf den 'Hill') und genoßen nach kurzem Fußmarsch den 360 Grad Blick über Athen. Umwerfend!

Abends waren wir dann noch alle zusammen lecker essen. Das Schwein brutzelte wohl schon vor unserem Abflug in der Röhre: 12 Stunden hat's nur auf uns gewartet, so der O-Ton der Gastgebger. So hat's aber auch geschmeckt: Zart. Pervers bis zart,  wenn ihr mich fragt. Nach knappen 4 Stunden Schlaf ging's dann auf die Speed-Färe nach Santorini (ich hatte in den beiden Nächten vorher insgesamt (!) auch nur 3 Stunden Schlaf; war also eher eine Zombiefahrt, für mich, als irgendwas anderes) Vorab lernten wir neben Carlos und Dimitri noch drei weitere Cycladianerinnen kennen: Viviane, Marielle and Giotina.


Angekommen auf Santorini ging's erstmal für den Einen oder Anderen Kaffee in das schicke Hotel Katikies; das Gepäck wurde verteilt; und anschließend wurden wir zu unseren jeweiligen Luxurary-Hotels eskortiert. Hier mal ein Blick aus meinem Zimmer im Hotel Golden Suits. Vom Bett aus.


Der Blick muss reichen; den Rest könnt ihr Euch vorstellen. Wenn ihr das denn wirklich wollt ;) Next Stop: Das Spa-Hotel San Antonino. Schon die hauseigene Kapelle beindruckte mich sehr (Ja! Ehrlich!) Den Menüplan kriege ich jetzt so nicht mehr zusammen. Es wurden aber sehr viele lokale Spezialitäten gereicht. Und ich rede jetzt nicht von 'ner Kreta-Platte, oder so. Griechenland hat mehr zu bieten. Der 'einheimische Weißfisch' war definitiv der Fisch des Jahres, für mich. Einfach toll, echt mal.

Zu einer wirklichen Konversation war ich aber (aufgrund des eben erwähnten Schlafmangels) nicht mehr in der Lage. Dennoch: Der Wein, das Essen, und die vielen netten Menschen sorgten dafür, dass ich Gegen 01.00 Uhr mit breitem Grinsen in der (Luxus)-Kiste lag. Gestern war das Highlight eine Weinprobe, die wir via Esel erreichten. Betrunken sein geht hier auch echt gut. Viel berauschender empfinde ich aber die Landschaft, die Leute, das Essen und die Atmosphäre; es passt halt alles wirklich gut zusammen.

An dieser Stelle geht mal ein spezieller Dank raus an das Cycladia-Team. Und zwar für alles: Die Auswahl der Hotels, das Essen, die tolle Führung durch die verwinkelten Gassen Thiras und die wirklich informativen und inspirierenden Gespräche über Kultur, Katzen, Social Media und Weine (nicht, dass ich zu Letzterem viel zu sagen hätte. Trinken kann ich aber schon)

So weit von mir. Bald gibt's mehr. Dann aber wohl auf dem Cycladia-Blog. Ihr sollt ja nicht in Fernweh ertrinken. Jetzt folgen noch einige Impressionen mit kurzen Kommentaren; und dann sage ich mal Kalinichta und bis in Kürze!


Und alles so…. Lightspeed. Ganz im Ernst: Der einzige wirkliche 'Fail' ist die Netzanbindung hier. Die Hotels sind meist in die ausgehärtete Vulkanasche reingehauen. Da kommt kein Router-Signal durch; allerdings erwarte ich schon (eben weil hier alles so sexy und hübsch ist), dass man schon mal was von Repeatern gehört hat. Nun ja. Da ist Luft nach oben. Wenn man aber zwingend Netz benötigt, ist das auch kein Dingen. Man muss dann halt mit dem Laptop etwas antennen-mäßig umherwandeln; dann klappt auch das. 


Sleepy dog is sleepy ;)


Nach der Bootstour. Und man will direkt noch mal!


Typische Szene. Tolle Farben. Tolle Mühlen. Alles toll.


Nochmal typisch. Und soooo schön!


Man könnte annehmen, dass so eine Vulkaninsel recht eintönig ist. Ist aber zumindest bei Santorini nicht der Fall. Wie man sieht. 


Beigabe zum Cocktail. Zum Essen hier blogge ich noch was extra, denke ich. Beeindruckend hoch 10. Gestern gab es einen Hauch von Molekular zum Abendessen… (Ich update den Artikel später/die Tage noch mal. Solange könnt ihr euch beim Honki  oder beim Oliver oder beim Marco noch 'ne Portion Reisefieber abholen) 

Der unglaublich leckere Darth Vader-Schokokuchen von Frau P.!

Diesen unglaublich leckeren Darth Vader-Schokokuchen habe ich heute von Frau P. geschenkt bekommen. Ich würde das hier nicht explizit nochmal erwähnen, wenn der Kuchen nicht schon ein halbes Web-Meme wäre. Web-Meme? Echt jetzt? Nein. Aber Christoph und ich machen jetzt eins draus. Hier zum Beispiel ;)  Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Aber nur mit O-Ton: Der unglaublich leckere Darth Vader-Schokokuchen von Frau P.!

Danke, Bitte, Lecker, Schüss ;)

Kowloon Walled City


Vielleicht rührt meine Faszination für die Kowloon Walled City daher, dass ich exakt im Abrissjahr (1993) vor Ort war und mir die letzten Überbleibsel von einer der faszinierendsten Wohnlandschaften der jüngeren Menschheitsgeschichte anschauen konnte. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht mehr an soviel erinnere. Was ich aber wohl noch weiß ist, dass ich davor Stand und dachte: WTF? Hier leben wirklich Menschen? In diesen Kajütten?

Die Zimmer-Wohn-Kajütten hatten eine gefühlte Größe von 15qm. Und man sah damals bis zu 5 Menschen, die sich eine solche Behausung teilten. Beeindruckend fand ich damals, dass die Leute auf den Balkonen gar nicht mal  sooo unglücklich aussahen; die kochten Reis, klönten von Kajütte zu Kajütte; es roch nach Fisch, nach Menschen und nach Enge. Und irgendwie total gut. Leider wurde kurz darauf auch der letzte Teil der mehrstöckigen Barracken abgerissen und Platz für einen (äußerst unansehnlichen) Park geschaffen  Hier noch eben ein Wiki-Teaser:

Kowloon Walled City, auch kurz Walled City (engl. für Ummauerte Stadt) oder Hak Nam (Stadt der Dunkelheit) genannt, war ein Stadtteil in Hongkong auf der Halbinsel Kowloon mit lange Zeit ungeklärtem rechtlichen Status, der vor seinem Abriss 1993 die höchste Bevölkerungsdichte der Welt aufwies.

Oben sehen wir einen tollen (von wem auch gezeichneten) Querschnitt der Walled City. Ihr müsst euch  auf Flickr aber auch das Teil mal in voller Größe ansehen. Ich kann mit so 'nem Quark ja Stunden zubringen. Menschen auf einem Knubbel. Immer wieder betrachte ich solche Dinge mit einer Art Ekel-Faszination. Warum das so ist, weiß ich selber nicht. Sprawl und so, nehme ich an ;)

Ich bin zwar nur ein Kind, aber….

Ich bin zwar nur ein Kind, aber…. ihr scheiss blöden Arschlöcher hört mir jetzt mal ganze sechs Minuten zu, fahrt danach in eurer Parlamente zurück, und macht doch nix anders. Ihr Penner.

Hier mal der Begleittext von Olaf:

Mit 9 Jahren gründete Severn Suzuki die Environmental Children’s Organization (ECO), um andere Kinder und Jugendliche auf Umweltthemen aufmerksam zu machen und aufzuklären. Mit 12 Jahren, 1992, hielt sie auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro eine bemerkenswerte Rede. Eine Rede, die auch heute noch weitaus mehr als nur bemerkenswert ist.

WORD. Sagt man da. 

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