surrealismus

Tom Colbie und die lustigen Astronauten

Außer das Tom Colbie so alt ist wie ich, und das er eine Vorliebe für amerikanische Astronauten an merkwürdigen Plätzen hat, erzählt mir das Netzt leider nicht allzu viel über den Künstler. Muss ja aber auch nicht sein; die Kunst spricht für sich. Irgendwie spacig. 

(Nebenher: Hier ist in den letzten Tagen nicht so viel los; und bis nächste Woche wird das auch nicht anders. Ich hab' ne Ü30-Bronchitis und fahre am WE ins schöne Münster. Bis die Tage also. Seid brav. Nicht.) 

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Filmtipp: Das Gespenst der Freiheit

Momentan wühle ich mich durch die Filme von Godard. Ich mag seine satirische Gesellschaftskritik, die man oftmals nicht als solche erkennt, bzw. schon genau hingucken und hinhören sollte. Und sich auch irgendwie in Glanzzeit des französischen Films zurückversetzen muss (mit Sportzigaretten und Whiskey geht das ganz gut). Nur dann schimmert hinter dem Surrealismus auch die echte Boshaftigkeit durch. Bei tiefergehenden Recherchen zum Thema bin ich dann auf Buñuel gestoßen. Der hat vielleicht ein Rad ab, ey.

Luis Buñuel Portolés war ein spanisch-mexikanischer Filmemacher, der in der Frühzeit des Films als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Er zählt zu den wichtigsten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts. Buñuel arbeitete mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton zusammen (wiki)

Und zack: Der erste Film ein Volltreffer: Das Gespenst der Freiheit.

Das Gespenst der Freiheit (Originaltitel: Le fantôme de la liberté) ist ein italienisch-französischer Spielfilm von Luis Buñuel aus dem Jahr 1974. Der Film besteht aus einer lose zusammengehaltenen Folge surrealer Szenen; er wird oft als satirischer Angriff Buñuels auf gesellschaftliche Konventionen und die Unerreichbarkeit wahrer Freiheit begriffen (wiki). 

Ich möchte gar nicht viele Worte über Buñuel und seine wirren Filme verlieren. Nur flott zur Szene oben: Die Leute sitzen auf Kloschüsseln am Tisch. Und der Klo ist das Speisezimmer. Man verlässt also die Tafel um still und heimlich seinem Geschäft nachzugehen: Essen. Dann klopft jemand an der Türe: Besetzt. Nom Nom. Anschließend wird – nachdem man wieder auf seiner Kloschüssel Platz genommen hat – noch eben erklärt, dass in 20 Jahren (aus Sicht der 70er) die Welt zu voll für alle sein wird. Man stelle sich nur mal vor, jeder Mensch würde dann jeden Tag ca. 500g Exkremente ausscheiden. Wir würden wohl alle in Scheisse versinken, so die Annahme des Vortragenden. – Da hat er wohl recht behalten. 

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Alexander Chekaljuk


Auf den ersten Blick könnten die Bilder etwas fad wirken. Macht man die aber mal in groß auf; lässt die etwas auf sich wirken, entfaltet sich ein ganz eigener, surrealistisch-steampunkiger Stil, der auch wegen seiner ungewöhnlichen Mixtur durchaus zu begeistern weiß. Voll gut, was der russische Künstler Alexander Chekaljuk so fabriziert. Leider kann ich nicht viel mehr über den Herrn in Erfahrung bringen.

Muss ja aber auch nicht sein. Der lässt halt seine Bilder sprechen. Ein wahrhafter Künstler. So muss da.

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David Mattingly

Das Bild hier oben ist noch eine der dezenteren Arbeiten von David Mattingly. Die weiteren Szenerien die David so zu Papier bringt, haben nämlich einen eher surrealistisch-bunten Touch. Ich dachte eben beim Betrachten seines Portfolios: Krasser Stilmix… Aber gerade wegen der Mixtur der verschiedensten Stilmittel entsteht ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen kann. Retro, Sci-Fi, Kitsch, Kunst und bunte Farben.

…is' wie Weihnachten, nur schöner.

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David Fuhrer


Wenn ich hier eine niedrige Artikelfrequenz gefahren habe, klebe ich anschließend immer schicke bunte Bilder ein und schreibe nur Müll dazu. Ich tippe ja darauf, dass das irgendwelche tiefenpsychologische Gründe hat, die ich selber niemals erfahren werde. Und weil das so ist, ist's eigentlich auch völliger Hirnriss Euch davon zu erzählen. Oder nicht?

Was war?

Ahso: David Fuhrer war das Thema. Der Schweizer Künstler kreiert nämlich so dermaßen bildgewaltige Szenerien, dass einem beim Ansehen glatt schwindelig werden könnte. Ich sage nur: Draufklicken! Erst dann offenbart sich der Detailreichtum; erst dann wird klar, wieviel Mühe und Herzblut der Kerl in seine Bilder gesteckt hat. Teilweise wirken die Szenen wirklich sehr grotesk und surreal; und genau dieser Stil zieht sich durch fast alle Motive, die er so raushaut. Paralleluniversen deluxe. Um es mal auf den Punkt zu bringen.

Punkt Punkt.

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Die surrealistischen Arbeiten von Alex Gross


Beim Betrachten der völlig durchgeknallten Malereien von Alex Gross wird mir wuschig. Ein guter Schuss Popkultur, ziemlich viel Surrealismus und einiges an Humor, und schwupps, fertig ist das bunte (Achtung, hässliches Wort:) Potpourri. Die Damen und Herren in den Motiven von Alex sehen allesamt aus, als hätten sie zuviel geschnupft und zu wenig zum rauchen gehabt. 

Mag ich.

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