Aug 13 2010

No Maps for these Territories

Chris

(Ich habe keine Ahnung, ob dieser Player in irgendwelchen Feedreadern läuft.)

Ich habe eben bei der CPC einen Trailer zum neuen Gibson-Roman Zero History gepostet. Der ist echt nett, der Trailer. Außerdem erinnerte er mich an die Gibson-Doku No Maps for these Territories:

On an overcast morning in 1999, William Gibson, father of cyberpunk and author of the cult-classic novel Neuromancer, stepped into a limousine and set off on a road trip around North America. The limo was rigged with digital cameras, a computer, a television, a stereo, and a cell phone.

Und was William Gibson alles in der Limo erzählt, und was Bono so alles liest, das sieht man oben im Video.

Richtig schön verpixelt; aber das passt ja auch. Irgendwie.

Ein wirklich großartiges Filmchen!


Mai 31 2010

10 Buch-Empfehlungen von William Gibson

Chris



Mrz 17 2009

Happy Birthday, Mr. William Gibson!

Chris

Soviel Zeit muss sein. Der Mann, über den in man in 50 Jahren genauso sprechen wird, wie man es heute über Darwin, Einstein und Doktorheil tut, wird heute wieder ein Jahr älter (geboren am 17.03.1948). Meine letzte Begegnung mit dem "Creator of Cyberspace" liegt nun auch schon wieder mehr als ein Jahr zurück und ich finde es sehr traurig, dass er dieses Jahr wohl nicht in hiesige Gefilde reisen wird.
HAPPY BIRTHDAY, MISTER WILLIAM GIBSON! THX FOR ALL THESE WILD DREAMS OF HILARIOUS GREY-COLORED ROMANTIC SPRAWL-STORIES!

…and please: Mach’ uns den Neuromancer. Again!


Mehr Gibson-Content!

Aug 11 2008

Gibson-Doku: No Maps for These Territories! Anfrage!

Chris

Chummer, Deck-Cowgirls und andere düstere Gestalten! Ich habe da mal eine Anfrage an euch. Zunächst mal der der Trailer zur Gibson-Doku "No Maps for These Territories":

Hat irgendjemand eine Ahnung wo ich diese Doku bekommen könnte? Via UPS aus Amiland habe ich nun schon 2x schlechte Erfahrungen gemacht. Evtl. hat ja jemand einen Tip für mich!? Beim stöbern nach dem Movie habe ich außerdem noch dieses wunderbare Video entdeckt:
William Gibson – Der alte Hippie:

Youtube-Dirkekt-Hippie.
Youtube-Trailer zu "No Maps for These Territories"
Update: DANKE an "The Maverick" !!! ;)


Apr 23 2008

Köln inspiriert William Gibson – Ein Interview

Chris

William Gibson. Ein Genie denkt nach. Man siehts. Bild: CC-Flickr-Nowherenear


Alle seine Bücher flashten mich ziemlich. Die Lesung in Köln flashte mich sogar weit mehr als nur "ziemlich". Überhaupt:  Mich kann schon ein simples(?) Interview mit / von Ihm dermaßen wegflashen. Unglaublich.

Aktuell begeistert mich das Interview auf der Webiste intro.de. Der Fragende, Herr Wolfgang Frömberg, stellt Mister William Ford Gibson unter anderem einige Fragen bezüglich der Post-9/11- Area. Hochinteressante Denkansätze! Auch von Seiten des Interviewers!

Ich erdreiste mich jetzt einfach mal, und klau mir einige markante Sätze rüber. Klasse: Gibson holt sich Inspiration für seine Werke in meiner Heimatstadt:

(…) Wir waren eben essen und liefen durchs Kölner Zentrum. Mir fiel eine Straßen auf,die typische globalisierte Einkaufstraße: der Bennetton-Shop gegenüber von McDonalds, eine Kentucky Fried Chicken-Filiale  gleich um die Ecke(…)

Klasse, ein echter Köln-Kenner! ;)

Dann frage ich mich, was liest der Kerl eigentlich so?

(…)Erst vor kurzem habe ich einen Artikel darüber gelesen, wie der Digital Underground in Kuba funktioniert.(…)

Ah ja.

Der nächste Satz, ist Gibson pur:

(…)Versuch mal, Teenager daran zu hindern, an die nächste Version von ‘Grand Theft Auto’ heranzukommen oder an die Alben, über die sie auf Mini-Stick-Versionen von Websites gelesen haben. Vollkommen unmöglich.(…)

Herrlich! Das ganze Interview ist Kopfkino der feinsten Sorte. Gibts hier zu lesen: intro.de-William Gibson. Je mehr ich von Ihm höre, desto begeisterter bin ich von ihm, seinen Ansichten und Gedanken.

Genie. Punkt.


Mrz 8 2008

Die Matrix des William Gibson

Chris

So langsam legt sich mein Flash wieder. Denn nichts anderes war die Lesung von W. Gibson im Kölner Gloria – Theater: Er hat den Mund aufgemacht—> ich war geflasht. Eigentlich war schon das "Auf die Bühne kommen" sehr flashig: Sichtlich vom Jetlag gerädert, ein x-beliebiges Shirt über die Jeans, in Sneakers, betrat William Gibson die Bühne. Es gab sogar einige Jauchzer, was Mr. Gibson kalt lies. Der Mann kennt keine Starallüren. Dafür aber "die Ärzte". Der Blogeintrag dazu findet sich hier.

Schön, das der anwesende Kritiker dann auch mal nachhakte, woher denn die Faszination für die deutsche Band rühre: Gibson hatte keine wirklich adäquate Antwort in petto, stellte daraufhin jedoch Überlegungen an, in welcher "kulturellen Matrix" die Ärzte wohl hier in Deutschland angesiedelt sein mögen….Für mich persönlich gab es an diesem Abend zwei große Überraschung: Zum Einen war ich sehr angetan von der Tonierung, seiner Mimik und dem Südstaaten-Englisch, welches sehr gut zu verstehen war. In den Kommentaren schreibt kioopi:

"Gibson hat genauso gelesen wie ich es mir vorstelle wenn ich seine Bücher lese."

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Zum anderen: Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass Gibson einen sehr speziellen, diffizilen Humor besitzt, trotzdem war ich hin und weg  von seiner "jetlaggigen – humoristischen" Ader; wie er beispielsweise ein wenig über seine "Rückkehr zum Science Fiction" (mit ca. 27 Jahren ) und andere Inspirationsquellen plauderte, dass war schon einmalig –> Autos die aussehen wie Raumgleiter und "Spaceships", leere Postämter die mit Fiktion gefüllt werden möchten. Irre irre. Seine Zuneigung zu Verschwörungstheorien tat er auch kund; so hätten diese etwas "einfaches, simples, wonach sich doch heute manch einer sehnen mag" (sinngemäß)

Nebenbei erwähnt waren die gelesenen Text aus "Spooky Country / Quellcode" absolut erstklassig ;)

Fesselnd, informativ, illusionierend, paranoid, detailliert, futuristisch, einfach prima. Der Mix aus Drogendealern, Künstlern, Spionen, die augenscheinlich alle einem bestimmten Seecontainer hinterherjagen, klang schon sehr nach  mitreißenden Charakteren.  (Den Beruf des Literarturkritikers habe ich hiermit nun endgültig verfehlt, denke ich…;))

Simon Eckert war für die deutschen Parts zuständig, und war für meinen Geschmack etwas zu sehr Schauspieler als Vorleser. Was daran liegen mag, dass er ein solcher ist. (Schauspiel Köln) Ich (der das Buch noch nicht vorher angerührt hatte, weil ichs von "ihm, dem William"  vorgelesen bekommen wollte…) hatte trotzdem den Eindruck das die Übersetzung des Textes sehr gelungen ist. Der Eindruck das W.Gibson einem "Oberflächen-Fetischismus"  verfallen ist, hat sich für mich erneut bestätigt: Niemand beschreibt "Muster/Oberflächen/visuelle Reize" so wunderbar wie er. Das da die deutsche Übersetzung etwas ins stocken gerät, ist wohl klar…

Der Abend war einfach zur kurz; er hätte mir das ganze Buch vorlesen können, ich hätt `mich keinen Millimeter bewegt…Natürlich konnte ich es mir dann auch nicht nehmen lassen, mir meinen "Neuromancer" von ihm signieren zu lassen!

Die Schultertasche umgehängt, leicht buckelig, ein schräges Lächeln im Gesicht, sitzt er dort; bereit aufzustehen, sollte es plötzlich nötig sein, aus dem Cyberspace zurück in die andere Welt zu switchen. Denn "wir bewegen uns heute ständig im Cyberspace, sehen nur ab und an mal nach, ob es die richtige Welt noch gibt" (Sinngemäß)

In meinen Augen einer der großartigsten Schriftsteller der Zeitgeschichte, ein Visionär und Freak! Ich spare mir an dieser Stelle mal ein Zitat von ihm; er schreibt so viel was man ständig Mantra-mäßig vor sich hinblubbern könnte. Gibson noch mal in Deutschland? Ich bin da!

Ich mag den Mann. Und das was er schreibt.

Jetzt noch etwas mehr.

Portrait-Bild, W.Gibson by  Fred Armitage CC-Lizens, Flickr,

(Weitere"Gibson-Beiträge")


Mrz 6 2008

Wiliam Gibson – Gloria,Köln! Heute!

Chris

Nur noch mal zur  Erinnerung:

William Gibson – Zwischen Matrix und Quellcode

Donnerstag 06.03., 20 Uhr, Gloria Köln
Apostelnstraße 11, Innenstadt
VVK € 10 / AK € 13

Evtl. sieht man sich ja dort. Ich gebe zu: Der Anlaß für diesen Beitrag ist eigentlich ein eingehender Link von mindsharing.de. Dort ist nämlich ein Zitat des Großmeisters nachzulesen, welches ich nun einfach mal rüberkopiere:

Natürlich haben wir keine Ahnung, wer oder was die Zukunft bevölkern wird. So gesehen haben wir keine Zukunft. Nicht in dem Sinn, wie unsere Großeltern eine hatten oder jedenfalls zu haben glaubten. Eine vorstellbare Zukunft der eigenen Kultur war ein Luxus vergangener Zeiten, als das ›Jetzt‹ noch stabiler und dauerhafter war. Für uns hingegen kann sich alles so jäh und grundsätzlich ändern, daß eine Zukunft wie die unserer Großeltern nicht mehr möglich ist, weil sie nicht genügend ›Jetzt‹ als Grundlage hat. Wir haben keine Zukunft, weil unsere Gegenwart so flüchtig ist. Wir haben nur das Risikomanagement. Den Spin des momentanen Szenarios. Mustererkennung.

Foto: William Gibson by Fred Armitage, CC-Lizenz


Mrz 5 2008

“Burning Chrome” – Ausführliches Review

Chris

Nicht von mir. Ein Review der Kurzgeschichtensammlung "Burning Chrome" (written by W.Gibsons)  ist sicher keine Sensation. Was mir jedoch gut gefällt, sind die Bilder die scifi.darkroastedblend.com rausgekramt hat:

            

Weitere schöne Bilder, sowie das Review dann drüben, bei scifi.darkroastedblend.com.
Ahso: "Er" kommt morgen nach Köln. Ich ja auch,wohn ja da, Freu mich drauf.