Besonders innovativ ist dieses animierte Video eigentlich nicht. Dennoch zeigt es ganz gut auf, in welcher Konsum-Kultur sich die große Mehrheit der westlichen Welt tatsächlich bewegt. In keiner, die ich gutheißen kann, soviel ist mal klar.
Das auch ich nicht immer Bio und fairhgehandeltes kaufe, geben ich umunwunden zu. Zwei Eco-Jeans, einige Shirts aus nachhaltiger Produktion und Fairtrade-Kaffee besitze ich schon und probiere durchaus (sofern es Geld, Nerven und Faulheit zulassen), eben nicht immer das zu kaufen, was am günstigsten ist. Sondern das, was am geilsten aussieht
Heute gibt's mal was nostalgisches. Und zwar einen tollen Trickfilm Namens Balance. Hier ein Auszug aus der Beschreibung bei sevenload:
Balance ist ein deutscher Trickfilm von Christoph und Wolfgang Lauenstein aus dem Jahr 1989. Er gewann im selben Jahr den Academy Award (Oscar) als Bester animierter Kurzfilm.
Ich find' der Look ist klasse und die Story Message passt auch. Die Vertonung des Movies klingt so wundervoll, öhm…, handgemacht.
Der Kurzfilm Mars von den Briten Joe Bichard und Jack Cunningham ist eine kurze Erzählung
about human interplanetary exploration.
Ganz schön raffgierig, diese Erdbewohner. Ah, und einen hab' ich noch, zum Thema Mars. Der Herr Buzz Aldrin war der zweite Mensch auf dem Mond. Und wie der sich eine Marsbesiedlung vorstellt, das steht hier:
Für die Mars-Besiedelung sieht Aldrin seinen bereits 1985 vorgestellten "Aldrin Cycler" vor: Ein Raumschiff umkreist fortlaufend Erde und Mars; ein anderes Schiff kann daran andocken. 2025 soll die Landung auf dem Mars-Mond Phobos stattfinden, einige Wohnelemente mit im Gepäck. 2027 folgen dann – so seine Vision – die ersten Menschen, die eineinhalb Jahre bleiben. 2031 sollen dann drei Menschen nach Phobos reisen, die nicht mehr zurückkehren werden. Später sollen sechs weitere Menschen von der Erde dazustoßen und 2033 oder 2035 gemeinsam den Mars betreten. (oe24.at)
Neben den ganzen Cyborgs und transhumanistischen Sexroboterfrauen gibt's jetzt mal was für's elektronische Herz. Nämlich 'nen sehr schnuckeligen Kurzfilm. Mit Häschen und Familie und alles; schnuff schnuff, muffelwuffel. Entdeckt habe ich das Video bei Carolin's Video-des-Tages-Weblog. Die schreibt zu dem knuffeligen Movie das hier:
Ein melancholischer, schöner Sound, der einen die Augen zu machen und träumen lässt. Aber auch die Story des Stop Motion Films ist süß gemacht.
Jetzt kommt ein Lyric-Auszug des Songs, und dann das Schnuffel-Video. (Welches wahrscheinlich nicht im Feedreader läuft!)
Looking for somewhere to stand and stay
I leaned on the wall and the wall leaned away
Can I get a minute of not being nervous
and not thinking of my dick
Cute, süß, Hasi Hasi, Puffelwuffel! Hier das Video:
Jeps, passt ziemlich exakt in meine Kragenweite: Futuristisch, dystopisch, spannend, actiongeladen und lustig brutal. Hier ein Auszug aus der Videobeschreibung:
Codehunters was created by the awesome Ben Hibon for MTV Asia and was broadcast as both a standalone short film and used to brand the MTV Asia Music Video Awards
Lustig: In den Kommentaren zum Kurzfilm wird bemängelt, dass das Movie ja so aussehen würde, wie das Videospiel "Borderlands". Allerdings ließen sich die Borderlands-Macher von diesem Kurzfilm inspirieren. Und nicht umgekehrt. Zurecht, würd' ich meinen. Klasse, das Teil. Ich mag' die Kaugummigranate.
(Das Video gibt es dieses Jahr nicht im Feedreader zu sehen. Aber vielleicht im nächsten.)
So. Jetzt mache ich mal kurz Pause von der Pause. Und das nur, um euch mit Liebe, Schmalz und Schluchz zu bombardieren. Weihnachten! Gefühle! Tannenbäume! …alles völlig überbewertet. Und so schön.
Ich bin weiter Liebe kotzen; bis im Sommer, Leute.
Mal eben was vorweg: Wenn hier einer von euch Gruselkerls und Gruselmädels einen echt gruseligen Gruselfilm kennt…sagt mir mal Bescheid. Ich suche nämlich sowas immer. Weil: Es gibt doch keine gruseligen Filme! Okay, zwei vielleicht: Einmal "The Grudge/Der Fluch" (Das Remake, nicht das Japan-Original) und (ja, lacht ihr nur) "Der Fluch von Darkness-Falls" – der mit der Zahnfee. Sonst kenne ich KEINEN Film, bei dem es mich gruselt (außer vielleicht bei diversen Dokus; da dann allerdings aus anderen Gründen). Und ich will mich ja wirklich gerne gruseln lassen. Also: Immer her damit! Und das mir jetzt keiner mit so 'ner SAW-Scheisse kommt. Ich rede von Grusel, nicht von Hirnriss.
Zum Thema: LUCIA. Diesen zweiteiligen Kurzfilm habe ich gerade bei vimeo entdeckt. Und der gruselt mich. Der Sound, die Story und die Bilder…phänomenal. Guckt, hier, Teil1: