Dieses Zeitraffer-Video zeigt die Milchstraße, wie man sie erleben kann, sollte man mal die Gelegenheit haben, im Joshua Tree-Nationalpark unter freiem Himmel zu nächtigen. Wunderschön, würd' ich meinen.
Etwas zu denken gibt mir allerdings das hier: Ich habe sicher auch schon wahnsinnig schöne Sternenhimmel erleben dürfen (Alpen, USA, Schweden), allerdings habe ich sowas nun wirklich noch nicht gesehen.
Deshalb freue ich mich auch schon ungeheuerlich auf die nächste Woche; da geht es nämlich raus aus'm Sprawl, rein in den Wald, und ab unter'n freien Himmel.
Dieses wunderschöne Weltraumfoto ging dieser Tage um die Welt. Ich habe es in einigen Science/SciFi-Blogs entdeckt und bin jedes mal noch ein wenig mehr geflasht als vorher. Ich habe einfach Spaß daran, mir nicht vorstellen zu wollen können, dass da oben – in einer Entfernung von 183 Millionen (!) Kilometern - eine 427-Millionen (!) Dollar teure Raumsonde ihr Unwesen treibt und Bilder von der Erde und dem Mond macht.
…wozu das alles? Damit ich dieses wunderbare Bild betrachten kann? Dieses Bild eines Sterns, der gar keiner ist? Damit ich mich beim Betrachten so klein und unwichtig fühle, dass es eine wahre Wonne ist und ich einfach nicht wegsehen kann?
Der Kurzfilm Mars von den Briten Joe Bichard und Jack Cunningham ist eine kurze Erzählung
about human interplanetary exploration.
Ganz schön raffgierig, diese Erdbewohner. Ah, und einen hab' ich noch, zum Thema Mars. Der Herr Buzz Aldrin war der zweite Mensch auf dem Mond. Und wie der sich eine Marsbesiedlung vorstellt, das steht hier:
Für die Mars-Besiedelung sieht Aldrin seinen bereits 1985 vorgestellten "Aldrin Cycler" vor: Ein Raumschiff umkreist fortlaufend Erde und Mars; ein anderes Schiff kann daran andocken. 2025 soll die Landung auf dem Mars-Mond Phobos stattfinden, einige Wohnelemente mit im Gepäck. 2027 folgen dann – so seine Vision – die ersten Menschen, die eineinhalb Jahre bleiben. 2031 sollen dann drei Menschen nach Phobos reisen, die nicht mehr zurückkehren werden. Später sollen sechs weitere Menschen von der Erde dazustoßen und 2033 oder 2035 gemeinsam den Mars betreten. (oe24.at)
Deutschland. Das Land der Dichter und Satellitenreparaturroboter. Am DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) backen die jetzt auch nicht gerade die kleinsten Roboterbrötchen. Und da ein Satellitenreparaturroboter eh schon mit seiner Typbezeichnung genug gepeinigt ist, haben die sich wohl gedacht: Nennen wir ihn Justin Wir könnten den ja auch mal so richtig schick aussehen lassen. Gesagt, getan.
In ferner Zukunft soll dann dieser Kollege für uns unsere Star Wars- Satelliten reparieren. Neben den Robotermüllraumschiffen, is' klar. Und damit wir von dem ganzen Spektakel auch noch was haben, können wir die Blechsklaven mit einer haptischen Steuerung bedienen.
Genau diese beiden Wort schrieb ich heute morgen in die Email-Betreffzeile als ich dieses Alien-Signal an meine lieben Kollegen weitermailte: Aliens, Alter! Ich hab' diesen SETI-Sound noch nie vorher gehört und der ist in der Tat ganz schön crazy. Kurz was zum Background, ich zitiere Herrn K-Punk:
Das WOW-Signal …benannt nach dem "Wow", das ein Radioastronom spontan neben den Ausdruck kritzelte. 1977 von Wissenschaftlern aufgefangen könnte es tatsächlich das Signal einer außerirdischen Zivilisation gewesen sein. Leider verstummte es sofort wieder und etwas vergleichbares hat sich in den letzten 33 Jahren nicht wiederholt.
Ich meine: Die Idee das wir alleine im All sind halte ich sowieso für völlig überheblich und typisch arrogant. Und nun das. Hört mal hin!
100 Milliarden Galaxien. Einhundert Milliarden. Galaxien. In diesem Universum.
Und ich kann 10.000 davon sehen. Jetzt. Hier. Auf diesem Screen. In einer 3D-Animation. Ich verstehe zwar überhaupt nicht, wie das funktioniert; aber mein Mund steht offen. Jedes mal wieder. Wenn ich das Ultra Deep Field betrachte.
Die Sterne, Planeten und Aliens, die bewegen sich teilweise schneller als das Licht. Noch was geiles: Beim ersten Versuch ('94) haben die gedacht: Da ist ja gar nix! Da gucken wir aber jetzt mal genau nach! Die am CERN sind da hoffentlich klüger
…und: Ja. Es ist das wichtigste Foto, dass jemals geschossen wurde.
Ich habe übrigens keinen Technikwahn, bin nicht dem Fortschrittsglauben verfallen, und hure auch nicht mit Facebook rum. Das sind immer die anderen.