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Arctic seed vault – Ihr Einsatz, bitte!

Sehr wahrscheinlich habe ich hier im Blog schon mal was über den Svalbard Global Seed Vault getippt. Ich hab' nur gerade keine Lust zu wühlen. Der Svalbard Global Seed Vault ist…

…ein Projekt des Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt zur langfristigen Einlagerung von Saatgut zum Schutz der Arten- und Varietäten-Diversität von Nutzpflanzen. Es befindet sich am Platåberget (dt. Plateauberg) in der Nähe der Stadt Longyearbyen auf der Insel Spitzbergen. Offiziell wird das Saatgutgewölbe norwegischerseits globalt sikkerhetshvelv for frø på Svalbard  / weltweiter Saatgut-Tresor auf der Insel Spitzbergen genannt. (Wikipedia)

Der Bunker an sich ist also eine Zukunftsicherung für uns alle. Bzw. für die, die nach uns kommen – und dann ja auch vielleicht mal eine Sonnenblume in echt sehen wollen. Bis zu  4,5 Millionen Samenproben sollen mal dort lagern; letzendlich wird der Bunker ohne Besatzung funktionieren; via Fernwartung aus Schweden. So weit – so futuristisch. Natürlich ist der Bunker schon jetzt durch den Klimawandel bedroht; es musste bereits nachgebessert werden (Betonsockel). Das aber nur am Rande. Viel spannender…. besser: Viel trauriger: Es gab jetzt die erste Abhebung von Samenmaterial. Ich hätte damit nicht vor 2050 gerechnet. Aber es ist wie es ist: Der behämmerte Assad und seine Dummbrot-Brüder führen in Syrien mittlerweile einen so dermaßen giftig-fiesen Krieg – man liest ja auch von Fassbomben, Chlorgas etc – dass da in einigen Regionen einfach kein gesundes Gras mehr wachsen will. Geschwiege denn ein erntbares Korn. Das letzte Saatgut hat der Krieg gefressen; und somit auch die Nahrungsgrundlage vieler Menschen. – Was ein Penner, dieser Krieg, dieser Assad. 

Wie gut das die Skandinavier den Bunker bauten: Jetzt wird gesundes Korn – aber auch gute Gerste – aus dem Eis in den nahen Osten gebracht. Um dort wieder irgendwas essbares aus dem Gift-Boden ziehen zu können.

 Ist dieser Vorgang nicht bezeichnend für den Status den Planeten Erde im Jahre 2015? – Alles im Eimer. Hoffnung noch da. Bunker erstmal wieder zu.

O__o

 

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Der Rechtsruck in Norwegen hat ein Ende! \o/

Um es kurz zu machen: In Norwegen war gestern Kommunal-Wahl (wo übrigens alle Ausländer die länger als drei Jahre im Land sind, mitwählen dürfen. – Einfach so…!), und siehe da: der Rechtsruck in Norwegen hat ein Ende! Was mich total freut. Gerade in diesen Zeiten! \o/ Hier das offizielle Wahlergebnis von heute morgen (erklär' ich euch drunter, kurz):

Unbenannt

Das hohe A da, das sind die von der Arbeiderpartiet, die Sozialdemokraten – mit starkem Links-Einschlag. Hohe Verluste verzeichneten die Konservativen (Høyre)  aber auch die lästige Fremskrittspartiet die rechtspopulistische Fortschrittspartei – hat einen drauf gekriegt; und zwar nicht nur ein bisschen. Links und Grün sind die klaren Wahl-Gewinner, in den beiden größten Städten (Oslo & Bergen) weht ab heute jedenfalls kein ganz-so-konservativer Wind mehr…Sicherlich lag das auch an den Kampagnen der Parteien, die zb. syrische Schicksale in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation stellten; so ein Bewusstsein für das Thema Wir sind ein reiches Land, also lasst uns helfen geschaffen haben. Warum gerade nach dem Breivik-Vorfall ganz Norwegen mehr nach rechts rückte; habe ich eh nie kapiert und erklären konnte mir das bis heute auch niemand so recht. Ich verbuche das als politischen Ausrutscher meines Lieblingslandes. 

Das die trotz Links-Druck jetzt nicht gleich EU-Mitglied werden ist klar, und von Grenzen öffnen kann keine Rede sein. Trotzdem bewegt sich die norwegische Polit-Landschaft wieder in eine Richtung, die ich besser verstehen kann, als das, was da in den letzten Jahren so los war. 

(Artikelbild: Wahl-App aus 2013) 

Quellen: 

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Big Data – Kann böse enden.

c’t-Autor Holger Bleich schreibt in seinem Editorial: Nichts zu verbergen? das hier zum Thema Big Data:

Amsterdam gilt seit jeher als Musterbeispiel gelungener Stadtplanung. Bereits 1851 begann die Stadt, systematisch Daten der Bevölkerung zu erheben, um optimal ihre Ressourcen zu verteilen. Fürs “Bevolkingsregister” gaben die Einwohner bereitwillig Beziehungsstatus, Beruf und Religionszugehörigkeit an. 1936 stieg man sogar auf die Datenerfassung mit einem hochmodernen Lochkartensystem um. 1939 aktualisierte eine Volkszählung das Stadtregister nochmals.
Im Mai 1940 rissen die einmarschierten deutschen Besatzer das Register an sich und ermittelten anhand dieses Datenschatzes in wenigen Tagen fast alle jüdischen Einwohner. Ein Großteil der rund 100 000 Amsterdamer Juden wurde ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Von einem Tag auf den anderen entschied ein Marker im Big-Data-Pool über Leben und Tod. Zuvor hatte 90 Jahre lang niemand etwas zu verbergen gehabt – schließlich diente die Erfassung ja dem Wohl aller.

Und was macht die Welt? Die Politik? Die Gesellschaft? – Nix. Bis wenig. Bis es knallt. – Ich geh‘ feiern, noch geht das ja.

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Der Generalbundesanwalt Harald Range ermittelt wegen Landesverrats gegen netzpolitik.org

Der Generalbundesanwalt Harald Range ermittelt wegen Landesverrats gegen netzpolitik.org. Und das ist kein Aprilscherz. Es ist ja kein April. Ich kann auch nicht lachen. Als wär's ein Witz. – Das ist unfassbar. – Wissen die eigentlich, was für ein Fass die da aufmachen? Die drohen den Autoren (die ich für journalistischer halte, als alles, was die Holzmedien die letzten Jahre so an Land gekarrt haben) des Blogs mit Knast. O__o Ich. Sach. Jetzt. Nichts. Nichts. Nichts. Nichts. …was mir dazu einfällt: Henry Thoreau (der übrigens mal freiwillig in den Knast ging. war ihm lieber als Steuern zahlen):

Under a government which imprisons any unjustly, the true place for a just man is also a prison.

Wenn DIE in den Knast gehen, geht ein Stück Freiheit mit. Und wir sollte es auch tun. Allesamt. – Ganz zu schweigen von dem offenen Angriff eines Staatapparates auf den Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes. Der genau heute passiert ist. 

Fefe schreibt heute (in einem anderen Kontext) das hier: 

Wir können hier gerade live und in Farbe beobachten, wie die Welt den Bach runter geht. Das ist wie mit der Umweltverschmutzung, Klimawandel und Massentierhaltung. Alle sehen es, alle wissen, dass es uns alle umbringen wird, aber keiner hält es auf.

Jop.

(Die Jungs brauchen jetzt echt jeden Cent, schiebt denen doch hier mal was rüber!) 

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OXI! YEAY!

Warum ich das OXI der Griechen prima finde, muss ich wohl nicht erklären. Zwei Dinge, die beide Seiten nie aussprechen, darf ich hier aber sagen.

A) Von Paris über Hollande nach Berlin und Merkel: Keiner der Pappköppe spricht mal aus, was sie wirklich anpisst: Das sind LINKE, die da in Griechenland nun entscheiden. Das ist auch ein Grund – wenn nicht sogar der Grund – , warum unsere eurozentristisch-rechtsaußen-orientierte Politiklandschaft so reagiert, wie sie reagiert. Das Links halt auch ne politische Ausrichtung ist, die – wie man gerade in diesen Zeiten sehr gut sehen kann – die Energie hat, den Kapitalismus gegen die Wand zu fahren, wollen unsere braun-schwarzen neoliberalen Arschlöcher nur zu gerne verdrängen. Ist aber so. Eure scheinheilige Kritik an der neuen griechischen Regierung (wie lange sind die nun dran!?) ist nichts anderes, als die Angst davor, dass eure verfickten Wachstums-Parteien langsam ausgedient haben. Und ihr eben doch nicht recht hattet, mit eurem blöden Verzell; von Schröders Vollbeschäftigungs-Phantasien, über Schäubles Zahlendrehereien, zur Wachstums-Merkel… das da nun ein Volk ganz einfach die Schnauze voll hat, rafft ihr nicht, weil – zu Ende gedacht – diese Dagegen-Idee das Potenzial hat, ganz Europa umzubauen. Auch euren Gartenzaun in Garmisch, oder euer Landhaus in Lindenthal. Das pisst euch an, nur sagt ihr das nicht. Ihr Angsthasen. Feige, doppelzüngige Angsthasen. Unserer Regierungen voller BWLer, Anwälte und Staatsrechtler. Echtes Leben lernt man eben nicht an der Wirtschafts-Uni; und auch nur sehr begrenzt an euren Stammtischen (aka Arbeitskreisen).

B) Wieso pimpelt dieser Giorgos Chondros in den deutschen Medien nur so rum? Der war doch Hippie und Kommunist. Nun sitzt er da wie ein weichgekochter Joschka und kriegt die Fresse nicht auf, faselt was von unser Volk möchte es so nicht haben. Der sagt nie: Wir ham' die Demokratie erfunden, jetzt habt ihr sie verunglimpft, nun fahren wir sie halt – in der Form wie sie nun besteht – mal fett gegen die Wand. Wo steht eigentlich, wie viele OXIs nicht nur ein NEIN zur Diktatur aus Europa waren, sondern ein NEIN zum ganzen gesamten (Zins-)System? Das wären Zahlen, die wir mal lesen müssten! Das die Griechen keinen Bock mehr auf Merkel & Co haben, ist doch wohl klar, da brauch' ich keinen für fragen. Wie wäre es, wenn du schlafmütziger Chondros mal sagst, was du denkst, und was auch sicher viele (junge?) Griechen mittragen würden: Wir ham' die Schnauze voll, vom Turbokapitalismus und eure Zinsen und Schulden, die nichts anderes sind, als dumme Ideen in verqueren Köpfen. Wir machen da nicht mehr mit und verweigern uns jeglichen Hilfeleistungen, die einen kapitalistischen Ansatz haben! Wenn man ihm genau zuhört, hört man zwischen den Zeilen, das ihm solch' antikapitalistisches Gedankengut quasi auf der Zunge liegt. Nur traut er sich nicht. Weil: Big Europe und so. 

Draufgeschissen, Europa! …ich hab' eh nie kapiert, wie man eine Gemeinschaft durch ein Zahlungsmittel definieren will. Hirnfick.  

Idioten. Berlin, Paris, Brüssel. Voll davon. 

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Die Masken, die wir tragen.

Unbenannt

The Atlantic hatte vor einigen Wochen eine tolle Bilderserie am Start: The Masks We Wear. Ich fabuliere da jetzt keine politisch/soziale Komponente rein, sondern lasse die Bilder sprechen. Nach dem Klick aber erst. (weil ich keinen Peil hab', wie sehr die Bilder im Web getrackt werden; da stehen jedenfalls so schwer-seriöse Agentur-Vermerke drunter; no risk in diesem Falle). Masken, Menschen, zieht's euch rein: theatlantic.com

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Christoph Sieber – Deutsche, ihr werdet verarscht

​..und dann fährt man nach ca. 4.000 nordischen Auto-Kilometern wieder nach Deutschland rein. Nicht nur die Autofahrer sind dann ein Kulturschock (Arschlöcher. Alle), nee, auch die erste Nachrichtensendung (Deutschlandfunk) verpasst einem direkt wieder 'nen psychischen Tiefschlag in die Magengegend: Asylanten schneller abfertigen! Asyl-Heime die brennen! Der Grieche heißt jetzt Grexit und die Angst geht um! Das sind die drei Top-News nach fünf Minuten in meinem Land. Ich lache hart. Obwohl ich eigentlich kotzen möchte. Was ja nicht geht. Wir sind ja wieder in der Republik. Das Land der dicken Autos, der gebügelten Hemden, der SANIFAIRs für Kleinanleger, in Watte gepackt, fressend bei McDonalds, medial verstrahlt und wirklich verdammt anpassungsfähig. Ich würge mauvefarbene Pullunder. 

Dann, zu Hause, lesend: Einen Vice-Artikel; 1.000-fach geteilt, im sozialsten aller Netzwerke. Über: Alles Verloren. – Der gehirnverkrüppelte Autor eröffnet mit: Ich wollte diesen Artikel eigentlich gar nicht schreiben, weil es eh nichts bringt. – So kenne ich mein Land. Selbst den jungen Menschen kannste 100x den Hessel unter die Nase reiben, das juckt die solange nicht, bis der Russe da ist. Oder der Grieche. Oder der Linke. Oder der aus der Nachbarstadt. Der Andere halt. Denn der macht Angst. Immer schon. …und weil wir vor lauter Stumpfsinn und Kapitaldeckungsverfahren gar nicht mehr woanders hin können. Wollen. Mit der Sorgerei.  Powerd by Vice, der neue Journalismus der Untergrund-Netz-Hipster. 

Um was sorgt man sich hier eigentlich wirklich

Leck mich, Deutschland. 

Video via: Max, einer der letzten Wikinger. 

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Facebook AGB vs. totalitäre Überwachung vs. interne Ironie (ein Artikel, den es nicht geben dürfte)

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Im geheimen tippe ich ja immer geheime Blogartikel, die nur ich lese, weil sie so doof sind, dass nur ich sie lesen sollte. Einer davon, angelegt anno 2013, hatte die folgende Headline: 

Facebook AGB vs. Totalitäre globale Überwachung

In diesem Entwurf finden sich Textnotizen, gefolgt von intellektuellen (?) Zitaten, als auch kryptische Erinnerungen in Wortbrocken, alles livegestreamt, direkt aus meinem Gehirn. Verstehen tut das niemand, ich selbst auch immer weniger. – Das Alter, ihr wisst schon. Deshalb liest man hier im Blog nur etwa jeden zehnten dieser Artikel (die mit dem meisten Hass darin). Ich war eben joggen, und währenddessen dachte ich so: Was soll ich immer 800 Wörter tippen, wenn es auch einfach geht. Hier also eine einfache, einfach formulierte These: 

Die Menschen in Deutschland würden eher gegen die Einführung der neuen Facebook-AGB auf die Straße gehen, als gegen die massenhafte Verletzung ihrer Privatsphäre durch die Überwachungsfaschisten der westlichen Hemisphäre.

Der geheime Artikel hat da Fakten und Links zu, der erklärt (relativ) fundiert – aber eben auch in einem ironischen Ton – warum die These so stimmt (also das die Menschen eher…usw.). Nach der montäglichen Lektüre meiner Lieblingszeitung (jep, Printausgabe;), einigen persönlichen Gesprächen mit klugen – aber auch mit nicht so klugen – Menschen in der letzen Woche, dem stöbern in den Main-Media-News vom WE, dem erneuten Blick in meine Zielgruppenanalysen für Kunde X (der auf Facebook mal was machen will) (auf Facebook sind die meisten nutzer über 35 Jahre alt, lieben Daniela Katzenberger, Cindy aus Marzahn und Joko Winterscheidt, kein Scheiss) ist es eigentlich völlig unnötig, die These total kryptisch zu untermauern und ironisch auszuschmücken, nur damit das ganze Thema irgendeinen Mehrwert hat. Im besten Falle ist der Mehrwert eines persönlichen Blogs der folgende: A kanalysiert, befreit sich durchs Schreiben (Autor), Seite B (LeserInnen) haben Spaß und denken was neues. 

Nun lautet die Headline dieses (eigentlich geheimen!) Artikels aber ja:

Facebook AGB vs. Totalitäre globale Überwachung vs. interne Ironie

…der letzte Part ist also neu. Wieso? Weil mir eben beim Laufen eins klar geworden ist (hat auch mit der ganzen PEGIDA-Kacke und den Gesprächen und News der letzten…Monate zu tun): Diese ironische Betrachtungsweise auf die Dinge ist für mich bisher a) Überlebenszweck, b) Selbstschutz, und c) eine Möglichkeit der Ignoranz gewesen. Klar hatte ich letzten Sommer 'ne Bandscheibe raus, klar hat man immer mal den eigenen Mikrokosmos im Weg rumstehen, klar findet man immer eine Möglichkeit, das alles spaßeshalber zu betrachten. Nur, ist das alles längst kein Spaß mehr. Ich, 33 Jahre jung, eben 25 Minuten kampfjoggen im grauesten Grau was Köln zu bieten hat, treffe Problemviertel-Menschen im Bäcker, lese die ausgelegte BILD-Schlagzeile und denke: Der Spaß ist echt vorbei ey. – Komme nach Hause, blättere die Rants hier im Blog zurück, und denke so: Warum bin ich kein ernsthafter Journalist geworden? (ich schaute just The Newsroom zu Ende) und könnte die Menschen dann halt wirklich besser machen! Nun ja, statt Faschist bin ich halt Blogger geworden. Der von 2007 bis 2010 ironisch (aber mit echtem Hass™) – die Dinge so rausgehauen hat, wie sie ihm in den Kram passten, wie sie ihm am bequemsten waren. 

Ich liebe Satire und Komik und Kabarett.  – Nur hier in meinem Blog wird es in diesem Jahr weniger ironisch, dafür punktueller, noch verzweifelter und emotionaler, zugehen. – Spaß haben können wir, wenn alles umverteilt ist, der Krebs besiegt und der Mars endlich ausgebeutet ist. 

Ist Montag, ich mach' nur Spaß. – Echt und unlustig bleibt meine Artikel-These aber trotzdem. Und Ironie oder Augenzwinkern macht die auch nicht besser. 

Die Menschen in Deutschland würden eher gegen die Einführung der neuen Facebook-AGB auf die Straße gehen, als gegen die massenhafte Verletzung ihrer Privatsphäre durch die Überwachungsfaschisten der westlichen Hemisphäre.

Ich find' das total krass.

Auch ohne Spaß. 

(Disclaimer: Der Text springt von A nach C und wieder im Kreis, ich weiß das, ist ja auch geheim und alles, und ich habe auch noch mehr davon OO__oo Wenn ich mich Monatgs danach fühle, lass ich jetzt mal nach und nach den einen oder anderen raus, wa?) 

 

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transhumanistische-partei.de

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Vielleicht finde ich in den nächsten Jahren doch noch (m)ein politisches Zuhause ;) 

transhumanistische-partei.de

Mir sind Parteien ja so ganz grundsätzlich zuwider, der Hase hoppelt aber trotzdem, auch ohne Anarchie und meiner Idee davon. Die Facebook-Gruppe liest sich nach meinem Geschmack, also eher europäisch-humanistisch, als amerikanisch-übermenschlich. Dort steht z.B.:

Kennst Du jemanden, der sich für eine neue Politik interessiert, welche daran arbeitet:
– den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen und zu Befähigen
– das Miteinander einer globalen Gesellschaft und Natur zu erzielen
– Bildung und Beteiligung an der Gesellschaft optimal und für alle Bürger zu ermöglichen
– Wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zum Wohl des Bürger zu fördern und den Zugang umfassend bereit zu stellen
– den massiven Ausbau von Gesundheitsvorsorge und den Einsatz digitaler Technologien einzufordern
– Veränderungen und Entwicklungen nicht zu ignorieren, sondern mit geeigneten Mitteln, positiv entgegen zu treten

Klingt erstmal nach 'ner sozialistisch-demokratisch-humanistischen Geschichte. Nur, ey, da machen Anhänger des Transhumanismus mit. Denen die Zukunft gehört. Also mir dann ja auch. Klingt nach pyramidenartiger Machtstruktur,wa? Meih, denken wir an Foucault:

Wo es Macht gibt, gibt es Widerstand.

Ich schaue mir das Gedöns mal an und berichte hier, wenn ich Vorsitzender bin (vielleicht auch zwischendurch mal). 

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