The Social Web of Things

The Social Web of Things

Das Internet der Dinge. Smart Grids. Geo-Basierte Anwendungen. All' diese Dinge finde ich höchst spannend. Dem Internet of Things und der Smart Grid Technologie stehe ich etwas entspannter gegenüber, als all' diesen neuen Geo-Apps (Facebook-Places, Foursquare, etc.) Das liegt vielleicht daran, dass die beiden erst genannten Technologien noch Zukunftsmusik sind (bis auf Pilotprojekte gibt's da noch nix nennenswertes), letztere aber in meinem Umfeld schon heftigst Einzug gehalten hat. Allerdings kann ich persönlich mit den Diensten nicht viel anfangen. Ich stehe weder auf Rabattierung durch ein virtuelles Bürgermeisteramt, noch möchte ich am Wochenende via Smartphone checken, wo meine besoffenen Freunde gerade abspacken. Eben weil ich mein Handy Smartphone zu Hause lasse. Um es im Suff nicht zu verlieren. Ergo: Nix für mich. Noch nicht. Oder hat wer einen Anwendungsvorschlag, der mich faszinieren könnte (außer Geocaching)? 

Meine Zurückhaltung kann sich aber ändern; nichts ist schlimmer als Stillstand und Verharren. Denn dieses Video von Sony/Ericsson zeigt mir eine Geo-Grid-Smartweb-Zukunft, die mir durchaus zusagt.

Praktisches Anwendungsbeispiel gefällig?

Ich checke gegen 18.00 Uhr via App (welche auch immer das dann sein wird. Wenn dann aber global einsetzbar: PC, Phone, Gehirn) an meinem Arbeitsplatz aus. Diese App versteht, was mein intelligentes Zuhause alles machen muss, damit ich vollkommen glücklich, faul und zufrieden mein Heim betreten kann: Die passende Musik-Playlist wird aus der Cloud heruntergeladen und mit dem Türöffnen abgespielt. Der Ofen wärmt sich eigenständig vor. Der Saugroboter saugt alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Beleuchtung wird so eingestellt, wie ich es gern hab'. Halt! Ich habe vergessen Katzenfutter zu kaufen (praktisches Beispiel hoch 10)! Ich checke also entweder aus meinem Auto aus, oder in den Katzenfutter-Verkäufer-Laden ein. Das spielt aber nur eine geringe Rolle. Die App, das Internet der Dinge, sowie das smarte Stromnetz verstehen meine Wünsche, fahren runter, kapieren via GPS wann ich vor der Türe einparke, und fahren alles exakt dann wieder hoch, wenn ich den ersten Schritt durch die Haustüre mache.

Schöne neue Welt? Wenn es nach dem Video oben geht: Ja. 

Wenn es nach mir geht: Ja. 

Wenn es nach mir und einer realistischen Einschätzung geht: Mal sehen.

Technik ist was feines und kann das Leben bereichern. Vielleicht Sogar verbessern, bequemer und lebenswerter gestalten. Das ist meine felsenfeste Überzeugung. Dann gibt es da aber auch noch diese andere Technologie. Die mit Atomen und so. Wenn wir es also bis zum Jahr 2030 schaffen, die (atomare?) Apokalypse abzuwenden, hätte ich dann auch gerne einen Kühlschrank, der schlauer ist, als ich es jemals sein werde. 

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