Paaaaf. So kann's gehen. Bunte Farben, Daft Punk, Roboter, Superhelden und Star Wars. Ich bin anverliebt. Und zu dem monströs-gutem Portfolio, veröffentlicht Priscilla Tramontano dann noch Walktroughs zu ihren Werken auf ihrem Weblog. Wun-der-bar. Den Starscream-Bot müsst ihr sehen. Mega.
Der Makerbot kommt nach Köln. Der Makerbot kommt nach Köln. Der Makerbot kommt nach Köln. Und ich geh' auf den Geburtstag von Frau Annelie.
Spitzenmäßig.
So'ne Kacke.
Der Makerbot kommt in's Hackerspace Labor des Chaos Computer Club Cologne e.V. Hier umme Ecke. Und ich geh' auf 'nen Geburtstag. Der Maker kommt. DER MAKER KOMMT. 3D-Drucker. Androidenträume. Spider's Tripmaker, Stross's wilde Fantastereien, Replikanten, Cyborgs, ewiges Leben; ihr wisst schon. Der Maker kommt. Der Makerbot kommt nach Köln.
Und ich trink Tee.
Hab' aber drei Links zum Maker. Plus ein Video, welches ich auf der tollsten WebTV-Plattform aller Zeiten entdeckt habe. (Gibt' nur hier zu sehen; nicht im Reader.)
Jawollo. Randis malt Bilder nach meinem Geschmack. Sagen wir es so: Einige meiner Synapsen und Botenstoffe springen und klappern im Kreis, wenn ich mir seine Bilder ansehen. Okay, so abartig ist mein Geschmack nun auch nicht, als das ich sagen könnte: "Besser geht’s nicht." Dennoch: Der Teil meines Hirns, der sich von sowas angesprochen fühlt, der läuft beim Betrachten der Bilder jedenfalls auf Hochtouren.
Kann es wohl ein Gehirn geben, in dem die Rezeptoren für Sex, Roboter und Fleischwölfe nah beieinander liegen? Quatsch, klar. In den Grundzügen habe ich schon begriffen, wie mir meine Botenstoffe zu einem Sinneseindruck verhelfen. – Kurios ist es aber schon, irgendwie.
Schlafen tu ich deshalb aber auch nicht schlechter. Naja.
Nach meinem leicht grummeligen Blogartikel von gestern, ist mir auch heute nicht danach, hier große Reden zu schwingen. Ich zeig’ euch aber trotzdem gerne was, was mein Herz heute so schnell schlagen ließ, wie nix anderes. Traurig, aber wahr
I’m so in love:
…ist übrigens von denen, die auch Silent City gemacht haben.
Da kann ich ja gar nicht anders. Eine Urgewalt zwingt mich dazu, diesen Kurzfilm hier kurz einzubinden. Die Urgewalt hat einen Namen: Ganta. Der alte Chummer. Der hat nämlich eben drüben bei der CPC diese Zeile hier aufgeschrieben:
Tarboy ist ein Animationskurzfilm, in dem die in eine Teergrube geworfenen “Seelen” versklavter Roboter in Form eines superheldenartigen Wesens ihre Rache nehmen.
Urgewalt, sach’ ich ja. Da geht bei mir nix mehr. Mir gefällt’s, das Filmchen. Und einen zweiten Teil soll’s auch geben. Juche und Gute Nacht.
Kurz und knapp: Wir sehen einen Rennbot. Und dieser Rennbot flasht mich so dermaßen, dass ich mir das Video gerade etwa fünfundzwanzigmal hintereinander ansehen musste. Tippel Tippel. Ist doch ehrlich schnuffelig und spooky zugleich, wie er da so rumtippelt.
Dagegen sieht meine Blechkameradin aber alt aus. Mit technischen Details halte ich mich nun nicht auf. Das tippeln muss erstmal reichen. Jedenfalls gibt es hier noch weitere tolle Bot-Videos zu sehen: toyota.co.jp/en/special/robot
Rebecca – die verrückte Autorin von Dailygalaxy -, hat mal wieder auf den Tisch gekloppt. Beim rumkloppen ist dann eine Art Roadmap für "künstliche Intelligenz /Roboter/Ablösung des Menschen" raus gekommen. Bevor ich den lieben Lesern diese Roadmap etwas näher bringen werde, möchte ich doch vorab noch mal zwei Dinge aus meinem futuristischen Gehirns mitteilen:
1. Das moorsche Gesetz ist euch bekannt? Es sagt aus, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Meint: Alle zwei Jahre dupliziert euer Rechenknecht sein Gehirn. Meine Idee: Dieses Gesetz könnte (!) in den nächsten Jahren seine Gültigkeit verlieren. Ich hab’s so im Gefühl (und lese viel über Nano-, Photonen-, Biochip-Kram): 2020 ist Schluss mit der Verdopplung der K.I. Entweder stagniert das Ganze dann, oder es geht in einem Tempo voran, welches sich heute noch niemand vorstellen kann. (Und will. Dazu gleich eine kleine Randbemerkung)
2. Bekanntlich geht Herr Moravec davon aus, dass die brave new Maschinenwelt dann frei sein wird, von all’ den ganzen menschlichen Lächerlichkeiten. Sowas wie Liebe, Eifersucht und Todesangst. Ausgemerzt. Ausgepflanzt. Wie auch immer man das sehen will. Ich habe mich ausführlich mit dieser Utopie (?) befasst, und komme zu dem Schluss: Das wird nicht klappen. Die Bots werden genauso Deppen sein, wie wir welche sind. Ab und an. Zeitweise. Hin und wieder. Oder auch noch öfter. Weil: Die Methodik des "Ausmerzens" ist made by Human 1.0 und somit sicher nicht frei von ethischen, moralischen und roboterängstlichen Faktoren, die sich dann auch im Endprodukt niederschlagen werden. Und: Ja, ich kenne die Argumentation der Gegenseite "das man ja nicht so schwarzmalen sollte". (Hier die kleine Randbemerkung:) Dicke Matrix-Eier, sach’ ich da. Wir brauchen Regeln für Maschinen. Heute. Cloud-Computing, Internetmemetik… schwebt alles im Raum herum. Jetzt wieder nicht handeln wollen und später rumpissen? Kenn’ ich schon; Danke Nein.)
Ich sage: (Und das ist nur eine – schon sehr düstere – Idee von mir) Erst wenn einige Generationen Maschinen in’s Land gezogen sind; erst dann wird an diesen "Features" gearbeitet werden. Gegen die Evolution stinkt halt weder ein utopischer Moravec noch ein durchgeknallter Kurzweil an. Natürlich werden dann in diesen Zeiten evolutionäre Sprünge erfolgen, von denen Charles Darwin nicht mal ‘ne Vorstellung gehabt hat. Wobei: Der mit seinem Gehirns; der würd’ das schon packen, denke ich.
Ich möchte mit diesen Anmerkungen die nun folgende Roadmap weder marginalisieren, noch in ein anderes/falsches Licht rücken. Seht diese Notizen als Ergänzung und behaltet sie im Kopf. Nu’ aber; here we go:
2010: Eine erste Generation von alltagstauglichen Robotern wird der breiten Masse (höhö) zur Verfügung stehen. Diese Dienerbots können kleinere Aufgaben übernehmen, und werden in Geist und Hülle wohl so schlau und hübsch sein, wie eine deutsche Sumpfechse.
2015: Die Bot-Kollegen haben dann schon dickere Arme und etwas mehr Brainpower. Irgendwie aufrecht stehen und dabei noch gut aussehen…das sollte drin sein. Vergleich: Der deutsche Laubfrosch.
2020: Jetzt wird es langsam spannend. Einfache Aufgaben wie: Aufrecht stehen, aussehen wie ein Laubfrosch und den Menschen bedienen, sind kein Problem mehr. Der Universal-Bot wird dem Planeten ein neues Gesicht geben. Ob als Kampfmech oder Toaster. Stets um sein hübsches Äußeres bemüht, frei von menschlichen Sorgen, kann der Universalbot dann schon mehr, als nur aussehen wie ein Reptil. Der ist dann auch schon schneller als ein Solches.
2030: Der Säugetier-Bot. Die Blechköppe können dann schon mal um sich hauen. Sind ja Säuger, kennt man ja. Von den kognitiven Fähigkeiten, bis zur Analyse der eigenen Vergangenheit (Erfahrung?), werden diese Maschinen einem Hund ähnlicher sein, als einem Laubfrosch. Unser Umgang mit diesen "Wesen" wird dementsprechend von Statten gehen. Und dann geht’s eigentlich ziemlich flott so weiter. Die zweite (oder dritte) Generation dieser Säuger-ähnlichen-Maschinen sind dann eher sowas wie unsere gemeinsamen Vorfahren: Die guten alten Primaten. Die vierte Generation wird sich ein abstraktes, eigenes Bild von dieser Welt machen können. Und müssen. So wie Du und Ich.
Im Groben endet hier die Roadmap. (Und die wollte ich eigentlich " ganz förmlich" übersetzten. Ehrlich!)
Was dann kommt?
Stellt euch das mal vor! ;)
…ich verweise auch gerne auf meine Internetadresse. Steht auch sowas drinne, glaub’ ich.
Die Diskrepanz zwischen "Rise of the Robos" und den feuchten Träumen einiger Cyborg-Singularitäts-Cowboys, kläre ich beim nächsten Anfall von Schreibwut auf.
Was für’n Quatsch. Und trotzdem bin ich fasziniert. Für das gute Stück wäre in meinem geplanten Dark-Sci-Fi-Thriller auf jeden Fall noch ‘ne Statistenrolle frei. Herrlich.