Mai 24 2009

Kabelwelten

Chris

Wir sind die ELEKTRONISCHEN GEISTER, eine Gruppe von frei denkenden Rebellen. Cyberpunks. Wir leben im Cyberspace, wir sind überall, wir kennen keine Grenzen. Dies ist unser Manifest. Das Manifest der Cyberpunks.


Ich hab’ da gerade so tolle Kabelbilder gefunden. Wahrscheinlich finden nur meine falsch verkabelten Synapsen diese Kabelbilderwelten wirklich schön. Mach ja aber auch gar nix, weil ich jetzt passende Zeilen aus dem Manifest der Cyberpunks hier drunter klatschen werde. Und das Artikelchen hier dann damit immer noch keinen Sinn ergibt. Das Ganze wird dann – um noch mehr Verwirrung zu stiften-, in Englisch und Deutsch von statten gehen. Biddesehr:

Es ist das Netz, das uns hilft die Informationen frei zu verteilen. Das Netz, ohne Grenzen und Beschraenkungen.

Our society is sick and need to be healed. The cure is a change in the system.

Jeder kann Informationen teilen, keine Restriktionen.

Encrypting of informattion is our weapon. Thus the words of revolution can spread uninterrupted, and the government can only guess.

Unsere Kinder werden in diesem alten und unveraenderten System grossgezogen. Ein System, das Gedankenfreiheit nicht toleriert und einen bedingungslosen Gehorsam gegebueber den bestehenden Regeln verlangt.

We fight for freedom of information. We fight for freedom of speech and press. For the freedom to express our thoughts freely, without being persecuted by the system.


  • In diesem Sinne: More Cable, More Freedom!
  • Hier gibt es einige weitere tolle Kabelbilder: izismile.com

Mai 23 2009

IN CASE OF REVOLUTION BREAK GLASS

Chris

Ich sach’ jetzt nicht wer der Künstler ist, der das Teil zusammengeschraubt hat. Ich sach’ auch nicht auf welcher Ausstellung der Kasten zu bewundern war. Was ich aber sage, ist das hier:

Wunderbar!



Mai 14 2009

Tom Hoops

Chris

Poah! Der Tom! Der hat mich jetzt aber sowas von erwischt! Tom Hoops hat eins der ansehnlichsten Schwarz-Weiß-Portfolios im Programm, die ich überhaupt jemals gesehen habe (einige Bilder mit Farbspritzern sind auch darunter). Ich weiß nicht wieso,…aber beim Ansehen der Bilder drängelt sich bei mir folgender Begriff in mein zerebrales Refugium: Zeitgeist.

Zeitgeist?

Weil: Die abgelichteten Menschen gucken (teilweise) so, als würde die personifizierte Zensur praktisch bei denen vor’m Bettchen kampieren. Und denen das aufstehen verbieten. Nicht ist unmöglich; siehste ja. Energische Mimik, energiegeladenen Gesichter. Mehr Power, mehr Kritik, mehr We the people, mehr Revolution, mehr Energie und mehr Ausdruck, als…öhm..ja…die Piratenpartei?!

Wolle, Usullalla und sonstiges zensursüchtiges Pack: Guckt mal hin. Ganz genau.

Ihr anderen Fritten auch.

;)



Mai 2 2009

Für mich!

Chris


You say you got a real solution Well, you know We’d all love to see the plan You ask me for a contribution Well, you know We’re doing what we can But when you want money for people with minds that hate All I can tell is brother you have to wait Don’t you know it’s gonna be all right all right, all right

Das ist für mich und meinen Ehrentag. Für meine lieben (twitterenden) Leute da draußen habe ich heute aber auch ein Präsent: William Gibson twittert! Last Tweet:

Reverse-engineering the human penis: http://tinyurl.com/dy8vxz

Für die Nicht-Tweeter: Das Video da oben teile ich dann auch gerne mit euch. Wenn’s denn sein muss. Danke schon mal für alle lieben Wünsche!

Ich liebe euch.

Und euch sowieso.

Spread the Love, is’ ja so schönes Wetter.


UPDATE:  Wer ein Notfallrezept braucht: Ab 17.00h sitzt der Doktor mit einigen Patienten im Ehrenfelder Blücherpark auf der Wiese vor’m Bootsverleih. Kontakt via Tweet oder Mail  ;)


Mrz 29 2009

Die Fassade bröckelt

Chris


Robert J. Tomsons, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung in der Ausbildung, schreibt:

Erst wenn Menschen nichts mehr zu Fressen haben oder Ihre Familie ernähren können brökelt die Fassade des Kapitalismus und der einfache Mensch geht auf die Straße um endlich mitreden zu wollen. Aber seine Stimme wird nicht gehört. Zu wenige, zu verteilt. Erst wenn die Massen sich formieren und Ihren Unmut den Verantwortlichen überbringen. Erst wenn Ihre Stimmen sich zu einem Chor entfachen, kann etwas bewegt werden und auch die letzten Verantwortlichen werden durch die dicken Mauern ihres Zwangslügen-Gebäudes mit uns reden MÜSSEN.

Dem habe ich nicht hinzuzufügen. Bis auf:
Für eure Krise zahlen wir nicht!


  • R.Tomsons bezieht sich auf diesen Text bei: heise.de
  • Ich beziehe mich auf die Abteilung KOTZE
  • Bild: Aus irgend ‘nem Ordner
  • Trotzdem schönes Wetter
  • Und RIP von Portishead is’ wirklich klasse dazu.

Mrz 20 2009

KOTZE am 20.03.2009

Chris



Allerorten ist eine Aufrüstung des Sicherheitsapparats zu beobachten, der von Polizeigewerkschaften und Medien publizistisch flankiert wird.

Die Sicherheitsindustrie dürfte eine der wenigen Branchen sein, die von der Handhabung sozialer Kämpfe gewaltig profitieren.

Zunehmend wird der Einsatz von Militär ins Spiel gebracht. In Italien etwa sollen 30.000 Soldaten zur "öffentlichen Sicherheit" beitragen.

Der "Summer of Rage" wird kommen, wenn sich nicht flott etwas ändert. Und zwar früher, schneller und konsequenter als es manch’ einem (Kapitalschwein) lieb sein mag. Ich krieg’ das kalte Grausen.

KOTZE!


Hier zur kompletten Kotz-Story: heise.de …ja, ich seh’s gerade selber; der Artikel ist von gestern. Trotzdem KOTZE!
Mehr KOTZE!


Mrz 6 2009

Fightin’ Streetart: blackblockbeauty

Chris


*Hust* Das ist einfach zu geil; dafür stelle ich meinen Hust- und Unwohl-Modus mal eben auf Pause. Zuerst: Ist das nicht in Köln? Ist auch eigentlich wurscht wo das ist; Hauptsache ist, es ist da. "blackblockbeauty" heißt der Künstler, der sich offensichtlich auf solch’ wenig abgedroschene Slogans wie "REVOLTE!" oder auch "WELTREVOLUTION!" spezialisiert hat. Herrlich. Manchmal frage ich mich, welche Bekannten aus düsterer Vergangenheit sich wohl hinter dem Einen oder Anderen Namen verbergen mögen….!?  -Wurst.

Bürger! Leistet Folge, ruft die Polizei!


Hier zur Galerie des Artisten: reclaimyourcity.net
Hier gesehen: Vergessen; sry; Medikamente, und so. just.blogsport.de


Jan 28 2009

Piraten. Graffiti-Radios. QR-Codes. Wuuha!

Chris


Un-glaub-Lich. Was wir (ich verbrüdere mich gerade verbal und mental mit allen Piratensendern dieser Welt!) heutzutage alles für Möglichkeiten haben, "das System zu hacken und zu knacken". Eine andere Wortwahl geht einfach nicht mit dem zusammen, was ich da gerade gesehen habe. Der Knaller. Genau wegen solcher Sachen verteufele ich alle Hirnis die mir was von "Ähh,…die Technik" oder auch "Ähh,..das Internetz" erzählen wollen.

Spread the Word, revoltiere -freundlich aber bestimmt!-, gegen bestehende  Strukturen; geh’ raus; mach was; und sein es nur das Einrichten eines knuddeliges Weblogs in dem du weiteren tollen Aktionen eine Plattform bieten kannst; ein Sprachrohr sein kannst; sei es auch erstmal noch winzig und leise. Umsonst ist es nicht!


Irre: Bekanntlich gibt es in einigen Städten dieser Welt sogenannte Piratenradiosender. (Ich las mal ein Buch über London, bzw. über die dort ansässigen Piratensender: …der Hammer, habe nur leider vergessen wie es hieß…) Diese "Schwarz-Sender" nutzen vorhandenen Radiowellen um ihr eigenes – oftmals sehr gut hörbares- Programm in die Köpfe der Menschen zu senden. Diese Art der illegalen Sendungsmacherei wird natürlich nicht als Kavaliersdelikt geahndet, sondern (zumindest in England) hart bestraft.

So. Zum Video: Der Kerl hat sich gedacht: "Ich sehe Parallelen zwischen Stencil-Graffiti und Piratenradios. Auch finde ich diese neumodischen QR-Codes sehr nützlich. Wie kann ich den Piratensendern in meiner Stadt was gutes tun; diese vor Strafverfolgung schützen und darüber dann noch ein spitzenmäßiges Video drehen?"

I found a connection between graffiti and pirate radio. Both of these art expressions hack into public facilities. In the case of graffiti, the hacker uses the wall. In case of pirate radio, the hacker uses public radio waves illegally. It can be said that pirate radio is sound graffiti and I would like to propose to combine these two methods of graffiti; The artist can spray a QR code (two-dimensional bar-code) in the street with a stencil. Then when people who find the graffiti take a snapshot of the code with a mobile phone they can find the radio station through the internet.

Ich bin baff: