Happy Birthday, Mr. William Gibson!
HAPPY BIRTHDAY, MISTER WILLIAM GIBSON! THX FOR ALL THESE WILD DREAMS OF HILARIOUS GREY-COLORED ROMANTIC SPRAWL-STORIES!
…and please: Mach’ uns den Neuromancer. Again!
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HAPPY BIRTHDAY, MISTER WILLIAM GIBSON! THX FOR ALL THESE WILD DREAMS OF HILARIOUS GREY-COLORED ROMANTIC SPRAWL-STORIES!
…and please: Mach’ uns den Neuromancer. Again!
Chummer, Deck-Cowgirls und andere düstere Gestalten! Ich habe da mal eine Anfrage an euch. Zunächst mal der der Trailer zur Gibson-Doku "No Maps for These Territories":
Youtube-Dirkekt-Hippie.
Youtube-Trailer zu "No Maps for These Territories"
Update: DANKE an "The Maverick" !!! ;)

William Gibson. Ein Genie denkt nach. Man siehts. Bild: CC-Flickr-Nowherenear
Alle seine Bücher flashten mich ziemlich. Die Lesung in Köln flashte mich sogar weit mehr als nur "ziemlich". Überhaupt: Mich kann schon ein simples(?) Interview mit / von Ihm dermaßen wegflashen. Unglaublich.
Aktuell begeistert mich das Interview auf der Webiste intro.de. Der Fragende, Herr Wolfgang Frömberg, stellt Mister William Ford Gibson unter anderem einige Fragen bezüglich der Post-9/11- Area. Hochinteressante Denkansätze! Auch von Seiten des Interviewers!
Ich erdreiste mich jetzt einfach mal, und klau mir einige markante Sätze rüber. Klasse: Gibson holt sich Inspiration für seine Werke in meiner Heimatstadt:
(…) Wir waren eben essen und liefen durchs Kölner Zentrum. Mir fiel eine Straßen auf,die typische globalisierte Einkaufstraße: der Bennetton-Shop gegenüber von McDonalds, eine Kentucky Fried Chicken-Filiale gleich um die Ecke(…)
Klasse, ein echter Köln-Kenner! ;)
Dann frage ich mich, was liest der Kerl eigentlich so?
(…)Erst vor kurzem habe ich einen Artikel darüber gelesen, wie der Digital Underground in Kuba funktioniert.(…)
Ah ja.
Der nächste Satz, ist Gibson pur:
(…)Versuch mal, Teenager daran zu hindern, an die nächste Version von ‘Grand Theft Auto’ heranzukommen oder an die Alben, über die sie auf Mini-Stick-Versionen von Websites gelesen haben. Vollkommen unmöglich.(…)
Herrlich! Das ganze Interview ist Kopfkino der feinsten Sorte. Gibts hier zu lesen: intro.de-William Gibson. Je mehr ich von Ihm höre, desto begeisterter bin ich von ihm, seinen Ansichten und Gedanken.
Genie. Punkt.

So langsam legt sich mein Flash wieder. Denn nichts anderes war die Lesung von W. Gibson im Kölner Gloria – Theater: Er hat den Mund aufgemacht—> ich war geflasht. Eigentlich war schon das "Auf die Bühne kommen" sehr flashig: Sichtlich vom Jetlag gerädert, ein x-beliebiges Shirt über die Jeans, in Sneakers, betrat William Gibson die Bühne. Es gab sogar einige Jauchzer, was Mr. Gibson kalt lies. Der Mann kennt keine Starallüren. Dafür aber "die Ärzte". Der Blogeintrag dazu findet sich hier.
Schön, das der anwesende Kritiker dann auch mal nachhakte, woher denn die Faszination für die deutsche Band rühre: Gibson hatte keine wirklich adäquate Antwort in petto, stellte daraufhin jedoch Überlegungen an, in welcher "kulturellen Matrix" die Ärzte wohl hier in Deutschland angesiedelt sein mögen….Für mich persönlich gab es an diesem Abend zwei große Überraschung: Zum Einen war ich sehr angetan von der Tonierung, seiner Mimik und dem Südstaaten-Englisch, welches sehr gut zu verstehen war. In den Kommentaren schreibt kioopi:
"Gibson hat genauso gelesen wie ich es mir vorstelle wenn ich seine Bücher lese."
Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Zum anderen: Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass Gibson einen sehr speziellen, diffizilen Humor besitzt, trotzdem war ich hin und weg von seiner "jetlaggigen – humoristischen" Ader; wie er beispielsweise ein wenig über seine "Rückkehr zum Science Fiction" (mit ca. 27 Jahren ) und andere Inspirationsquellen plauderte, dass war schon einmalig –> Autos die aussehen wie Raumgleiter und "Spaceships", leere Postämter die mit Fiktion gefüllt werden möchten. Irre irre. Seine Zuneigung zu Verschwörungstheorien tat er auch kund; so hätten diese etwas "einfaches, simples, wonach sich doch heute manch einer sehnen mag" (sinngemäß)
Nebenbei erwähnt waren die gelesenen Text aus "Spooky Country / Quellcode" absolut erstklassig ;)
Fesselnd, informativ, illusionierend, paranoid, detailliert, futuristisch, einfach prima. Der Mix aus Drogendealern, Künstlern, Spionen, die augenscheinlich alle einem bestimmten Seecontainer hinterherjagen, klang schon sehr nach mitreißenden Charakteren. (Den Beruf des Literarturkritikers habe ich hiermit nun endgültig verfehlt, denke ich…;))
Simon Eckert war für die deutschen Parts zuständig, und war für meinen Geschmack etwas zu sehr Schauspieler als Vorleser. Was daran liegen mag, dass er ein solcher ist. (Schauspiel Köln) Ich (der das Buch noch nicht vorher angerührt hatte, weil ichs von "ihm, dem William" vorgelesen bekommen wollte…) hatte trotzdem den Eindruck das die Übersetzung des Textes sehr gelungen ist. Der Eindruck das W.Gibson einem "Oberflächen-Fetischismus" verfallen ist, hat sich für mich erneut bestätigt: Niemand beschreibt "Muster/Oberflächen/visuelle Reize" so wunderbar wie er. Das da die deutsche Übersetzung etwas ins stocken gerät, ist wohl klar…
Der Abend war einfach zur kurz; er hätte mir das ganze Buch vorlesen können, ich hätt `mich keinen Millimeter bewegt…Natürlich konnte ich es mir dann auch nicht nehmen lassen, mir meinen "Neuromancer" von ihm signieren zu lassen!
Die Schultertasche umgehängt, leicht buckelig, ein schräges Lächeln im Gesicht, sitzt er dort; bereit aufzustehen, sollte es plötzlich nötig sein, aus dem Cyberspace zurück in die andere Welt zu switchen. Denn "wir bewegen uns heute ständig im Cyberspace, sehen nur ab und an mal nach, ob es die richtige Welt noch gibt" (Sinngemäß)
In meinen Augen einer der großartigsten Schriftsteller der Zeitgeschichte, ein Visionär und Freak! Ich spare mir an dieser Stelle mal ein Zitat von ihm; er schreibt so viel was man ständig Mantra-mäßig vor sich hinblubbern könnte. Gibson noch mal in Deutschland? Ich bin da!
Ich mag den Mann. Und das was er schreibt.
Jetzt noch etwas mehr.
Nur noch mal zur Erinnerung:
William Gibson – Zwischen Matrix und Quellcode
Donnerstag 06.03., 20 Uhr, Gloria Köln
Apostelnstraße 11, Innenstadt
VVK € 10 / AK € 13
Evtl. sieht man sich ja dort. Ich gebe zu: Der Anlaß für diesen Beitrag ist eigentlich ein eingehender Link von mindsharing.de. Dort ist nämlich ein Zitat des Großmeisters nachzulesen, welches ich nun einfach mal rüberkopiere:
Natürlich haben wir keine Ahnung, wer oder was die Zukunft bevölkern wird. So gesehen haben wir keine Zukunft. Nicht in dem Sinn, wie unsere Großeltern eine hatten oder jedenfalls zu haben glaubten. Eine vorstellbare Zukunft der eigenen Kultur war ein Luxus vergangener Zeiten, als das ›Jetzt‹ noch stabiler und dauerhafter war. Für uns hingegen kann sich alles so jäh und grundsätzlich ändern, daß eine Zukunft wie die unserer Großeltern nicht mehr möglich ist, weil sie nicht genügend ›Jetzt‹ als Grundlage hat. Wir haben keine Zukunft, weil unsere Gegenwart so flüchtig ist. Wir haben nur das Risikomanagement. Den Spin des momentanen Szenarios. Mustererkennung.
Foto: William Gibson by Fred Armitage, CC-Lizenz
Nicht von mir. Ein Review der Kurzgeschichtensammlung "Burning Chrome" (written by W.Gibsons) ist sicher keine Sensation. Was mir jedoch gut gefällt, sind die Bilder die scifi.darkroastedblend.com rausgekramt hat:
Weitere schöne Bilder, sowie das Review dann drüben, bei scifi.darkroastedblend.com.
Ahso: "Er" kommt morgen nach Köln. Ich ja auch,wohn ja da, Freu mich drauf.
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Gerade erreichte mich von dem neuen Web 3.0-Reminder-Dienst "Krkr" (offline derzeit ;)) die Erinnerungs-Mail: "Cory ist morgen in Cologne und liest! Bist Du da?" Ich so: "Ey Mist,…total verpennt!"
(DANKE, Nachrichtenservice Krkr! Super! Ich hätte es jetzt im ganzen "Messe-Trouble" fast verpennt!) Sollte alles nach Plan verlaufen, bin ich definitiv anwesend. Hier hatte ich mich ja schon gefreut, wie ein Elch im Wald, dass die beiden, Herr W.Gibson und einer meiner Lieblings – Blogger, Cory Doctorow, in meine schöne Heimatstadt Köln kommen. Ahh…da kommt just in diesem Moment die Erinnerung von Lightning, der tollen Firefox-Kalender Erweiterung:

"Dont forget, Deckard–> Cory, morgen, 29-02-2008 in Irie-Feld und William am 06-03.08"
(Diese kryptischen Erinnerungsmeldungen verstehe auch nur ich ;)) Jedenfalls liest Cory morgen in einer englisch-deutschen Lesung aus seinem Buch "Upload".
Das ich für die Lesung vom Cyberpunk-Grandfather W.Gibson (06.03.2008 Gloria, Köln) schon lange Karten habe, ist wohl klar! Danke, Süße, für das tolle Weihnachtsgeschenk, noch mal… ! Wird denn jemand von meinen Lesern auch auf einer der beiden Lesungen anwesend sein?
Hier kommt jetzt der von mir geschriebene "News"-Artikel, drüben bei Fictionbox, direkt reinkopiert. Bin gerade faul, und habe keine Zeit den jetzt noch umzuformulieren ;)
JoBlo.com berichtet aktuell über ein Gerücht! Soweit nichts weltbewegendes. Freunde des Cyberpunk-Genres, sowie Fans des Bestseller Autors -William Gibson- sollten jedoch der folgenden begleitenden Erklärung einmal Ihre Aufmerksamkeit schenken:
Hayden Christensen vielleicht einigen besser bekannt als -Anakin Skywalker aus Star Wars-, ist als Hauptdarsteller für den Film Neuromancer (basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von W. Gibson) im Gespräch!
Im Buch ist der Hauptprotagonist ein gewisser Computer-Hacker mit Namen Case. Joseph Kahn (-Torque-) wird bei dem Film Regie führen, so heißt es. Ob an den Gerüchten etwas handfestes dran ist, wird sich zeigen. Die Vorstellung eines -Skywalkers- in einem Dystopie-Movie hat jedoch etwas faszinierendes!
Quelle: JoBlo.com
Ist das was? Ja das ist wohl was. Bin ja sowas von gespannt auf den Film. Liege, gewissermaßen, auf der Lauer!