salafisten

Salafisten patrouillieren in Wuppertal

Unbenannt

…ich denke, dass wird heute oder morgen durch die zentralistischen Main-Medien gehen. Damit ihr aber nicht nur immer davon lest: Hier das Video dazu. So machen die Brüder das. Hinzugefügt möchte ich das hier wissen: Wenn evangelikale Christen in den USA die kreationistische Ideen in Kinderhirne hämmern, find‘ ich das genau so widerlich, wie diesen milchgesichtigen Bruder mit Möchtegern-Bart. Hat für mich nix mit „dem Islam“ zu tun, ist einfach scheisse hoch³, wenn ich sehe, dass Leute andere Menschen mit ihrem Gott oder der Verdammnis (stark besetztes Schlagwort der Kommunikationsstrategie in diesen Kreisen, hört man in jedem zweiten Clip) penetrieren, werde ich wütend. Gott ist tot. Und zwar jeder, immer, und überall. Basta. – Idioten. Wenn ich sowas auf offener Straße mitbekommen würde…. ich weiß es ja nicht.

Im Zuge dieses Videos habe ich mir mal weitere Propaganda aus der Ecke angesehen bzw. angetan. Erschreckend. Bis gestern war ich dem Irrglauben verfallen, dass diese extremen Auswüchse der Weltreligion Islam ein eher mediengemachtes Problem sind (Salafisten gibt es seit ewig hier bei uns) und wir eh nur in Angst und Schrecken versetzt werden sollen. Teilweise stimmt das auch. Andererseits habe ich Google-Trends befragt, mir einige Zahlen angesehen, und stelle fest: Jeps. Die werden mehr, …und immer jünger. – Absurditäten ziehen an, offensichtlich. So proklamiert ein gewisser Sven Lau vor lauter jungen Männer, wie viele Jungfrauen jeder Scharia-treue Muslim denn in etwa durchnudeln darf, wenn er endlich da ist, und wie geil es sei, im Paradies zu fliegen. Hier, kein Scheiss. Fast schon amüsant dagegen: Pierre Vogel erklärt seinen Dumpfbacken, warum Kickboxen ok ist, solange man nicht ins Gesicht kickt. Hier, kein Scheiss.

Ich find‘ das amüsant und beängstigend zu gleichen Teilen. Die Propaganda ist jedenfalls krass gemacht und auf YT recht häufig anzutreffen; inklusive Kommentarthreads, in denen der Islam als Schönheit deklariert wird, und somit ja anziehend auf junge Menschen wirken würde. – Schön? Schön ist ein Salafist  einfach nicht, mich würden ja schon die Bärte stören. Dennoch muss man die Frage stellen: Was läuft falsch, dass so ein Hirngespinst wie jenes, dass das Leben nach einer 1.300 Jahre alten religiösen Verordnung (Scharia) propagiert, auf junge Menschen – in aufgeklärten Ballungsgebieten – eine solch‘ immense Anziehungskraft ausübt. Die vielen Perspektiven der Perspektivlosigkeit? Die nie vollständig angekommenen Elternhäuser? Der Frust, der klassenlosen Gesellschaft? Ich hab‘ ne Menge Antworten. Nur keine darauf, wie man als Gesellschaft mit solch‘ parasitären Glaubenssystemen umzugehen hat. – In meiner Utopie einer Anarchie wär das anders. Da wären nämlich alle klüger. Und gottlos bis auf die Knochen.

…wie gut dass ich keinen Gott hab‘, und einfach jedem ins Gesicht rotzen darf. Lieber Pierre.

  • Entdeckt: MukiPukiDings auf FB (extra kein Link, kein Plan ob es ihm recht ist)
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