Monthly Archives: Juni 2009

14sec – Cyberpunk-Kurzfilm

Soviel Zeit muss sein…

Tscha. Was sacht man dazu? Am liebsten nicht zu viel; der Kurzfilm spricht für sich. Und er spricht mich an. Die Bilder,…der Sound. Feines Dingen. Die Kollegen des Weblogs mit dem schönen Namen planetdamage.com haben da irgendwie dran mitgewirkt. In ’ner Fabrikhalle. Die ich gerne bewohnen würde. Ist aber ’ne andere Geschichte.

Gute Nacht, Chummer.


Tolle Portraits!

Verdammt!…was habe ich jetzt lange überlegen müssen, ob ich dieses spitzenmäßige Dali-Portrait nehme, oder doch lieber den Brillen-Jackie hier oben. Ist echt nicht so leicht, bei all‘ diesen tollen Portrait-Fotografien den einen persönlichen Favoriten rauszufischen. Da sind nämlich jede Menge dabei, die einen einfach umhauen. Aus den Socken raus, sozusagen.

Hab‘ ich das schon mal gesagt? -> Gesichter knippsen ist so ähnlich wie Natur knippsen. Entweder die Bilder rocken. Oder eben nicht. Letzteres ist (nach meinem Gefühl) leider bei 90% aller Portrait-Fotografien der Fall. Die 10% die wirklich reinhauen… die sind alle in der Galerie versammelt! ;) 


SpaceYourFace – Der Dok auf’m Mars

Solche merkwürdigen Generatoren faszinieren mich ja eigentlich eher selten. Ich meine die Dinger, in die man sein Gesicht einbauen lassen kann; mittels Webcam oder vorhandenem Foto; ihr kennt das ja. Die NASA weiß allerdings ziemlich genau, wie sie mich dazu bewegen kann, mein Dummbrot-Gesicht in’s Interweb zu halten. Geht nämlich ganz leicht. Dazu brauchen die nur ’nen Space-Generator zusammenzubasteln; und schwupps; schon ‚ham ’se mich im Sack.

Da oben bin ich gerade auf dem Mars unterwegs und suche nach Wasser zum Gulasch kochen. Sehr unterhaltsam, NASA.


Craig Shields – Dunkelbunt

(Ich sach’s ja nich oft. Aber hier: Draufklicken! Dann macht’s erst richtig Spaß!)


In der Headline hier steht "dunkelbunt", weil….keine Ahnung. Ich glaube deshalb: Ich habe hier für mein kleinfeines Weblog ein etwas dunkleres Motiv ausgewählt (sowas!), die übrigen Pics in seiner Galerie strotzen aber eher vor Farben und sind mindestens genau so ansehnlich illustriert, wie der düstere Herr hier oben.

Aber mal echt: So ein Mann mit Hut. Im Regen. In einer dunklen Gasse…. Hach,..das hat doch was Film-Noiriges. Dolle, ey.


The Internet Mapping Project


"Mal mal 'ne Karte vom Internet. So wie du es wahrnimmst. Warum? Na, weil's Spaß macht" Sowas – oder sowas ähnliches-, muss sich Kevin Kelly gedacht haben, als er das Internet Mapping Project erfunden hat. Ich find's wirklich 'ne nette Idee; die vorhandenen Karten sind wirklich toll und daher habe ich mitgemacht. Oben zu sehen ist meine ganz persönliche verwirrende Cyberspacekarte.

Verstehen muss man die nicht. Zumindest erwarte ich aber, dass es versucht wird. Und verwirrt sein gilt nicht; sind ja eh schon alle.


LIEBE! (Tumblr-Hunting)

Ich war heue Nacht wieder auf ’nem Run. Ausgerüstet mit der neuen Decksoftware und mit modifizierter WetWare stürzte ich mich erneut in die Weiten des Tumblr-Metaversums. Und was soll ich sagen? Ich habe gesiegt. Eine Trophäe habe ich auch mitgebracht: Das LIEBES-Tumblr-Blog. Ein ganz ein heißer Kandidat für das Tumblr-Blog des Jahres! Eigentlich heißt das Liebes-Tumblr gar nicht Liebes-Tumblr, sondern satelliteofyou-Tumblr.

…und wie ein Satellit dreht sich da alles nur um die Liebe. Oder so. Hier noch ein Fundstück von da:

Interviewer:    Why can’t you be alone without Yoko?

John Lennon:    But I can be alone without Yoko, but I just have no wish to be. There’s no reason on earth why I should be alone without Yoko. There’s nothing more important than our relationship, nothing. And we dig being together all the time. Both of us could survive apart but what for? I’m not going to sacrifice love, real love for any whore or any friend or any business, because in the end you’re alone at night and neither of us want to be. And you can’t fill a bed with groupies. It doesn’t work. I don’t want to be a swinger. I’ve been through it all and nothing works better than to have someone you love hold you. 

Kuschelig.

Schönen Sonntag noch.


Hits from the Sprawl: Chris Jongkind

Ist euch mal aufgefallen, dass die heißesten Typen, talentiertesten Künstler und Over-The-Top-Blogger  immer Chris heißen? Nein?

Mir auch nicht.

Dieser Chris hier, – der Chris Jongkind -, der macht Fotos von Tokyo bei Nacht. Und nicht irgendwelche Bilder. Seine Motive strotzen nur so vor Bewegung, Citylife und Sprawlromantik. Städte bei Nacht üben eh schon so eine unerklärliche Faszination auf mich aus; und wenn die Shots dann noch mit einigen dezenten Licht/Bild-Effekten eingefangen werden…dann kann man sich während des Betrachtens der Fotos eigentlich nur noch wie in ’nem düsteren Cyberpunkroman fühlen. Chris hat mir sehr schnell geantwortet und mir erlaubt einige Bilder zu nutzen. Allerdings habe ich jetzt trotzdem nur das Eine hier genommen; ihr sollt ja seine Website besuchen; das lohnt sich nämlich wirklich!


Petros Chrisostomou: Dicke Eier

Der Petros ist mal so ein richtiges Künstler-Ei. Der bastelt  nämlich so richtig künstlerische Szenarien zusammen. So wie die Küche mit Eiern in ÜberLebensgröße. Gerade musste ich mich schwerlich dazu durchringen, dieses bestimmte Motiv zu wählen. Weil: Auch seine fünf Meter hohen High-Heels-Konstruktion oder die Terror-Würstchen sind ziemlich abgefahren. Und lösen ein befremdliches – aber irgendwie durchaus angenehmes-, Feeling aus. Also bei mir jetzt.

Und ihr so?

Eierköppe oder lieber dicke Wurst?


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