Der YouTuber FCipher hat eine wirklich schicke Collage von Cyberpunk-Szenarien zusammengeklebt, mit sphärischer Mukke unterlegt und anschließend hochgeladen. (Mein Blogdesk-Gewinner-Bildchen aus dem letzten Jahr ist auch mit dabei). Einige der gezeigten Werke hatte ich auch schon mal hier (oder bei der CPC) rausgehauen. In HD ansehen macht das übrigens extra viel Spaß.
So, ich bereite dann mal den nächsten Run vor, trage den Gomi raus, melde mich bei den Cobers und dann heißt's nur noch: Chippin' in, Chummer!
Hach, der Henry. Ich mag ihn ja wie jeck. Erwähnt habe ich ihn hier auch schon zweimal. Auch wenn ich jetzt nur einen Artikel dazu wiederfinde. Henry baut übrigens ein virtuelles (?) Gehirn, um die Prozesse in Diesem besser nachvollziehen zu können. Zunächst reicht Henry da auch erstmal eine nachgebaute Neokortikale Säule eines Rattengehirns. Henry ist da eher bescheiden.
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Zwischeneinwurf: Erst in der letzten Woche war ich Teilhaber einer regen Diskussion (Bzw. ich schwatzte Unschuldige mit der Apokalypse und dem Übermenschen voll). In dieser Unterhaltung führte ich folgende Idee in’s Feld: Was, so fragte ich die mir lieben Menschen, was passiert denn, wenn nicht nur die Neokortikale Säule der Ratte in eine virtuelle Maschine geladen wird, sondern auch der Rest of the Rat’s Brain? Ja, was ist denn dann?
…da drückt im BlueBrain-Office also einer auf ‘nen roten Knopf; und schwupps haste das erste virtuelle (?) Rattenbewusstsein auf diesem Planeten. Zwangsläufig komme ich dann zu dem Schluss/der Frage: Wie muss sich die Ratte fühlen!? Jaja, da kommen einige (Geistes-) Wissenschaften zusammen. Phänomenales Bewusstsein, Gedanken-Bewusstsein; weiß’ ich was für Zustände uns die Wissenschaft noch aufgetischt hat. Hokuspokus da. Also mal angenommen: Tiere denken, fühlen und wissen was, wer und wo sie sind. Gehen wir davon aus…wie muss sich die bewusste Ratte fühlen? In einer Maschine?
Klick-> Ey, wo bin ich hier? Alles so virtuell und voll neon! Okay, heirate ich eben den CMOS-Chip; der riecht so lecker nach Elektrik.
Und alsbald hielten mich meine Gesprächspartner für gemeingefährlich und geistesabwesend. In Gedanken. Sie sind höfliche Menschen. Glaube ich.
So, nun zitiere ich noch einen wahnsinnigen Menschen; kopiere Teile seines Kommentars bei Lexbot hier rein; dann folgt das Video und ich halt’ die Klappe:
Ich bin für Bot-Gremien (für Bots, nicht “mit” Bots”) Ich will, dass wir uns fragen: Wie geht es dem uploaded hamsterbrain da in der Matrix eigentlich so? Fühlt er sich wohl? Ist er “bewusst”? Und was mag er Mittags am liebsten!? …Wenn wir heute nicht entscheiden, was die Maschinen können sollen; und was sie dürfen; und was sie “sich wünschen dürfen”; dann gibts in 25 Jahren nen Bumms.
Postgenderism bedeutet nichts anderes, als das Ende der menschlichen Geschlechter(rollen). Postgenderism ist eine kulturelle, soziale und politische Bewegung, die ihre Wurzel was weiß ich wo her hat. Entdeckt habe ich gerade drei Videos zum Thema, die von den Machern der Websites TransAlchemy.com und sentientdevelopments.com erstellt wurden. Video Nummer 1 legt einen Glanzstart hin; die weibliche Robo-Erzähler-Stimme (die mir übrigens richtig gut gefällt) legt los:
Ich bin glücklich darüber und stolz darauf, eins der letzten natürlich geborenen Menschenkinder zu sein.
Herrlich. Dann folgt die Aufbröselung der "genetischen Singularität". Hach, das ist doch die richtige Thematik für den unheilligen Sonntag. Mich flashen die Gedanken sehr; die Bilder und Filmauschnitte sind auch nicht von schlechten Eltern. Ich lasse mich jetzt zu keinem persönlichen Statement herab; dazu muss ich mich in das Ganze noch etwas einlesen. Fest steht: Der silberne Rand der Videos ist ehrlich nervtötend. Und: Wer das Cyborg-Maifesto noch nicht kennt, der hat die Singularitätswelt verpennt.
Nach dem Ansehen der Videos kann ich sagen: Eine solche Postgender-Wesenheit kann ich mir vorstellen; eine sein möchte ich aber lieber nicht. Und: Ich wär’ schon gern mal ‘ne Frau. Aber nur mal kurz ;)
Nee, Freunde. Das ist jetzt echt kein Cyberpunk mehr. Das ist Googlepunk. Das sind gekühlte Maschinen die gekühlt werden um die Welt zu unterjochen. Ein kleiner Teil von vielen Menschen gedeiht vielleicht jetzt schon da drinne. Und wenn der noch größer wird, dann werden wir uns alle irgendwann wiedersehen. In einem Kühlcontainer. Der um einen unglaublich weit entfernten Stern kreist. Und grün leuchtet. Amen.
Bei netzwertig.com zieht man folgendes Fazit:
Googles Allmacht kann nur noch von der Seite disruptiert werden. Durch Facebook etwa. Oder Social Media allgemein.
Toll. Dieses Video kleidet meine Überlegungen zum Thema: "Open Mind – und das was (manche) Menschendafür halten" in wunderbare Worte und Bilder. Da meine bessere Hälfte sich uns ganz gerne mal die Karten legt und überhaupt der etwas spirituellere Mensch von uns beiden ist (aber wirklich nur minimal, möchte ich meinen), werde ich meine Worte nun sehr bedächtig auswählen. Oder noch besser: Ich zitiere mal eben den René; dann bin ich nämlich fein raus.
Ich liebe dieses Video hier über die „Open Mindness“ von Menschen, die wissenschaftliche Erklärungen für Phänomene ablehnen. Sehr schön trockene und logische Argumente.
Jeps, so ist es; geht mir genau so. Hinzufügen möchte ich (und nicht nur weil ich sonst Ehefrauen-Kloppe bekomme): Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die kann Niemand erklären.
Spitze. Die zwei bekloppten da. Zum jüdischen "Purim-Fest" wird sich eh verkleidet; da haben sich die Macher des Videos gedacht: "Hey, warum nicht sechs tolle und bekannte You Tube Videos mal eben selber nachspielen?" Und was hinten rausgekommen ist bringt mich zum lachen. Vögel, echt. Irgendwann dreh’ ich auch auch mal ein hirnrissiges Video mit hirnrissigen Menschen drinne.
Davon kenn’ ich nämlich ein oder zwei ;) Gute Unterhaltung und einen schönen Sonntag.
Herrlich. Aufgrund meiner beruflichen Veränderung dachte Karl wohl, dass mir die Videos gefallen könnten. Weil ich jetzt bei den Stones als BoxenAufbauDepp angeheuert habe? Oder weil ich beim tollsten WEB-TV / Video&Bilder-CommunityPlattformDingsBums beschäftigt bin? Man weiß es nicht; bzw. Karl wird’s schon wissen. Danke Karl! Und: Ja die Videos gefallen mir und lassen mich schmunzeln. Sehr sogar! Tolle Dinger, tolle Idee!
Euch gefallen die hoffentlich auch; so isses mit dem Rock und dem Leben, wa? ;)
Aaahh, sowas mag ich. Ich finde es gerade nicht, glaube aber es war beim René drüben: Da gab es mal so ein Werbe(?)-Video (für weißIchNichMehrWas) in dem auf einem stadtbekannten Lauf-/Skate-/Spazierweg ein paar Freaks einfach eine "Zieleinlaufsflagge" gemalt haben; diese wurde hochgehalten und jeder der darunter herlief – ins Ziel sozusagen – wurde gefeiert wie der Iron-Man höchstpersönlich. Die Leute reagierten durchweg verblüfft und positiv überrascht, wenn ich mich recht erinnere. Sowas ist für mich Werbung in seiner reinsten, schönsten und ursprünglichsten Form: Gefühle erzeugen, einbeziehen, anregen.
"Geiz ist geil", "Wir hassen teuer (und Kinder)", "Die 0%-Finanzierung", "Der Textildiscount", "Markenschuhe so günstig", "Auch mit Schufa-Eintrag!" —>Warum nicht gleich "Seele gegen Ware", liebe Werbetreibende?
(Entschuldigt den Ausbruch; mein Nervenkostüm ist gerade etwas vom Einkauf in einem hochgradig gefährlichen Extra-Markt angegriffen; dort wurde gerade mit Brotlaiben um sich geworfen und der hausinterne Ordnungsdienst musste eingreifen: Ein Bild für die Ewigkeit; aber auch enervierend, da ich in die Brotlaib-Schusslinie geriet. Eine der betreffenden Personen beschimpft die Kontrahentin mit dem Ausdruck: "Konsumgestörte Alte!". Was m.E durchaus stimmen könnte…daher der Ausbruch, usw und so fort…)
Wo war ich… Ach ja: Werbung!
…dann doch lieber so wie mein ZahnDok gerade eben: "Da muss Schwein rein, in die Zahnfleischtasche. Das hilft. Kostet 200€, dafür heilt es super!" Das ist Werbung die emotional bewegt und mich zum "zuschlagen" animiert. -Kein Witz; ich bekomme "Material vom Schwein" in den Mund gebaut; scheint der neueste Schrei zu sein; da muss man einfach mitmachen. Was genau… steht hier. Glaube ich…. Weitere schauerliche Zahngeschichten finden sich hier.
Ich schweife ab. Video: Ähnliche emotionale Vibrationen wie bei dem oben beschriebenen Video überkommen mich auch beim Ansehen der U-Bahn-Schauklerin: Das Leben besteht nicht nur aus Zahnfleischtaschenentzündungen und es gibt Menschen die heute besser drauf sind als mein ZahnDoktor und ich.
Schreiben hilft. Vielen Dank für Ihre Nichtaufmerksamkeit und einen fröhlichen, schmerzbefreiten Tag. Ihr Doktor.